Interesse?

An die Schüler der 11. und 12. Klassen in Dresden und Umgebung:

Wer von Euch möchte uns helfen, unsere Forschungsthemen in einer allgemeinverständlichen Sprache einem breiten Publikum im Internet im Rahmen eines Praktikums oder einer Ferienarbeit vorzustellen? Voraussetzungen sind:

  • Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen

  • Grundkenntnisse im Umgang mit PCs sowie der Erstellung von Internet-Seiten

Meldet euch einfach im Schülerlabor.

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Primäre kosmische Strahlung

EnergieverteilungDie primäre Kosmische Strahlung trifft isotrop aus allen Richtungen auf die Erdatmosphäre. Sie besteht aus etwa 85% Protonen, 12% Heliumkernen, 1% schwereren Kernen und 2% Elektronen. Die elektromagnetische Komponente besteht aus Gamma- und Röntgenquanten.

Im Bild rechts sieht man das Energiespektrum der kosmischen Strahlung. Dabei nimmt die Häufigkeit der Teilchen mit Zunahme der Energie stark ab. Die Teilchen mit Energien unter 1016 eV stammen größtenteils von Supernova-Explosionen; einen kleinen Teil trägt auch die Sonne bei. Höherenergetische Teilchen (ab 1019 eV) werden hypothetisch auf schwarze Löcher, Neutronensterne und Quasare zurückgeführt. Diese hohen Energien können nicht einmal mit den größten Beschleunigern der Welt erreicht werden. Beschleuniger wie das Tevatron in den USA oder der Large Hadron Collider in CERN (Schweiz) erreichen bis zu 1017 eV. Dieser Enegiebereich ist in der kosmsichen Strahlung nur noch durch ein Teilchen pro Quadratmeter pro Jahr nachweisbar.

Durch Kernreaktionen ensteht aus der primäten kosmischen Strahlung in der Erdatmosphäre die sekundäre Strahlung, die dann durch verschiedene Detektoren auf der Erde nachgewiesen werden kann.


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