Contact

Dr. Gunter Gerbeth
Director Institute of Fluid Dynamics
g.gerbeth hzdr.de
Phone: +49 351 260 - 3480, 3484
Fax: +49 351 260 - 3440

Dr. Sören Kliem
Head Reactor Safety
s.kliem hzdr.de
Phone: +49 351 260 - 2318
Fax: +49 351 260 - 12318

Dr. Tom Weier
Magnetohydrodynamics
t.weier hzdr.de
Phone: +49 351 260 - 2226, 2013
Fax: +49 351 260 - 12226, 12013, 2007

Participating HZDR Institutes

Eye catcher

Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig?

Energieversorgung, Rohstoffgewinnung und die Entsorgung von Rückständen sind Herausforderungen, denen sich heutige und auch künftige Generationen stellen müssen. Die Helmholtz-Energieforscherinnen und -forscher suchen deshalb nach Lösungen, um vorhersehbaren globalen Engpässen und den Anforderungen der modernen Gesellschaft gerecht zu werden.

Am HZDR gliedert sich der Forschungsbreich Energie in drei Programme:


Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen

Energieeffizienz, Materialien und RessourcenEine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist die Knappheit von Rohstoffen und die daraus resultierende, unabdingbar gewordene Einsparung von Energie und Ressourcen. Wie kann man industrielle Prozesse effizienter machen? Wie können wir den Bedarf an Rohstoffen für die Wirtschaft sichern? Wie nutzt man Ressourcen und Energie effizient, sicher und nachhaltig? Das sind die drei großen Fragen, mit denen sich HZDR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler im Forschungsprogramm "Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen" befassen.

Das HZDR und die TU Bergakademie Freiberg bündeln ihre Kompetenzen und Infrastrukturen im Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie mit dem Ziel, neue und umweltschonende Technologien zur Erkundung, Gewinnung und Nutzung von Rohstoffen zu entwickeln.

Aktuelle Forschungsthemen:

Ziele

  • neue Technologien für die Nutzbarmachung mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe entwickeln

  • industrielle Prozesse energieeffizienter machen 


Speichertechnologien

SpeichertechnologienDie Energiewende hat ein Problem: Die von Photovoltaik und Windturbinen eingespeiste Leistung hängt von den Umgebungsbedingungen und nicht vom aktuellen Bedarf ab. Deswegen sind preiswerte Speicher unerlässlich, um Angebot und Nachfrage auszugleichen. Die HZDR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler erforschen und konstruieren im Programm "Elektrochemische Speicherung" Flüssigmetall-Batterien. Diese könnten mit verhältnismäßig geringen Kosten große Mengen Energie speichern. Im Mittelpunkt der Forschung stehen sowohl  das Verständnis von stromgetriebenen Instabilitäten in den Batterien als auch die Verhinderung solcher Effekte. Dafür experimentieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Flüssigmetallen und Salzschmelzen und führen rechenintensive Simulationen durch.

Aktuelles Forschungsthema:

Ziel

  • Flüssigmetall-Batterien erforschen und konstruieren   


Nukleare Entsorgung und Sicherheit

Nukleare Entsorgung und Sicherheit

Auch wenn in Deutschland der stufenweise Atomausstieg bis 2022 beschlossene Sache ist, befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit weiter mit der Frage der Sicherheit von Kernkraftwerken und Endlagern. Um eventuelle Störfälle in Reaktoren zu verhindern bzw. zu beherrschen und um die mögliche Ausbreitung von Radionukliden in der Umwelt und an potentiellen Endlager-Standorten genau vorhersagen zu können, müssen wir noch viel mehr über diese hochkomplexen Prozesse wissen. Das HZDR erforscht auch einen neuen Ansatz  - die Transmutation, bei der langlebige Stoffe in solche mit kurzen Halbwertszeiten oder sogar in nicht-radioaktive Stoffe umgewandelt werden können.

Aktuelle Forschungsthemen

Ziele

  • die Sicherheit von Kernreaktoren erhöhen

  • Daten über mögliche nukleare Endlager liefern und auswerten