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Prof. Dr. Jörg Steinbach
Director Institute of Radiopharmaceutical Cancer Research
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Radionuklidtherapeutika

Experimentelle tumorselektive Endoradionuklidtherapie und Therapieresistenz (“Radionuklidtherapeutika”)


Tumor-und Stoffwechselerkrankungen stellen erhebliche Gesundheitsprobleme in der modernen Gesellschaft dar. Es ist daher naheliegend, das Radionukliden innewohnende Potential nicht nur für die Untersuchung physiologischer Stoffwechsel- und Transportprozesse und damit letztendlich für die Entwicklung neuer Diagnoseverfahren zu nutzen, sondern sich intensiv mit Fragen der Endoradionnuklidtherapie auseinander-zusetzen. Das Forschungsvorhaben "Radionuklidtherapeutika" befasst sich mit Grundlagen- und Entwicklungsarbeiten mit dem Ziel, radioaktive Verbindungen für die Therapie und Therapiekontrolle nutzbar zu machen.

Unter den für die Radiotherapie geeigneten Nukliden ist Re-188 ein gut verfügbares Generatornuklid. Wegen seiner komplizierten Redoxchemie, in der es sich vom verwandten Technetium unterscheidet, hat es bisher noch keine breite Anwendung gefunden. Der Schwerpunkt des Vorhabens liegt daher gegenwärtig auf Untersuchungen zum Re-188 mit Arbeiten zur Entwicklung radiolytisch und metabolisch stabiler Komplexbildner einschließlich nanoskaliger Strukturen (Metallodendrimere) und der Weiterentwicklung radiochemischer Methoden für die Markierung therapierelevanter Systeme, wie Peptide, Nukleinsäurebausteine und Aptamere. Darüber hinaus haben Untersuchungen zu Y-86 und Cu-64/Cu-67 begonnen, die Arbeiten zur Radionuklidherstellung und zur Entwicklung stabiler Transportformen für diese Nuklide einschließen.

Die koordinationschemischen und radiopharmazeutischen Arbeiten werden ergänzt durch Untersuchungen von Wechselwirkungen von Komplexverbindungen in vitro und in vivo, die ihren Transport im Organismus maßgeblich beeinflussen. Dazu werden die spezifischen Forschungsmöglichkeiten der FZD-Großgeräte (ELBE/FT-IR, PET) genutzt.


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