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Porträt Prof. Dr. Brust, Peter; FWPN

Prof. Dr. Peter Brust
Head Neuroradiopharmaceuticals
p.brust hzdr.de
Tel.: +49 351 260 - 4610

Katrin Gerstner
Secretariat / Research Site Leipzig
k.gerstner hzdr.de
Tel.: +49 351 260 - 4601, 4600
Fax: +49 351 260 - 4699

Abteilung Neuroradiopharmaka (FWPN)


Forschungsfelder

  • Forschungsschwerpunkt der Abteilung Neuroradiopharmaka ist die radiopharmazeutische Hirnforschung. Im Rahmen dieses breiten und interdisziplinär angelegten Forschungsgebietes besteht das Anliegen der Abteilung in der Entwicklung und Bewertung von radioaktiven molekularen Sonden (Radiotracer) zur Untersuchung von Hirnfunktionen im lebenden Organismus. Sie sind geeignet, Transport-, Stoffwechsel- und Signalübertragungsprozesse im Gehirn auf molekularer Ebene bildgebend darzustellen. Die dabei hauptsächlich am Menschen eingesetzte Methode ist die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), deren Sensitivität und Spezifität von keiner anderen Methode erreicht wird. Durch Integration von chemischen/radiochemischen, pharmazeutischen/radiopharmazeutischen, biochemischen und radiopharmakologischen Grundlagenarbeiten werden mit Hilfe der nuklearmedizinischen Diagnostik neue neurowissenschaftliche Ansätze erschlossen. Diese haben eine hohe Relevanz für das Therapiemonitoring von Hirnerkrankungen.
  • Seit mehr als 10 Jahren arbeitet die Abteilung Neuroradiopharmaka eng mit der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig und dem Universitätsklinikum Leipzig, speziell mit der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, dem Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung und der Klinik und Poliklinik für Neurologie zusammen, um Radiotracer speziell für die Untersuchung von Hirnerkrankungen zu entwickeln. In den letzten Jahren kooperiert die Abteilung auch verstärkt mit dem Institut für Pharmazie. Die betreffenden Forschungsarbeiten sind in die Profilbildenden Forschungsbereiche „Molekulare und zelluläre Kommunikation“ und „Mensch und Gehirn“ der Universität Leipzig integriert. Zahlreiche Publikationen weisen überdies internationale Kooperationen mit Arbeitsgruppen in Europa, Nordamerika und Asien aus.
  • Mitarbeiter der Abteilung sind über die Arbeitsgemeinschaft Radiochemie/ Radiopharmazie in der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin mit anderen Fachkollegen verbunden.
  • Ein Beispiel für den Gesamtprozess der Radiotracerentwicklung von der Idee bis zur klinischen Anwendung (Forschungsthema: cholinerges System) wurde von Beilstein-TV in einem 10-minütigen Video dokumentiert.

Forschungsthemen