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Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen 60x60

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln. Es wurde im Jahr 2011 gegründet, gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und wird in enger Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg aufgebaut.

Das Institut forscht im Programm Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen der Helmholtz-Gemeinschaft, und dort im Topic Ressourcentechnologie.


+++ News +++

Foto: Die Recycling-Experten um Prof. Christiane Scharf (li., mit Sachsens Forschungsministerin Dr. Eva-Maria Stange und Philipp Rädecker) untersuchen, wie man Seltene Erden in den Rohstoff-Kreislauf zurückführen kann. Sie wenden das Verfahren der Solvent-Extraktion an, um die kostbaren Metalle voneinander sowie von anderen Elementen abzutrennen. ©Copyright: HZDR/ Detlev Müller

Rohstoff-For­schung mit Zukunft

Medien­information vom 17.06.2016: Der neue For­schungs­standort des im Jahr 2011 gegründeten Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie wurde am 17. Juni 2016 durch die Sächsische Staatsministerin für Wissen­schaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, eingeweiht. Die rund 100 Mitarbei­ter verfügen nun über einzigartige Labore für die For­schung entlang der gesamten Rohstoffkette. Ihr Ziel: Neue Wege für die Erkundung, Aufberei­tung oder das Recycling von Hightech-Metallen wie Indium, Germanium, Gallium oder die Seltenen Erden zu finden, um die deutsche Wirt­schaft nachhaltig mit Rohstoffen zu versorgen. Weiterlesen

Spurenelemente für eine gesunde Wirtschaft

Die Hochtechnologie braucht sie zum Leben: Gallium, Indium und andere seltene Metalle. Aber auch Seltene-Erden-Metalle wie Scandium, Yttrium oder Lanthan. Ohne sie könnten keine Solarzellen und Elektromotoren für Autos und Windräder produziert werden. Doch der Bedarf ist größer als die technologische Verfügbarkeit, so dass ein weltweiter Wettlauf um diese wirtschaftsstrategischen Ressourcen entbrannt ist. Gerade das Hochtechnologie-Land Deutschland muss alle Möglichkeiten nutzen, seine Wirtschaft langfristig und stabil mit mineralischen und metallhaltigen Rohstoffen zu versorgen. Besonders wichtig ist hierbei die Entwicklung neuer Technologien zur effizienten Nutzung solcher Ressourcen.

Um die Entwicklung dieser Technologien voranzutreiben, hat die deutsche Bundesregierung das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie gegründet. Es soll damit einen wichtigen Beitrag zur nationalen Rohstoffstrategie leisten.


Visionen & Ziele

  • Neue Technologien für die Nutzbarmachung mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe aus komplex zusammengesetzten heimischen und weltweiten Lagerstätten
  • Beitrag zum globalen Umweltschutz durch material- und energieeffiziente Gewinnung und Verwendung von Rohstoffen
  • Bereitstellung nachhaltiger Technologien für deutsche Unternehmen als Basis für die wirtschaftliche Vernetzung mit ressourcenreichen Ländern
  • Ausbildung einer neuen Generation hochqualifizierter Wissenschaftler und Techniker für die deutsche Industrie und den Hochschulsektor

So finden Sie zu uns

Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie
Chemnitzer Str. 40, 09599 Freiberg

Anfahrtsplan zum Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie