Dr. Harald Zänker
Chemistry of the f-elements
h.zaenkerAthzdr.de

Technologieangebot

       

Kolloiduntersuchungen

Analysen des Schadstofftransports in Umweltwässern behandeln die Wasserleiter im Allgemeinen als Zweiphasensysteme, in denen die Schadstoffe zwischen einer mobilen wässrigen Phase und einer immobilen festen Phase verteilt sind. Die Migration vieler Schadstoffe wird dabei durch Adsorption am Gestein der festen Phase stark verzögert oder gänzlich verhindert.

        

Unter bestimmten Bedingungen ist aber der Anteil der festen Phase, der im Wasser in suspendierter Form als Kolloidpartikel vorliegt, nicht zu vernachlässigen. Die Schadstoffe, die zur Adsorption an Feststoffen neigen, werden auch an diesen mobilen Partikeln sorbiert. Sie zeigen dann Transportgeschwindigkeiten ähnlich jenen der Kolloidpartikel (kolloidinduzierter Schadstofftransport).

          

Die Expertise des Instituts für Radiochemie ermöglicht den Nachweis und die Charakterisierung von Umweltkolloiden und die Untersuchung ihres Einflusses auf radioaktive und nichtradioaktive Schadstoffe. Das Bild rechts zeigt eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von Kolloidpartikeln aus einem Bergwerksstollen auf einem Kernspurfilter in 30.000facher Vergrößerung.

          

Darüberhinaus sind die vorhandenen Techniken zur Kolloiduntersuchung in vollem Maße auch auf beliebige kolloidale Lösungen aus dem industriellen oder medizinischen Bereich anwendbar. Beispile sind die Untersuchung und Bewertung von Kolloidproblemen in der Lebensmittelindustrie, der Zementindustrie, der Papierindustrie oder der pharmazeutischen Industrie.

         


Eingesetzte Methoden:

  • Photonenkorrelationsspektroskopie (PCS)
  • Zentrifugation/Ultrazentrifugation
  • Filtration/Ultrafiltration
  • Rasterelektronenmikroskopie (REM)
  • Energiedispersive Röntgenanalyse (EDX)
  • Induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS)
  • Ionenchromatografie (IC)

         

Unser Angebot:

  • Beratung
  • Umfassende Kolloidanalysen an sauerstoffhaltigen und anoxischen wässrigen Proben (ab 0,1 mg/l Kolloidgehalt)

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