
Forschungsbereich: Gesundheit
Wie können Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und wirksam behandelt werden?
In Deutschland erkranken jährlich etwa 450.000 Menschen neu an Krebs. Um Fortschritte im Kampf gegen diese Krankheit zu erzielen, ist es wesentlich, dass Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Bereichen, von der Biologie über Chemie und Physik bis hin zur Medizin, zusammenarbeiten. Von zentraler Bedeutung ist außerdem: Der reibungslose Transfer von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung am Patienten und zurück.
Krebsforschung
Die Krebsforschung am HZDR befasst sich mit mehreren großen Komplexen: So forschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuen radioaktiven Arzneimitteln für die Diagnose von Krebs und an Substanzen für die Krebstherapie. Sie entwickeln und verbessern innovative Verfahren zur Bildgebung in der Onkologie, erforschen eine neue Generation von Therapiebeschleunigern auf Basis neuartiger Laser-Technologien und optimieren die individualisierte Strahlentherapie ständig weiter. Lesen Sie hier mehr zu den HZDR-Aktivitäten im Programm Krebsforschung.
Ziele
- radioaktive Substanzen für Forschung, Diagnose und Therapie entwickeln
- die Krebsbehandlung an den einzelnen Patienten anpassen
- die Bestrahlung in Echtzeit überwachen
- die Strahlentherapie-Geräte der Zukunft entwickeln
Highlights
- Dresdner Krebsforschung wächst: Neues Institut für Radioonkologie am HZDR
- Radioaktives Arzneimittel ermöglicht die Diagnostik von Knochenmetastasen
- Laser und Magnete: DIE Kombination für die Krebstherapie
- Animationsfilm "Strahlentherapie mit Ionen – Scharfe Strahlen gegen Krebs hochpräzise überwachen"
- Animationsfilm "Moderne Krebsforschung – die Methode der Positronen-Emissions-Tomographie (PET)"
- Beitrag Kurzfilm-Wettbewerb: Biofunktionalisierte Nanopartikel und ihre Anwendung in der Tumordiagnostik
Kooperationen
Eine enge Kooperation verbindet uns mit der Technischen Universität und dem Universitätsklinikum Dresden im gemeinsam getragenen „National Center for Radiation Research in Oncology – OncoRay“. OncoRay bildet zusammen mit Kollegen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Universität Heidelberg das Nationale Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie und ist zudem Partner im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung. Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Dresden entsteht derzeit eine neue Behandlungs- und Forschungsplattform - das "Gemeinsame Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie", an der unter anderem die Protonenstrahl-Therapie weiterentwickelt und für Patienten zum Einsatz kommen soll.
Erforschung von Hirnerkrankungen
Hirnerkrankungen wie die Alzheimer-Demenz früher erkennen zu können – das ist das Ziel der am Forschungsthema Neuroradiopharmaka beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der HZDR-Forschungsstelle in Leipzig. Schrittweise werden die Arbeiten auf Untersuchungen zu Hirntumoren fokussiert. Lesen Sie hier mehr dazu.


