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Das können Sie bei uns besichtigen

Gern stellt das HZDR interessierten Besuchern wie zum Beispiel Studentengruppen im Rahmen von Führungen seine Forschungsaktivitäten vor. Diese Führungen sind kostenlos und werden von unseren Wissenschaftlern direkt vor Ort in den Labors durchgeführt. Deshalb hängen die Besichtigungsmöglichkeiten von der Verfügbarkeit der jeweiligen Wissenschaftler und von der Arbeitssituation in den Labors ab.

Die jeweils mit einem * gekennzeichneten Angebote unterliegen beschränkten Zutrittsmöglichkeiten.


Für Schülerinnen und Schüler:


Am Institut für Strahlenphysik:André Arnold und Isabel Kösterke in der Strahlungsquelle ELBE


Am Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung:Der Beschleuniger im Ionenstrahlzentrum

  • Ionenstrahlzentrum*
    Das Ionenstrahlzentrum ist ein international führendes Kompetenzzentrum für die Anwendung von Ionenstrahlen in der Materialforschung. Mit Ionenstrahlen (das sind schnelle geladene Atome) können Materialoberflächen gezielt verändert und untersucht werden. Mit dem Werkzeug Ionenstrahl lassen sich z. B. Hochleistungswerkstoffe, Materialien für die Halbleitertechnologie oder optimale Mikro- und Nanostrukturen in Halbleitermaterialien maßgeschneidert herstellen. Die Ionenstrahlanalytik nutzt hochenergetische Ionen zur Material-, Struktur- und Radionuklidanalyse (siehe auch Beschleunigermassen-Spektrometrie).
  • Heiße Zellen zur Werkstoffprüfung*
    Werkstoffe von Kernreaktoren verspröden, wenn sie sehr lange hohen Strahlenbelastungen ausgesetzt sind. Die Untersuchung derartiger Werkstoffe dient dem Ziel, die Ursachen und den Grad der Versprödung zu ermitteln und somit zum sicheren Betrieb von Kernreaktoren beizutragen.
  • Optoelektronische Labors*
    Die Optoelektronik-Forscher untersuchen komplexe Materialien mit optischen Methoden und entwickeln z. B. neue Halbleitermaterialien, die Licht verarbeiten können. Wenn es gelingt, solche Lichtquellen in Mikrochips einzubauen, können diese in Zukunft per Licht kommunizieren. Die optische Übertragung von Informationen erfolgt dabei in Lichtgeschwindigkeit und ist somit um ein Vielfaches schneller als die übliche elektronische Übertragung.

Am Institut für Fluiddynamik:Anlage TOPFLOW

  • TOPFLOW
    In der Thermohydraulikversuchsanlage TOPFLOW (Transient Two Phase Flow Test Facility) werden Mehrphasenströmungen wie zum Beispiel Luft und Wasser oder Dampf und Wasser untersucht. Die Experimente dienen der Entwicklung und Qualifizierung von Berechnungsverfahren mit dem Ziel, die Sicherheit und Effizienz von großtechnischen Anlagen zu verbessern.
  • Magnetohydrodynamik
    Hier beschäftigen sich die Forscher mit der Beeinflussung elektrisch leitfähiger Flüssigkeiten mithilfe von Magnetfeldern. Dabei interessieren sie sich auch für die Frage, wie das Magnetfeld der Erde entsteht.
  • LIMMCAST
    Der Metallguss ist eine grundlegende Technologie, die besonders viel Energie verbraucht. Forscher am HZDR suchen nach Lösungen, diese Energiebilanz in der Stahlproduktion zu verbessern. Die LIMMCAST-Anlage, ein Flüssigmetall-Stahlguss-Modell, bietet einzigartige Möglichkeiten, grundlegende Experimente durchzuführen und liefert erstmalig realitätsnahe Daten zu Strömungen in Stahlschmelzen.

Am Institut Hochfeld-Magnetlabor Dresden:Kondensatorbank im Hochfeld-Magnetlabor

  • Hochfeld-Magnetlabor Dresden
    Das Hochfeld-Magnetlabor erzeugt gepulste Magnetfelder von bis zu 94 Tesla, die Aufschlüsse über Eigenschaften von Festkörpern, insbesondere von Halb- und Supraleitern liefern. Das Labor steht in unmittelbarer Nähe der ELBE - Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen. Besichtigt werden können unter anderem die weltweit größte Kondensatorbank sowie die Spulenwickelmaschine zur Herstellung von Magnetspulen.

Am Institut für Ressourcenökologie:Mitarbeiter im Institut für Ressourcenökologie

  • Radiochemische Labore*
    Hier werden Experimente zum Umweltverhalten von Actinidenelementen (radioaktive Schwermetalle wie z. B. Uran, die in der Umwelt vorkommen) durchgeführt. Die Zutrittsmöglichkeit für Besuchergruppen ist sehr eingeschränkt, da besondere Strahlenschutzbedingungen einzuhalten sind.
  • ROCOM
    Das Rossendorf Coolant Mixing Model ist das Modell eines Druckwasserreaktors KONVOI im Maßstab 1:5. Hier werden die Strömung und Vermischung von Kühlmittel untersucht. Dazu werden hochempfindliche schnelle Sensoren eingesetzt, die im HZDR entwickelt wurden. Am Modell kann die Funktionsweise dieses Reaktortyps anschaulich erklärt werden.

Am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie:Die Gruppe NanoBio des Instituts für Radiochemie

  • Mikrobiologische Labors
    In den Labors im HZDR werden spezielle Bakterien untersucht und kultiviert. Speziell deshalb, weil die Bakterien Überlebensmechanismen für extreme Umgebungen wie etwa die Uranerzabfallhalden in Sachsen und Thüringen entwickelt haben. Die Wissenschaftler gehen dabei der Frage nach, wie genau sich ein Bakterium vor den giftigen Schwermetallen schützen kann und entwickeln auf dieser Basis neue Sanierungsmodelle.
  • Beschleunigermassen-Spektrometrie (AMS)
    Die im wissenschaftlichen Sprachgebrauch als accelerator mass spectrometry (AMS) bezeichnete Analysetechnik ermöglicht die Bestimmung langlebiger Radionuklide. Im Gegensatz zu den in Deutschland und Europa gängigen niederenergetischen AMS-Anlagen wird im HZDR die erste moderne Anlage in der EU mit einer Terminalspannung von 6 MV betrieben.

Hochleistungslaser DRACO Referenz Neben den aufgeführten Besichtigungsmöglichkeiten bietet das HZDR derzeit folgende Vorträge im Rahmen von Führungen an:

  • Natürliche Radioaktivität
  • Uran & Umwelt
  • Geochemie und Endlagerung
  • Bakterien als Alleskönner
  • Dem Weltrekord auf der Spur – das Hochfeld-Magnetlabor Dresden
  • Magnetfelder im Fluss – Forschungen in der Magnetohydrodynamik
  • Kleinste Magnete unter besonderer Beobachtung
  • Ionenstrahlphysik und Kunst
  • Nanomaterialien als Schlüssel für energieeffiziente Anwendungen
  • Speichertechnologien
  • Strahlende Arzneimittel für die Nuklearmedizin – das PET-Zentrum des HZDR
  • Wie Tumoren entstehen und wie deren Eigenschaften zur Diagnose mit der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) genutzt werden
  • Positronen- und Neutronenerzeugung und deren Nutzung
  • Beschleunigermassen-Spektrometrie – eine hochsensitive Methode zum Nachweis von Radionukliden
  • Kernreaktoren


Des Weiteren können Sie sich auf unseren Schülerseiten über von Schülern aufbereitete Forschungsthemen des HZDR informieren.


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