Forschungszentrum Dresden-Rossendorf zeigt Gesicht

Grundsteinlegung für Eingangsgebäude mit Sachsens Ministerpräsident Milbradt

Am Donnerstag, 31. Mai, wird um 11.00 Uhr der Grundstein für ein neues Eingangsgebäude im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) gelegt. Das Gebäude wird als 150 Meter langer Riegel parallel zur Bundesstraße 6 errichtet. Damit öffnet sich der Forschungsstandort zum ersten Mal in seiner 51 jährigen Geschichte nach außen und tritt in die Öffentlichkeit.

Das neue Gebäude mit einem Investitionsvolumen von 9 Mio. Euro und geplanter Fertigstellung Ende 2008 wird viele Funktionen in sich vereinen: Es wird Standortmanagement- und Logistik-Zentrum sein, wird sich mit einem neu gestalteten Konferenz- und Besucherzentrum verbinden und Büros für den Vorstand sowie den Stab vorhalten. Zugleich wird das Gebäude dem FZD ein neues und zeitgemäßes Gesicht geben.

Der sächsische Ministerpräsident Prof. Georg Milbradt, der aktiv bei der Grundsteinlegung mitwirken wird, führt aus: „Die Forschungsthemen von heute sind die Produkte und damit der Wohlstand von morgen. Der Freistaat hat über die letzten Jahre eine in Deutschland und weltweit vielbeachtete Forschungslandschaft aufgebaut. Heute freue ich mich besonders, dass das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf weitere wichtige Anstrengungen unternimmt, international konkurrenzfähige Forschung zu betreiben, die sich in Zukunft nicht mehr im Wald verstecken wird.“

Prof. Roland Sauerbrey erinnert sich noch gut an seine ersten Eindrücke, als er vor gut einem Jahr das Amt des Wissenschaftlichen Direktors im FZD antrat: „Mitten im Wald, an der Grenze von Dresden zwar idyllisch gelegen, aber nach außen hin kaum sichtbar, das ging mir als erstes durch den Kopf. Die Architektur aus den 1950er Jahren strahlt zwar Eleganz aus, aber ein Zentrum, das sich auf seinen Forschungsgebieten mit Einrichtungen in der ganzen Welt messen lassen will und muss, sollte auch in seiner Architektur Selbstbewusstsein zeigen. Unser Ziel ist es, in einem Zeitraum von rund 15 Jahren den historisch gewachsenen Standort fit für die wissenschaftlichen Fragestellungen der Zukunft zu machen.“

Ein besonderes architektonisches Merkmal des von Henn Architekten entworfenen Gebäudes sind zwei Dächer, die sich ineinander verschieben. Das Eingangsgebäude ist Kern des Masterplans für den Standort. Verantwortlich dafür ist der Kaufmännische Direktor des FZD, Dr. Dr. h. c. Peter Joehnk. „Der Masterplan soll die Nachteile des weitläufigen Standortes kompensieren, die vorhandenen Gebäude an aktuelle Standards anpassen und durch das nach außen weithin sichtbare Eingangsgebäude einen neuen Zugang auf das Gelände direkt an der Bundesstraße bieten. Mir war besonders wichtig, dass wir die Kosten, die solch ein großer Standort mit sich bringt, auf Dauer durch Wärmeschutzmaßnahmen oder Stilllegung von Gebäuden reduzieren, so dass am Schluss mehr Geld für die Forschung bleibt.“

Der Vorstand des FZD steht nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung (gegen 11.45 Uhr) gerne für Fragen der Presse zur Verfügung. Um Anmeldung bei der Pressesprecherin Christine Bohnet wird gebeten.

Pressemitteilung vom 25.05.2007: FZD zeigt Gesicht

Das neue Eingangsgebäude besteht im Grunde aus zwei einzelnen Gebäuden, die durch ein sich verschiebendes Dach zu einer Einheit verschmelzen.

Weitere Informationen:
Dr. Dr. h. c. Peter Joehnk 
Kaufmännischer Direktor
Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD)
Tel.: 0351 260 - 3384

Pressekontakt:
Dr. Christine Bohnet
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD)
Bautzner Landstr. 128
01328 Dresden
Tel.: 0351 260 - 2450 oder 0160 969 288 56
Fax: 0351 260 - 2700