Dampftrommel

Die Dampftrommel ist ein liegender zylindrischer Behälter aus Edelstahl mit einer Länge von 5,3 m, einem Außendurchmesser von 1,6 m, einem Volumen von 7,4 m³ und einem Leergewicht von 16,6 t. Sie ist für Drücke bis 10 MPa und Temperaturen bis 320 °C ausgelegt.

Insgesamt besitzt der Behälter 17 Stutzen. Neben Flanschen zum Anschluss des Teststreckenkreislaufes, eines Sicherheitsventils und der Messtechnik verfügt die Dampftrommel über ein Mannloch für Inspektionszwecke und einen Flansch zum Einbau eines Bündels für Kondensationsversuche in einer späteren Ausbaustufe von TOPFLOW.

Bei den Teststreckenversuchen mit Wasser/Dampf- bzw. Wasser/Luft-Gemischen dient dieser Behälter zur Phasenseparation. Im Anschluss daran wird die gasförmige Phase zum Abblasetank geleitet, kondensiert (Dampf) bzw. ins Freie geblasen (Luft). Außerdem dient sie der Vorhaltung eines Puffervolumens an Dampf zur Stabilisierung der Kondensatorversuche.

Mittels der Dampftrommel erfolgt die Druckregelung im Teststreckenkreislauf durch Abblasen von Dampf in den Abblasetank. Ferner wird der Füllstand in der Dampftrommel durch Ab- bzw. Zuspeisen von vollentsalztem Wasser aus dem Abblasetank geregelt.

Blick auf die Dampftrommel
Dampftrommel mit Rohrleitungen