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Dr. Barbara Schramm
Research Programmes & International Projects
b.schrammAthzdr.de
Phone: +49 351 260 - 2684
Fax: +49 351 260 - 12684

Application for Beamtime

Proposals for beamtime at ELBE have to be submitted online using GATE.

The scientific case and an experimental plan have to be uploaded in pdf-format as separate documents using the templates provided here below:

Please note that uploading of both documents is mandatory!

The deadline for submission of beamtime applications for the 2nd term of 2017 will be

April 26th, 2017.

EU Research Funding

We offer the possibility to apply for a reimbursement of travel and accomodation expenses in the framework of the Transnational Access Programme

 CHANDA Logo compressed (nELBE)

Eye catcher

Nutzerbetrieb an ELBE - Zentrum für Hochleistungsstrahlenquellen

Neues ELBE-LogoJedes Jahr besuchen zwischen 20 und 30 Nutzergruppen aus der ganzen Welt das Zentrum für Hochleistungsstrahlungsquellen ELBE, um Experimente an einer der vielfältigen Strahlungsquellen durchzuführen. Die Tendenz ist steigend. Schon jetzt werden mehr als 50% der verfügbaren Nutzerstrahlzeit externen Messgästen zur Verfügung gestellt. Neue Nutzer sind willkommen, denn jedes neue Projekt bereichert das Portfolio der an ELBE verfolgten Forschungsaktivitäten, die bereits heute eine sehr große Bandbreite aufweisen.

Das Kernstück von ELBE ist ein zweistufiger supraleitender Linearbeschleuniger, der Elektronen entweder klassisch aus einer thermionischen DC Elektronenkanone oder, ganz aktuell, aus einer supraleitenden HF-Photoquelle, auf eine Energie von maximal 40 MeV beschleunigt. Der mittlere Strahlstrom erreicht 1 mA, bei einer transversalen Emittanz von nur wenigen π mm mrad.


Verfügbare Strahlungsquellen

Nutzerzugang

Wissenschaftliche Ergebnisse


Verfügbare Strahlungsquellen

Mit dem primären Elektronenstrahl kann eine Vielzahl von Sekundärstrahlen generiert werden,

    • Freie-Elektronenlaser (FELBE)
      In den optischen Laboren steht Freie-Elektronen-Laserstrahlung im Wellenlängenbereich 4-250 µm zur Verfügung, siehe FELBE Seiten für weitere Informationen. Einzigartig ist die Möglichkeit, den Laserstrahl auch in das benachbarte Hochfeldmagnetlabor zu leiten und dort magnetooptische Experimente durchzuführen.

Achtung: Im ersten Halbjahr 2017 kann auf Grund des Upgrades von FELBE durch einen Umbau des aktuellen Undulators U27 auf einen neuen Undulator U37 keine Nutzerstrahlzeit an FELBE stattfinden!

    • Bremsstrahlung (γELBE)
      Experimente mit intensiver Bremsstrahlung (bis 20 MeV) können am Kernphysikmessplatz durchgeführt werden. Auch polarisierte Bremsstrahlung kann zur Verfügung gestellt werden. Die Zeitstruktur der Bremsstrahlung wird vom ELBE-Strahl aufgeprägt. Dieser wird in diesem Fall im Mikropulsmodus betrieben, der Pulsabstand kann zwischen 10 ps und 1000 ns gewählt werden.
    • Elektronen
      Der direkte Elektronenstrahl von ELBE kann für Detektortests oder zur Bestrahlung verwendet werden. Bunche, die nur ein Elektron enthalten, dabei aber die Zeitstruktur des Strahles auf der Zeitskala von ps bewaren, ermöglichen Detektortests mit extrem hoher Zeitauflösung.
      Für radiobiologische Bestrahlungen können die Elektronen auch an Luft extrahiert werden. An den Messplatz der Strahlenphysik grenzt unmittelbar ein Zell-Labor an, das ebenfalls Nutzern zur Verfügung gestellt werden kann.
    • Neutronen (nELBE)
      Neutronen-Flugzeitexperimente im Energiebereich zwischen 100 keV und 10 MeV können am Neutron time-of-flight system durchgeführt werden.
    • Positronen (pELBE)
      Für Materialuntersuchungen mit Positronen steht das EPOS -System zur Verfügung, das aus drei Teilsystemen für Mono-energetische Positronenspektroskopie (MePS), Gamma-induzierte Positronenspektroskopie (GiPS) und konventionellen Positronenspektroskopie unter Verwendung von β+-Strahlern besteht.
    • Superradiante THz-strahlung (TELBE)
      Diese neue Anlage liefert niederfrequente Hochintensitäts-THz-Pulse in Kombination mit einer Vielzahl von table-top Lichtquellen auf der Basis von Femtosekundenlasern. TELBE deckt den Frequenbereich zwischen 0.1 und 3 THz ab, mit Pulsenergien bis 100 µJ. Die Träger-Einhüllenden-Phase der Pulse von TELBE ist stabil, die Pulsfrequenz kann flexibel zwischen einigen zehn Hz und 13 MHz gewählt werden. Die Bandbreite beträgt 100%, wenn die Diffraction Radiator Quelle verwendet wird oder 20% bei Verwendung des Acht-Perioden-Undulators.

Zeitstruktur der Strahlung

Die Zeitstruktur des Elektronenstrahles überträgt sich auf die Sekundärstrahlung. Sie kann in einem weiten Bereich vom Experimentator vorgegeben werden. Dabei kann zwischen Dauerstrich -(cw-)betrieb, Markopulsung bis hin zu Einzelpulsbetrieb gewählt werden.

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Nutzerzugang

Antragstellung

Zweimal pro Jahr im Frühjahr und im Herbst, wird ein Aufruf zur Einreichung von Experimentvorschlägen publiziert. Neue Anträge für das 2. Halbjahr 2017 können ab sofort eingereicht werden. Der Einreichungsschluss ist der

26. April 2017.

Die Antragseinreichung erfolgt durch GATE, das allgemeine Zugangsportal für die Forschungseinrichtungen am HZDR.

Insbesondere Erstantragstellern wird dringend empfohlen vor der Antragseinreichung Kontakt mit  dem zuständigen Beamline Scientist aufzunehmen, um die Realisierbarkeit des Experimentes zu diskutieren.

Der Zugang ist kostenfrei für nicht-kommerzielle Forschung.

Anträge werden vom Wissenschaftlichen Beirat für das ELBE- Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen referiert.

Begutachtung der Anträge

Die Begutachtung der Strahlzeitanträge erfolgt durch den international und multidisziplinär zusammengesetzten Wissenschaftlichen Beirat für das ELBE- Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen.

Strahlzeitvergabe und Reporting

Auf der Grundlage der Empfehlungen dieses Komitees wird die endgültige Entscheidung über die Vergabe von Strahlzeit von einem internen Ausschuss unter der Leitung des Wissenschaftlichen Direktors des HZDR gefällt. Mitte Juni 2017 erfolgt die Benachrichtigung der Antragsteller.

Nach Abschluss der Experimente beziehungsweise spätestens zu Beginn des nächsten Halbjahres (Januar bzw. Juli) bitten wir um die Einreichung eines Berichtes über GATE. Fehlende Berichte für abgschlossene Experimente sind ein Ausschlußkriterium für die Genehmigung neuer Strahlzeit.

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Wissenschaftliche Ergebnisse

Einen Eindruck von der Vielschichtigkeit der Forschung an ELBE gewinnt man aus den Listen der Publikationen, die aus Experimenten an ELBE in neuester Zeit entstanden:

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