RSS-Feed 2.0 Press Releases, News - Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

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Merry Christmas! HZDR with shutdown period till January 3, 2016

News of 22.12.2015

The particle accelerators are shut down, the lasers have been turned off and all petri dishes and samples are stored safely – the HZDR goes on shut down period from December 24, 2015 to January 3, 2016.

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Katastrophale mittelalterliche Erdbeben in Nepal

Press Release of 17.12.2015

Aktuelle "Science"-Veröffentlichung: Nepals zweitgrößte Stadt, Pokhara, ist auf einem Gesteinstrümmerfeld aufgebaut, das durch drei starke Erdbeben im Mittelalter erzeugt wurde. Diese drei Erschütterungen mit Magnituden um die Stärke 8 verursachten um 1100, 1255 und 1344 gewaltige Erdmassenbewegungen. Ein internationales Team von Geoforschern unter Leitung der Universität Potsdam stellte fest, dass katastrophale Ströme von Schlamm und Gestein über eine Strecke von mehr als 60 Kilometern aus dem hohen Annapurna-Massiv zu Tal abgingen.

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The Puzzle of the Origin of Elements in the Universe

Press Release of 16.12.2015

The LUNA experiment at the INFN Gran Sasso National Laboratory in Italy has observed a rare nuclear reaction that occurs in giant red stars, a type of star in which our sun will also evolve. This is the first direct observation of sodium production in these stars, one of the nuclear reactions that is fundamental for the formation of the elements that make up the universe. The study has been published in Physical Review Letters.

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Endlagerforschung – Thema der neuen Ausgabe von „entdeckt“

Press Release of 14.12.2015

Wie reagieren Uran, Plutonium & Co. mit Tongestein oder Granit? Wie verhalten sie sich im Salzstock? Deutschland hat bei der Suche nach einem passenden Endlager für hochradioaktiven Abfall die Qual der Wahl. Entsprechend aufwendig ist die Forschung auf diesem Gebiet. Insgesamt sechs Artikel in der aktuellen Ausgabe des HZDR-Forschungsmagazins „entdeckt“ widmen sich den Arbeiten in radio- und geochemischen sowie mikrobiologischen Laboren in Dresden, an der „Rossendorf Beamline“ am Europäischen Synchrotron im französischen Grenoble sowie in Untertage-Laboren in Finnland, Schweden und der Schweiz.

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Auszeichnung für neuen HIF-Direktor: Markus Reuter als „Henry Krumb Lecturer“ geehrt

News of 02.12.2015

Die „Society for Mining, Metallurgy and Exploration (SME)“ hat Prof. Markus Reuter, den neuen Co-Direktor vom Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR, zum Henry Krumb Lecturer 2015/ 2016 ernannt. Dabei stehen herausragende Spezialisten ein Jahr lang zur Verfügung, um über neueste Methoden und Technologien aus den Bereichen Bergbau, Metallurgie oder Erkundung zu informieren. Die Präsentationen richten sich an die Mitglieder der internationalen Gesellschaft.

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Allianz für effizientere Prozesse und Apparate in der Chemieindustrie

Press Release of 30.11.2015

Die von der Helmholtz-Gemeinschaft geförderte Energie-Allianz „Energieeffiziente chemische Mehrphasen-Prozesse“ zieht nach dreieinhalbjähriger Tätigkeit auf einem Abschluss-Symposium Bilanz. Rund 60 Teilnehmer aus Forschung und Industrie stellen vom 30. November bis zum 1. Dezember im Festsaal des Rektorats an der TU Dresden ihre Ergebnisse vor, mit denen die Effizienz von Prozessen der chemischen Verfahrenstechnik gesteigert werden soll. Koordiniert wird der Verbund aus sieben Partnern durch das HZDR.

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Technikphilosoph zu Gast am HZDR – Warum ist die Energiewende so schwer?

Press Release of 26.11.2015

Im Rahmen der Helmholtz-Vortragsreihe „20 Jahre – 20 Vorträge“ referiert der Technikphilosoph Prof. Armin Grunwald am 04. Dezember 2015 ab 10 Uhr am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). Thema ist die Energiewende, die Grunwald als sozio-technische Herausforderung betrachtet. Er ist Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag.

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Nanomagnets: Creating Order out of Chaos

Press Release of 23.11.2015

Scientists from the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) have engraved nanoscale magnets directly into a layer of material. For the fabrication of these nanomagnetic devices the researcheres proposed the use of ion beams. An ultra-fine beam consisting of around 10 neon ions suffices to bring several hundred atoms of an iron-aluminum alloy into disarray and thereby generate a nanomagnet embedded directly in the material. Such miniaturized nanomagnetic devices could find use in new types of electronic components.

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Mikroorganismen im Endlager

News of 12.11.2015

In der Forschung zu möglichen Endlagern für radioaktive Abfälle stehen erstmals Bakterien im Brennpunkt eines EU-Programms. Von Juni 2015 bis Mai 2019 nimmt MIND (Microbiology in Nuclear Waste Disposal, Deutsch: Mikrobiologie im Endlager für radioaktive Abfälle) unter die Lupe, ob Mikroorganismen einen messbaren Einfluss auf die radioaktiven Elemente dort haben können. HZDR-Wissenschaftler untersuchen dabei zwei zentrale Aspekte.

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Graphene flakes as an ultra-fast stopwatch

Press Release of 27.10.2015

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), working with colleagues from the USA and Germany, have developed a new optical detector from graphene which reacts very rapidly to incident light of all different wavelengths and even works at room temperature. It is the first time that a single detector has been able to monitor the spectral range from visible light to infrared radiation and right through to terahertz radiation. The HZDR scientists are already using the new graphene detector for the exact synchronization of laser systems.

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Verborgene Rohstoffpotentiale gezielt ausnutzen

News of 26.10.2015

Neue Methoden zur Rückgewinnung, zum Einsparen und zum Ersatz metallischer Rohstoffe stellten gut 180 Experten auf der Abschlusskonferenz der Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „r³ – Strategische Metalle und Mineralien, Innovative Technologien für Ressourceneffizienz“ Mitte September in Bonn vor. So sammelten zum Beispiel Forscher des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) in einem r³-Projekt Daten zu Metallgehalten in sächsischen Bergbauhalden: Wie sich herausstellte, liegt hier ein großes Rohstoffpotential. Zudem präsentierten Schüler aus dem Saarland und Nordrhein-Westfalen auf der Konferenz prämierte Projekte zur Ressourceneffizienz.

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Neue Strategien für die Aufbereitung komplexer Erze

Press Release of 14.10.2015

Experten aus Freiberg und Aachen wollen neue Verfahren für die Aufbereitung komplexer Erze entwickeln. Diese aus einer Vielzahl von Wertmineralen zusammengesetzten Gesteine gelten bisher als wirtschaftlich schwer oder gar nicht zu verarbeiten. Das kürzlich gestartete Forschungsprojekt „Aufbereitung feinkörniger polymetallischer heimischer In/W/Sn-Komplexerze“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit fast zwei Millionen Euro im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ unterstützt. Koordinator ist das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR.

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Zwei der besten Azubis Dresdens – HZDR erneut für Ausbildung ausgezeichnet

News of 05.10.2015

Abermals werden zwei Absolventen aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) für ihre hervorragenden Prüfungsergebnisse von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden ausgezeichnet. Am Montag, den 05.10.2015, erhalten Richard Kaubisch und David Sobiella die Ehrung als Berufsbeste im Kammerbezirk Dresden. Sie legten ihre Facharbeiterprüfung mit jeweils 92 von 100 möglichen Punkten ab. Zudem wird das HZDR an diesem Tag zum 16. Mal in Folge als "Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb" für seine exzellenten Leistungen in der dualen Berufsausbildung eingestuft.

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Tracking down the beam

Press Release of 22.09.2015

Proton beams are new high-precision weapons in the fight against cancer. However, uncertainty with regard to the range of the beams has prevented the full exploitation of the potential of this method until now. Researchers all over the world are therefore looking for ways to measure the exact range during a course of treatment. Scientists at the National Center for Radiation Research in Oncology – OncoRay and at the HZDR have succeeded in developing a surprisingly simple solution. Initial preclinical tests have already gone well.

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Controlling Material Properties with Light

News of 21.09.2015

A team of researchers from ICFO – the Institute of Photonic Sciences in Barcelona, Spain, and the HZDR in Dresden, Germany, discovered a new way to control domains utilizing terahertz radiation from the unique free-electron laser FELBE at the HZDR. The results of this study have been published in the journal Nature Communications.

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Auszeichnung für Dresdner Krebsforschung

Press Release of 10.09.2015

In ihrer Promotionsarbeit, die sie am HZDR und am OncoRay-Zentrum abgelegt hat, konnte Dr. Kristin Stützer eine Messmethode weiterentwickeln, mit der sich die Behandlung beweglicher Tumore besser kontrollieren lässt. Diese Leistung würdigte die Behnken-Berger-Stiftung mit ihrem zweiten Nachwuchspreis, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Somit geht zum vierten Mal in Folge eine dieser Auszeichnungen an OncoRay- und HZDR-Forscher.

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Die Zukunftsstadt als Rohstoffquelle

Press Release of 10.09.2015

Die Fördermaßnahme „r³ - Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer Fördersumme von rund 30 Millionen kommt Anfang 2016 nach vier erfolgreichen Jahren zum Ende. Die Ergebnisse der insgesamt 27 Forschungsprojekte werden am 15. und 16. September auf der r3-Abschlusskonferenz „Die Zukunftsstadt als Rohstoffquelle – Urban Mining“ im Forschungszentrum „caesar“ in Bonn präsentiert. Organisator der Konferenz im Auftrag des BMBF ist das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehörende Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie.

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Nano-Dunes with the Ion Beam

Press Release of 08.09.2015

Many semiconductor devices in modern technology are based on nanostructures. Producing arrays of regular nanostructures usually requires substantial effort. If they were self-organized, the production of such devices would be considerably faster and the costs would therefore sink. Dr. Stefan Facsko from the HZDR and Dr. Xin Ou from the Shanghai Institute of Microsystem and Information Technology (SIMIT) have now demonstrated a method for self-organization of nanostructured arrays via broad ion beam irradiation. The results have been published in the scientific journal “Nanoscale”.

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Aus der Praxis in die Praxis

Press Release of 04.09.2015

Die HZDR-Technikerakademie geht am 10.09.2015 an den Start. Medienvertreter sind herzlich zur Eröffnung um 14 Uhr im Großen Hörsaal des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf eingeladen. Die neue Technikerakademie des HZDR zielt nicht nur darauf ab, das Fachwissen der Operateure, Techniker, Laboranten und Technischen Assistenten zu erhalten und zu erweitern, sondern soll ihnen Möglichkeiten zum Blick über den Tellerrand geben. Das Schulungsangebot wurde gemeinsam mit der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH (SBG) entwickelt.

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Heimische Bodenschätze wieder neu entdecken: Verbundprojekt „ResErVar“ gestartet

Press Release of 01.09.2015

Welche Rohstoffe schlummern noch in Deutschlands Untergrund? Eine Antwort auf diese Frage fällt schwer, weil genaue Daten über das Potenzial vor allem von Hochtechnologie-Metallen fehlen. Seit Kurzem arbeiten deshalb die Universitäten in Aachen, Clausthal, Freiberg und Tübingen unter Koordination des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie daran, diese Lücken zu schließen. In dem gemeinsamen Projekt „ResErVar“ sollen dafür umfassende geologische Modelle entwickelt und eine neue Generation von Lagerstättenkundlern ausgebildet werden.

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Strömungen in industriellen Anlagen sichtbar gemacht

Press Release of 28.08.2015

In Dresden dreht sich vom 1. bis 3. September 2015 im Hotel Westin Bellevue alles um Stoffströme in technischen Anlagen und wie man diese visualisieren und damit besser verstehen und beurteilen kann. Rund 90 Experten aus 21 Ländern nehmen am 7. Internationalen Symposium der Prozesstomographie teil, das von der „International Society for Industrial Process Tomography“ sowie dem HZDR organisiert wird.

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Neues Lehrjahr startet mit zehn Azubis und einem neuen Ausbilder

News of 18.08.2015

Am heutigen Dienstag, den 18.08.2015, wurden 13 Absolventen des vergangenen Ausbildungsjahrs verabschiedet und zugleich zehn neue Azubis am HZDR-Campus begrüßt. Den Preis für die beste Auszubildende erhielt in diesem Jahr die Biologielaborantin Lisa Bauer. Mit Steffen Winkelmann geht der langjährige leitende Ausbilder für die Elektroniker für Geräte und Systeme in den „Ausbilder-Ruhestand“.

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Unterstützung aus Down Under

News of 12.08.2015

Für einen Forschungsaufenthalt am HZDR-Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung hat sich Prof. Leone Spiccia auf den weiten Weg von Australien nach Dresden gemacht. Der Wissenschaftler der Monash University Melbourne folgt einer Einladung, die er im vergangenen Jahr bei der Verleihung eines Helmholtz International Fellow Award erhalten hat. Diese Auszeichnung, die mit 20.000 Euro dotiert ist, vergibt die Helmholtz-Gemeinschaft an Experten aus dem Ausland, die herausragende Arbeit auf den Forschungsfeldern der Organisation leisten – in diesem Fall für Spiccias Beiträge zum Bereich Gesundheit.

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Camera for the Nano-Cosmos

Press Release of 10.08.2015

To gain even deeper insights into the smallest of worlds, the thresholds of microscopy must be expanded further. Scientists at the HZDR and the TU Dresden, in cooperation with the Freie Universität Berlin, have succeeded in combining two established measurement techniques for the first time: near-field optical microscopy and ultra-fast spectroscopy. Computer-assisted technology developed especially for this purpose combines the advantages of both methods and suppresses unwanted noise. This makes highly precise filming of dynamic processes at the nanometer scale possible.

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Molecular Spies to Fight Cancer

Press Release of 03.08.2015

Scientists at the HZDR, in cooperation with colleagues at the University of Zurich and the Ruhr-Universität Bochum, have for the first time successfully tested a new tumor diagnosis method under near-real conditions. The new method first sends out an antibody as a "spy" to detect the diseased cells and then binds to them. This antibody in turn attracts a subsequently administered radioactively labeled probe. The scientists could then clearly visualize the tumor by utilizing a tomographic method. This procedure could improve cancer treatment in the future by using internal radiation.

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Helmholtz investiert 46 Mio. Euro in neue Labor-Plattform

Press Release of 29.07.2015

Der Helmholtz-Senat hat die Einrichtung einer groß angelegten Infrastruktur für die Synthese und Entwicklung neuartiger Materialsysteme zur Energieumwandlung und -speicherung beschlossen. Das Gesamtvolumen beträgt rund 46 Mio. Euro (2016 - 2020). Die Einrichtung der Helmholtz Energy Materials Foundry (HEMF) wird vom Helmholtz-Zentrum Berlin koordiniert. Das HZDR und vier weitere Helmholtz-Zentren (DLR, FZ Jülich, HZG und KIT) beteiligen sich an Konzeption und Aufbau. Die neue Plattform HEMF soll auch externen Nutzergruppen aus Universitäten und außeruniversitären Instituten aus dem In- und Ausland sowie der Industrie zur Verfügung stehen.

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Summer Student Program 2015 Begins

News of 28.07.2015

The “Summer Student Program 2015” at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) began on Monday, July 27th with a kick-off event. Between July and September, eighteen students from eleven countries are given the opportunity to study current topics in energy, materials and health research. With participants from Chile, Poland, Peru, Belarus, Spain and China, the program also underscores the importance of international exchange in science.

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Mysteriöse Verfärbungen am Großen Wendelstein

Press Release of 22.07.2015

Bei Restaurierungsarbeiten am „Großen Wendelstein“ – einer über 20 Meter hohen, steinernen Wendeltreppe im Schloss Hartenfels im sächsischen Torgau – haben Forscher abnorm starke Verfärbungen bei einigen Bauteilen entdeckt. Ursache für die bräunlichen Flecken im Sandstein waren organische Verbindungen, die während der Behandlung an die Oberfläche gebracht wurden. Dies konnten Wissenschaftler des IDK und des HZDR mit Hilfe spektroskopischer Verfahren nachweisen.

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Symposium in Liverpool markiert Höhepunkt des LA³NET-Programms

News of 17.07.2015

Nachwuchs-Wissenschaftler für Laser und Beschleuniger-Forschung begeistern – das war das Ziel des „Symposium on Lasers and Accelerators for Science & Society“, das am 26. Juni in Liverpool stattfand. Die Veranstaltung bildete zugleich den Höhepunkt des EU-Trainingsprogramms LA3NET (LAsers for Applications at Accelerator facilities), dem auch das HZDR angehört. Insgesamt nahmen 100 Forscher und 150 Abiturienten und Lehrer aus ganz Europa an der Veranstaltung teil.

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Molekulare Container für die Gewinnung Seltener Erden

Press Release of 07.07.2015

Seltene Erden sind begehrt, weil sie für die Herstellung vieler Hightech-Produkte benötigt werden. Allerdings ist ihre Gewinnung aus Erzen aufwendig und häufig umweltbelastend. Experten aus Forschung und Industrie testen derzeit unter Koordination des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie, ob so genannte Calixarene als alternative Extraktionsmittel in industriellen Trennverfahren eingesetzt werden könnten. Die wegen ihrer speziellen chemischen Struktur auch als Container-Moleküle bekannten organischen Makromoleküle sollen die Anreicherung der Metalle vereinfachen und den Gebrauch von Prozesschemikalien deutlich verringern.

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Korrodierende Orgelpfeifen am Teilchenstrahl

Press Release of 01.07.2015

Presseeinladung: Untersuchung von Pfeifen wertvoller Silbermann-Orgeln am 02.07.2015 vor Ort im HZDR-Labor. – Von den insgesamt 31 erhaltenen Silbermann-Orgeln sind nicht alle in bestem Zustand. Original-Pfeifen von gleich vier Orgeln kommen deshalb am Donnerstag, 02. Juli 2015, zur Untersuchung in das HZDR. Das Ziel: Die chemische Zusammensetzung der darauf befindlichen Korrosionsflecken zu entschlüsseln, um eine fachgerechte Restaurierung zu ermöglichen.

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Extreme Lab at European X-Ray Laser XFEL is a Go

Press Release of 29.06.2015

The Helmholtz Senate has given the green light for the Association's involvement in the Helmholtz International Beamlines (HIB), a new set of experimentation stations at the X-ray laser European XFEL in Hamburg, Germany. As the leading institutes of the international HIB user consortium, the HZDR and DESY were able to secure funding in the amount of 30 million Euros for this project. The majority of the funding will go to HIBEF – “Helmholtz International Beamline for Extreme Fields”, which will be a key addition to the High-Energy Density Science Instrument (HED) at European XFEL.

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With 300 Kilometers per Second to New Electronics

Press Release of 22.06.2015

It may be significantly easier to design electronic components in future. Scientists at the Max Planck Institute for Chemical Physics of Solids have discovered that the electrical resistance of a compound of niobium and phosphorus increases enormously when the material is exposed to a magnetic field. The Max Planck researchers, together with colleagues from the High-Field Magnet Laboratories at the HZDR and at the Radboud University in the Netherlands, published their new findings in the journal Nature Physics.

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Umweltverträgliche Beschichtungstechnologie: HZDR-Startup Biconex startet als Unternehmen durch

Press Release of 19.06.2015

Das Ausgründungsprojekt Biconex aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) geht nun als GmbH auf den Markt. Das Unternehmen hat ein umweltverträgliches Beschichtungsverfahren entwickelt, um Kunststoffoberflächen zu veredeln. Davon profitiert vor allem die Kunststoffgalvanik-Industrie, die zum Beispiel Türgriffe für Autos herstellt.

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Neue Zentralabteilung am HZDR soll Kompetenzen für "Big Data" bündeln

News of 10.06.2015

Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) wird ab Juli 2015 die neue Zentralabteilung „Wissenschaftliche Datenverarbeitung“ aufgebaut. Dies wurde am 8. Juni vom Kuratorium des HZDR beschlossen. Sie ersetzt die Abteilung Informationstechnologie und wird erweiterte Aufgaben vor allem im Bereich der wissenschaftlichen Informatik übernehmen. Auch die Bibliothek wird zur neuen Zentralabteilung gehören.

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Dresden richtet erste „Deutsche Terahertz-Konferenz“ aus

Press Release of 08.06.2015

Vom 8. bis zum 10. Juni 2015 findet in Dresden die erste „Deutsche Terahertz-Konferenz“ statt. Sie adressiert Grundlagenforscher und Industrievertreter gleichermaßen, denn die Wärmestrahlung mit Wellenlängen zwischen 1 Millimeter und 10 Mikrometer ist perfekt geeignet, um neuartige Materialien zu untersuchen und Objekte zu durchleuchten. Organisiert wird die Konferenz, zu der mehr als 100 Teilnehmer erwartet werden, gemeinsam vom Deutschen Terahertz-Zentrum e.V. (DTZ) und dem HZDR.

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Challenge accepted: Elf HZDR-Teams nahmen am Dresdner Firmenlauf teil

News of 04.06.2015

Mit 44 Läufern war das HZDR wiederum stark vertreten bei der "REWE Team Challenge 2015". Insgesamt beteiligten sich am 3. Juni fast 13.500 Sportler am nunmehr siebten Fünf-Kilometer-Firmenlauf vom Dresdner Altmarkt bis zum Stadion. Die besten Zeiten am HZDR liefen dieses Mal die "Rasanten Alphateilchen" bei den Damen, die "Field Runners" bei den Herren und die "Thermomixer" bei den Mixed-Teams.

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Zurück in die Zukunft

Press Release of 27.05.2015

1.000.000 Jahre – dies ist die Zeitspanne, die es dauern wird, bis die Radionuklide, die die Menschheit in einem Jahrhundert produziert hat, zerfallen sind. Dies ist auch die Zeitspanne, in der Endlager die Ausbreitung der radioaktiven Stoffe in die Biosphäre verhindern sollen. Um den Zeitraum zu veranschaulichen, beteiligt sich das HZDR am 30. Mai an einem Projekt des Künstlers Florian Dombois. Auf dem Dresdner Postplatz rollen Forscher ab etwa 13.30 Uhr ein „Zeitseil“ 1.000.000 Jahre in die Vergangenheit und Zukunft aus. Anhand wichtiger Punkte in der menschlichen Geschichte soll die Aktion verdeutlichen, wie lange der radioaktive Abfall die Menschheit beschäftigt.

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Neue Zentrale für die deutsche Rohstoffforschung

Press Release of 26.05.2015

Fünf führende deutsche Forschungseinrichtungen aus dem Rohstoffsektor haben den Kooperationsvertrag für das neue Verbundprojekt „German Resource Research Institute“ (GERRI) unterschrieben. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt soll zukünftig die deutsche Rohstoffforschung für den internationalen Wettbewerb stärken.

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Recycling Economy 4.0: Outotec Technology Director Joins the HZDR

Press Release of 18.05.2015

With the arrival of Prof. Markus Reuter in September 2015, the HZDR will gain an internationally renowned expert in metal recycling and sustainable technologies. Until that time, he remains in charge of technology management at the Finnish company Outotec, the world leader in processing metallic and mineral raw materials. As director of the HZDR’s Helmholtz Institute Freiberg for Resource Technology, Reuter will intensify his research into the “Internet of Things”, that is, into the recycling of metallic raw materials within a material and energy-efficient Circular Economy 4.0.

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Energieforscher der TU Dresden am HZDR

News of 12.05.2015

Energieforschung gewinnt an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen seit Jahren an Bedeutung. In Dresden beschäftigen sich sowohl die TU Dresden als auch das HZDR mit Fragen der Energieerzeugung und -umwandlung bis hin zur Verfahrenstechnik. Am 6. Mai besuchten Vertreter aus vier universitären Instituten das HZDR, um die Vernetzung zwischen den beiden Einrichtungen im Bereich der Energieforschung zu stärken.

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Advances in Molecular Electronics: Lights On – Molecule On

Press Release of 20.04.2015

Scientists at the HZDR and the University of Konstanz are working on storing and processing information on the level of single molecules to create the smallest possible components that will combine autonomously to form a circuit. As recently reported in the academic journal "Advanced Science", the researchers can switch on the current flow through a single molecule for the first time with the help of light.

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Kombinierte Bildgebung sorgt für hochpräzise Krebsdiagnostik

Press Release of 20.04.2015

Der Umzug des PET/MRT-Ganzkörpergeräts vom HZDR ins Uniklinikum Dresden ist abgeschlossen. Nach der Inbetriebnahme des Geräts profitieren nun die ersten Patienten von kurzen Wegen am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden: Die Kombination aus Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und Magnetresonanz-Tomografie (MRT) hilft, eine Krebserkrankung so präzise wie möglich zu diagnostizieren und damit die Basis für eine wirksame Therapie zu schaffen. In diesem Jahr sollen rund 1.000 Patienten mit dem Gerät untersucht werden.

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Rohstoffe im Erzgebirge: Erkundung geht in die nächste Runde

Press Release of 09.04.2015

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie, die TU Bergakademie Freiberg und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe setzen im Frühjahr 2015 ihre Erkundungen von Rohstoffen im sächsischen Erzgebirge fort. In einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 15. April 2015 in Geyer können sich interessierte Bürger über die bisherigen Zwischenergebnisse und den derzeitigen Erkundungsplan informieren. Das Ziel des Forschungsprojektes ist es, Methoden zur Erkundung von Rohstoffen aus der Luft weiterzuentwickeln.

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VACOM-Gründerin wird in das Kuratorium des HZDR berufen

Press Release of 01.04.2015

Das Kuratorium des HZDR hat ein neues Mitglied. Dr. Ute Bergner, Physikerin und geschäftsführende Gesellschafterin des Jenaer Unternehmens VACOM, wird für die Zeit vom 1. April 2015 bis zum 31. März 2019 berufen. Das Kuratorium ist das umfassende Aufsichtsorgan des HZDR, es entscheidet über grundsätzliche Angelegenheiten des Vereins und kontrolliert die Tätigkeit des Vorstands.

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Staatliche Kunstsammlungen Dresden mit neuer Arbeitsstelle für naturwissenschaftliche Materialuntersuchung

News of 31.03.2015

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) stärken ihre naturwissenschaftlichen Forschungen. In Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) wird eine Arbeitsstelle für Kunst- und Kulturgutuntersuchung sowie Materialanalytik geschaffen.

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Energie- und Rohstoffwende meistern: 5. Symposium „Freiberger Innovationen“ am 25.-26. März 2015

Press Release of 20.03.2015

Wie Forschung und Wirtschaft die kurz- und langfristigen Herausforderungen der Energie- und Rohstoffwende meistern können, das diskutieren internationale Rohstoff-Experten auf dem 5. Symposium „Freiberger Innovationen“, das von der TU Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am 25. und 26. März in Freiberg veranstaltet wird.

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Forschende Migranten

Press Release of 18.03.2015

Gleich drei Forscher des HZDR konnten sich in der letzten Bewerbungsrunde eines der begehrten Marie Curie-Stipendien sichern. Von den mehr als 1.200 eingereichten Anträgen wählte die Europäische Kommission nur 152 für die Förderung aus. Die HZDR-Wissenschaftler Dr. Manja Kubeil, Dr. Gregory Lecrivan und Dr. Franziska Lederer werden so zu Botschaftern des europäischen Forschungsraums. Denn nach ihrem ein- oder zweijährigen Aufenthalt an einer ausländischen Universität kehren sie mit neuem Wissen nach Dresden zurück. So profitieren alle Seiten von dem Austausch.

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Neues Material hält externes Magnetfeld fest

Press Release of 16.03.2015

Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemische Physik fester Stoffe (MPI-CPfS) in Dresden haben eine neue Legierung konzipiert, die so stark magnetisiert werden kann, wie bislang kein anderes Material. Die zuvor nicht-magnetische Verbindung aus Mangan, Platin und Gallium bewahrt auch nach Abschaltung eines externen Magnetfeldes ein starkes inneres Feld. Ihre Messungen führten die Forscher am Hochfeld-Magnetlabor Dresden des HZDR und am High Field Magnet Laboratory (HFML) an der Radboud University in Nijmegen durch.

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HZDR-Jahresempfang 2015 mit Preisverleihung

Press Release of 10.03.2015

Einmal jährlich vergibt das HZDR Preise für herausragende Leistungen in den Kategorien Forschung, Technologie und Innovation, Promotion sowie Wissenschaftskommunikation. In diesem Jahr fand die Verleihung am Freitag, 13.03.2015 im Rahmen des HZDR-Jahresempfanges statt. Die sächsische Forschungsministerin Dr. Eva-Maria Stange nahm gemeinsam mit dem HZDR-Vorstand die Preisvergabe vor.

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Magnetic Vortices in Nanodisks Reveal Information

Press Release of 03.03.2015

For the first time scientists have found a way to electrically read out the orientation of magnetic vortices in nanodisks. The researchers at the HZDR, the Forschungszentrum Jülich (FZJ) and the French Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS, Strasbourg) used a new method that relies on measuring characteristic microwaves emanating from the vortices. These findings could enable the construction of extremely small components for novel memory technology or wireless data transmission. The results of the study are published in the scientific journal Nature Communications (DOI: 10.1038/ncomms7409).

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Europas größtes Rohstoffnetzwerk auf führender Bergbau-Messe in Kanada

Press Release of 27.02.2015

Zwischen dem 1. und 4. März 2015 nimmt das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) an der weltweit wichtigsten Messe für Bergbau, der PDAC 2015, im kanadischen Toronto teil. Das Freiberger Institut will so den Kontakt zu seinen Partnern aus der internationalen Forschung und Industrie stärken und neue Projektpartner hinzugewinnen. Erstmals zeigt sich auch das im Dezember 2014 gegründete europäische Rohstoffnetzwerk EIT Raw Materials auf dem globalen Parkett.

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Ultraschnelle Röntgentomographie enthüllt Black Box

Press Release of 05.02.2015

Statische Mischer kommen in vielen Bereichen der Prozessindustrie zum Einsatz – beispielsweise bei der Abwasserbehandlung und in der chemischen Industrie. Direkt in Rohre installiert, werden sie verwendet, um Strömungen, zum Beispiel aus Gas und Flüssigkeit, zu vermischen. Zwar lässt sich die Mischgüte, die mit diesen Bauteilen erreicht wird, messen, die zugrundeliegenden Prozesse konnten bislang aber nicht beschrieben werden. Forschern des HZDR gelang dies nun zum ersten Mal. Sie nutzten dafür die eigens entwickelte ultraschnelle Röntgentomographie. Die Einblicke helfen, das Design statischer Mischer zu verbessern – was zu einer effizienteren Energienutzung führen würde.

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Mit dem Mini-U-Boot durch den Bioreaktor

Press Release of 02.02.2015

Bioreaktoren kommen bei vielen energieintensiven Anwendungen zum Einsatz, zum Beispiel bei der Erzeugung von Biogas. Eine entscheidende Rolle spielt die gute Vermischung der eingesetzten Substanzen. Ob dies optimal abläuft, ist bislang aber eher unklar, da sich die Prozesse nur schwer ganzheitlich überwachen lassen. Häufig wird deshalb in die Anlagen zu viel Energie gepumpt. In seiner Dissertation hat Dr. Sebastian Reinecke vom HZDR eine Messsonde entwickelt, die als Mini-U-Boot auf eine Reise durch die Anlage geschickt wird. Am 30. Januar wurde er dafür mit dem SICK-Promotionspreis 2014, der mit 6.000 Euro dotiert ist, ausgezeichnet.

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Beginn eines neuen Experimentierprogramms für Schüler

Press Release of 13.01.2015

Die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf und das Schülerlabor DeltaX des HZDR starten gemeinsame Experimentierabende zum Thema „Sterne und ihre Farben“. Die erste Veranstaltung fand am 14. Januar statt. Zehntklässler des Romain-Rolland-Gymnasiums Dresden erhielten dabei die Möglichkeit, selbst Sterne zu beobachten, Spektrogramme zu erstellen und mit astronomischer Spezialsoftware zu analysieren.

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