Contact

Prof. Dr. Joachim Wosnitza
Director
Dresden High Magnetic Field Laboratory
j.wosnitzaAthzdr.de
Phone: +49 351 260 - 3524

Julia Blöcker
Secretary/ Administration
j.bloeckerAthzdr.de
Phone: +49 351 260 - 3527
Fax: +49 351 260 - 13527

Scientists@work

This week, we are happy to welcome:

Name: Badih Assaf
Ecole Normale Supérieure Paris


Name: Alexander Mukhin


Name: Dmitry Knyazev
P.N. Lebedev Physical Institute of the Russian Academy of Sciences Moscow

News

Newsletter: Read the latest news from the four leading high field labs in Europe on the EMFL website.

EMFL News 2/2016

Get more information

Vorschau-Bild

Eye catcher

Hochfeld-Magnetlabor Dresden

Programm Von Materie zu Materialien und LebenDas Hochfeld-Magnetlabor Dresden (HLD) betreibt moderne Materialforschung in hohen Magnetfeldern. Experimente in hohen Feldern bieten großartige Möglichkeiten, grundlegende Erkenntnisse über die uns umgebende Materie zu erlangen, denn sie erlauben in einzigartiger Weise, Materialeigenschaften gezielt und vor allem kontrolliert zu beeinflussen. Bei der Forschung in hohen Magnetfeldern gelingen oft wegweisende Entdeckungen, die von fundamentaler Bedeutung sind und häufig auch zu Fortschritten in der Materialentwicklung für die Anwendung führen.

In erster Linie werden elektronische Eigenschaften metallischer, halbleitender, supraleitender und magnetischer Materialien untersucht. Besondere Beachtung finden dabei exotische Supraleiter, stark korrelierte Elektronensysteme, niederdimensionale Spinsysteme und nanostrukturierte Materialien.

Das Institut forscht im Programm Von Materie zu Materialien und Leben.


Wissenschaftliches Profil

Video: 100 Jahre Supraleitung  Das Hochfeld-Magnetlabor Dresden entwickelt eine Vielzahl von quasi-statischen und resonanten Messmethoden, die in hohen gepulsten Magnetfeldern zum Einsatz kommen. Insbesondere können die Freie-Elektronen-Laser (FEL) des benachbarten supraleitenden Elektronenbeschleunigers ELBE für weltweit einzigartige magneto-optische Experimente genutzt werden. Das Hochfeld-Magnetlabor dient als Forschungsanlage sowohl für eigene Vorhaben als auch für den Nutzerbetrieb.

Lesen Sie hier (PDF) mehr zum Thema "Forschung in höchsten Magnetfeldern".

Einer unserer wissenschaftlichen Schwerpunkte ist die Forschung an sogenannten "magnetisch frustrierten Substanzen". In solchen Materialien bilden konkurrierende magnetische Wechselwirkungen vielfältige und besonders interessante magnetische Spinkonfigurationen aus. Deren angeregte Zustände sind Gegenstand aktueller Untersuchungen und Stimulus der modernen Festkörperphysik. In diesem Rahmen beteiligen wir uns aktiv am neu eingerichteten Sonderforschungsbereich (SFB) 1143 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). In enger Kooperation mit der TU Dresden und anderen Dresdener Forschungseinrichtungen widmen wir uns dem Themenkreis "Correlated Magnetism: From Frustration To Topology".


Technologieentwicklung

Die Mitarbeiter des HLD entwickeln zur Erzeugung höchster gepulster Magnetfelder eigene Pulsfeldspulen und Pulsstromgeneratoren. Das HLD verfolgt die Zielsetzung, den Magnetfeldbereich bis 100 Tesla nutzbar zu machen. Zur Energieversorgung der Pulsfeldmagnetspulen werden kapazitive Pulsstromquellen höchster Leistungsklasse mit Pulsströmen einiger hundert Kilo-Ampere und elektrischen Leistungen einiger Giga-Watt verwendet und weiterentwickelt. Das HLD führt diese Arbeiten insbesondere auch im Hinblick auf industrielle Anwendungen, z. B. für elektromagnetische Umform-, Füge- und Schweißverfahren sowie für Anwendungen in der Medizintechnik durch.


Europäischer Verbund

Logo EMFLDie Forscher des HLD arbeiten intensiv mit den europäischen Hochfeld-Laboratorien in Nijmegen, Grenoble und Toulouse im EU-Programm „European Magnetic Field Laboratory - EMFL “ zusammen.

Das Hochfeld-Magnetlabor Dresden wurde in den Jahren 2011 bis 2013 als internationales Nutzerzentrum erweitert. Es erhielt eine neue Kondensatorbank sowie sechs weitere Magnetzellen, um dem großen Bedarf an Messzeit in höchsten Magnetfeldern gerecht zu werden. In den nächsten Jahren wird die zur Verfügung gestellte Messzeit sukzessive verdoppelt.


Contact

Prof. Dr. Joachim Wosnitza
Director
Dresden High Magnetic Field Laboratory
j.wosnitzaAthzdr.de
Phone: +49 351 260 - 3524

Julia Blöcker
Secretary/ Administration
j.bloeckerAthzdr.de
Phone: +49 351 260 - 3527
Fax: +49 351 260 - 13527