
Forschungsbereich: Energie
Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig?
Globale Engpässe sind vorhersehbar: in der Energieversorgung, der Rohstoffgewinnung und der Entsorgung von Rückständen. Deswegen suchen die Helmholtz-Energieforscherinnen und -forscher nach Lösungen, um die Bedürfnisse heutiger und künftiger Generationen zu befriedigen. So bündeln das HZDR und die TU Bergakademie Freiberg ihre Kompetenzen und Infrastrukturen im Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie mit dem Ziel, neue und umweltschonende Technologien zur Erkundung, Gewinnung und Nutzung von Rohstoffen zu entwickeln. Das HZDR widmet sich aber auch neuen Speichertechnologien und der Sicherheit und Effizienz von Kraftwerken und Industrieanlagen.
Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen
Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist die Knappheit von Rohstoffen und die daraus resultierende, unabdingbar gewordene Einsparung von Energie und Ressourcen. Wie kann man industrielle Prozesse effizienter machen? Wie können wir den Bedarf an Rohstoffen für die Wirtschaft sichern? Wie nutzt man Ressourcen und Energie effizient, sicher und nachhaltig? Das sind die drei großen Fragen, mit denen sich HZDR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler im Forschungsprogramm "Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen" befassen.
Aktuelle Forschungsthemen
Ziele
- neue Technologien für die Nutzbarmachung mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe entwickeln
- industrielle Prozesse energieeffizienter machen
Highlights
- Energiewende in Deutschland - Energiesparen beim Stahlguss
- Wasser versus Dampf - Ungleiches Kräftemessen in industriellen Anlagen
- Neue Erkundung von metallischen Rohstoffen im Erzgebirge geplant
- Auftaktveranstaltung für die Helmholtz-Energie-Allianz in Dresden
- Animationsfilm "Magnetohydrodynamik – Von Magnetfeldern im Kosmos und beim Stahlguss"
- Animationsfilm "Strömungen hinter dicken Rohren"
Speichertechnologien
Die Energiewende hat ein Problem: Die von Photovoltaik und Windturbinen eingespeiste Leistung hängt von den Umgebungsbedingungen und nicht vom aktuellen Bedarf ab. Deswegen sind preiswerte Speicher unerlässlich, um Angebot und Nachfrage auszugleichen. Die HZDR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler erforschen und konstruieren im Programm "Elektrochemische Speicherung" Flüssigmetall-Batterien. Diese könnten mit verhältnismäßig geringen Kosten große Mengen Energie speichern. Lesen Sie hier mehr zu elektrochemischen Speichern.
Ziel
- Flüssigmetall-Batterien erforschen und konstruieren
Highlights
Nukleare Entsorgung und Sicherheit
Auch wenn in Deutschland der stufenweise Atomausstieg bis 2022 beschlossene Sache ist, befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit dennoch weiter mit der Frage der Sicherheit von Kernkraftwerken und Endlagern. Um eventuelle Störfälle in Reaktoren zu verhindern bzw. zu beherrschen und um die mögliche Ausbreitung von Radionukliden in der Umwelt und an potentiellen Endlager-Standorten genau vorhersagen zu können, müssen wir noch viel mehr über diese hochkomplexen Prozesse wissen. Das HZDR erforscht auch einen neuen Ansatz - die Transmutation, bei der langlebige Stoffe in solche mit kurzen Halbwertszeiten oder sogar in nicht-radioaktive Stoffe umgewandelt werden können.
Aktuelle Forschungsthemen
Ziele
- die Sichheit von Kernreaktoren erhöhen
- Daten über mögliche nukleare Endlager liefern und auswerten


