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Ereignischronik 2010

Verleihung des Forschungspreises 2009 durch Sachsens Wissenschaftsministerin Prof. Sabine von Schorlemer

Januar

Sächsische Wissenschaftsministerin übergibt Preise
Sachsens Wissenschaftsministerin Prof. Sabine von Schorlemer zeichnet am 25. Januar im Rahmen des Jahresempfangs die besten Leistungen des Vorjahres am HZDR auf den Gebieten Forschung, Technologie und Kommunikation mit der Öffentlichkeit sowie die beste Promotionsarbeit aus. 

Neue Forschungsstelle
Seit 1. Januar hat das Zentrum eine Forschungsstelle in Leipzig. Die dortigen Wissenschaftler des ehemaligen Instituts für Interdisziplinäre Isotopenforschung, die auf Empfehlung des Wissenschaftsrates in das HZDR integriert werden, arbeiteten bereits eng mit den Instituten für Radiopharmazie und Radiochemie am HZDR zusammen. Sie entwickeln molekulare Sonden für die Diagnose von neurodegenerativen Erkrankungen und erforschen den Transport von Schadstoffen in der Geosphäre.


Kunstausstellung im FZD GLÖCKNER+SCHRÖDER, 26.02.2010-31.03.2010Februar

Sinn für Kunst
Eine der wenigen Außenraumarbeiten des namhaften Konstruktivisten Hermann Glöckner (1889 – 1987), die „Faltung“, wird im Zentrum wieder aufgestellt und der Öffentlichkeit präsentiert. Sie wurde in den 1980er Jahren von Mitarbeitern des Zentralinstituts für Kernforschung angefertigt.

Kooperationsvertrag verlängert
Der Kooperationsvertrag mit der Universität in Ankara / Türkei wird verlängert. Das HZDR unterstützt den Aufbau eines mit der Strahlungsquelle ELBE vergleichbaren Elektronenbeschleunigers (Turkish Accelerator Center), der in Ankara entsteht.

Neues Projekt zum Langzeitbetrieb von Kernkraftwerken
Das Zentrum übernimmt die Koordinierung eines von der Europäischen Union mit rund 2,7 Mio. Euro geförderten Projektes, mit dem die Alterung von Reaktormaterialien bei verlängerten Laufzeiten von Kernkraftwerken untersucht werden soll. Am Ende soll eine neue Richtlinie zur Überwachung der Alterungseffekte stehen. 


6-MV-BeschleunigerMärz

Workshop Ionenstrahlphysik
Das Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung richtet vom 29. bis 31. März den jährlich stattfindenden nationalen Workshop Ionenstrahlphysik aus. Im Mittelpunkt steht die Analyse und Veränderung von Materialoberflächen mit energetischen Teilchenstrahlen.

10 Jahre Kompetenzverbund Kerntechnik
Bei der Feier des Jubiläums am Karlsruher Institut für Technologie ist das HZDR mit dabei. Der Verbund wurde gegründet, um zu einer verbesserten bundesweiten Abstimmung der kerntechnischen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten beizutragen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Das Zentrum ist auch in dem Tochterverbund Kompetenzzentrum Ost für Kerntechnik mit beteiligt.


Dr. Köhler, VKTA, im Felsenkeller des VKTA, der für Forschungen von Wissenschaftlern an der TU Dresden und am FZD genutzt wirdApril

Beschleuniger geplant
Deutsche und ausländische Astrophysiker diskutieren auf einem Workshop am Zentrum die wissenschaftliche Bedeutung eines möglichen unterirdischen Teilchenbeschleunigers für astrophysikalische Experimente im Felsenkeller Dresden. Dieser wird von den Astrophysikern bereits als Labor, betrieben vom Verein für Kernverfahrenstechnik und Analytik Rossendorf, genutzt. 


Strahlungsquelle ELBE - aufgenommen von Juergen LoeselMai

ELBE wird vergrößert
An der Strahlungsquelle ELBE beginnen Bauarbeiten, um diese zu einem Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen zu erweitern. Nach dem Umbau werden den Nutzern zwei einmalige Terahertz-Quellen, ein neuer Hochleistungslaser und ein Experiment zur Kopplung des ELBE-Elektronenstrahls mit Laserlicht zur Verfügung stehen.

FAIR-Direktor in Dresden
Der Wissenschaftliche Direktor des FAIR - Projektes, Prof. Boris Sharkov, besucht das Zentrum. Es ist an der Vorbereitung des Compressed Baryonic Matter (CBM)- Experiments mit beteiligt und entwickelt Detektoren für das internationale Großvorhaben FAIR . Die Abkürzung steht für Facility for Antiproton and Ion Research, eine neue Beschleunigeranlage für hochintensive Ionenstrahlen, die derzeit am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung entsteht. 


Lange Nacht der Wissenschaften 2009Juni

Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften
Zur achten Veranstaltung dieser Art präsentiert sich das Zentrum gemeinsam mit dem Institut für Kern- und Teilchenphysik der TU Dresden unter dem Motto „Die geballte Energie der Teilchen“ im zentralen Hörsaalgebäude der Universität. Rund 5.000 wissenschaftsbegeisterte Besucher informierten sich in Vorträgen und an Ständen über aktuelle Forschungsarbeiten des HZDR. 

Neue Energiezentrale
Baustaatsekretär Jan Mücke übergibt einen symbolischen Scheck zum Neubau eines Blockheizkraftwerkes (BHKW), vom dem künftig die Versorgung des Forschungsstandortes mit Energie und Wärme ausgehen soll. Das BHKW wird mit 4,6 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen des Konjunkturpakets II gefördert.

Terahertz-Experten treffen sich
Die Anwendung neuer Terahertz-Quellen für die Untersuchung grundlegender Materialeigenschaften steht am 14. und 15. Juni im Fokus eines Workshops mit Terahertz- Forschern aus Europa, den USA und Japan. Im Rahmen eines EuroMagNET II - Treffens wird auch über die Untersuchung von Materialien mit Terahertz-Strahlung in hohen Magnetfeldern diskutiert.

Virtuelle Reise in die Beschleuniger-Welt
Wie in einem Teilchenbeschleuniger Partikel auf hohe Energien gebracht werden, wird in einem einzigartigen neuen Computerprogramm, dem ELBE-Simulator, demonstriert. Vorbild ist die Strahlungsquelle EL BE im Zentrum. Das Programm wurde gemeinsam mit Informatikstudenten der TU Dresden entwickelt.

Wissenschaftssommer in London
HZDR-Wissenschaftler stellen auf einer Ausstellung in London ein zusammen mit Kollegen aus Großbritannien und der Schweiz entwickeltes Vulkanmodell vor, das Aufschluss darüber gibt, wie Art und Intensität von Vulkanausbrüchen durch die in den Vulkanen auftretenden Strömungen beeinflusst werden. Die Ausstellung „Summer Science Exhibition“ findet im Rahmen eines Kunst- und Wissenschaftsfestivals der britischen Akademie der Wissenschaften statt.

Neues Zyklotron
In der Forschungsstelle Leipzig wird ein neues, durch die Europäische Union und den Freistaat Sachsen finanziertes Zyklotron installiert und für die Inbetriebnahme im Frühjahr 2011 vorbereitet. Die an dem Kreisbeschleuniger produzierten radioaktiven Nuklide werden die Wissenschaftler nutzen, um radioaktive Sonden zur Untersuchung von Hirnfunktionen zu entwickeln und zu bewerten.


Tag des Offenen Labors 2010Juli

6.000 Besucher entdecken Forschungsstandort
Im Rahmen der Entdecker-Tour 2010 der Sächsischen Zeitung kommen am 4. Juli so viele Menschen wie noch nie zum Tag des offenen Labors auf den Forschungsstandort Dresden-Rossendorf und genießen bei glühend heißen Temperaturen die angenehm kühle Laborluft.

Kooperationsvertrag abgeschlossen
Das Zentrum und die Universität Leipzig beschließen in einem Kooperationsvertrag, in Forschung und Lehre künftig enger zusammen zu arbeiten. Damit soll insbesondere die Verbindung der Forschungsstelle Leipzig mit der Leipziger Universität gestärkt werden.


Jugend forscht 2010August

Jugend forscht
Im August und September arbeiten wieder junge Physiktalente im Zentrum. Sie hatten ihre Praktika als Sonderpreise in unterschiedlichen Landeswettbewerben von „Jugend forscht“ gewonnen.

Willkommen
Das HZDR begrüßt am 3. August zwölf neue Auszubildende. Mit Beginn des neuen Lehrjahres kann man nun auch den Beruf Biologielaborant/in erlernen sowie die praktische Ausbildung im zum Abschluss „Bachelor of Science“ führenden Studiengang Strahlentechnik absolvieren.

Neuer Beschleuniger
Am Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung geht ein neuer 6-Megavolt-Ionenbeschleuniger in den Probebetrieb. Die neue Anlage löst den alten Beschleuniger ab und liefert einen stabileren Ionenstrahl sowie einen höheren Teilchenstrom. Zusätzlich kann mit der Beschleunigermassenspektrometrie (AMS ) nun das Alter von Materialproben bestimmt werden.

IEEE Magnetics Society Summer School
Rund 100 internationale Teilnehmer kommen zur Sommerschule der Magnetischen Gesellschaft der IEEE , dem US -Berufsverband von Ingenieuren und Physikern, in Dresden zusammen. Sie wird gemeinsam durch das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) in Dresden und das HZDR veranstaltet.

DRESDEN-concept e.V.
Die Partner der Forschungsallianz DRES DEN -concept, zu der auch das HZDR gehört, gründen einen Verein. Er hat das Ziel, Wissenschaft und Forschung, die Aus- und Fortbildung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses und den wissenschaftlichen Gedankenaustausch am Wissenschaftsstandort Dresden zu fördern. DRESDEN-concept ist ein Zusammenschluss der TU Dresden mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Museen und Bibliotheken in Dresden. Die Allianz ist ein wichtiger Baustein bei der Bewerbung der TU Dresden in der Exzellenzinitiative des Bundes. Sie wurde wesentlich durch das HZDR unterstützt. 


PET-MRT-Ganzkörpergerät (Foto: Frank Bierstedt)September

Strahlen gegen Krebs
Am 21. September gründet sich das „National Center for Radiation Research in Oncology Dresden/Heidelberg“. Es vereint zwei auf dem Gebiet der Strahlenforschung eng zusammenarbeitende Forschungscluster: zum einen das Dresdner OncoRay-Zentrum, das von der Technischen Universität, dem Universitätsklinikum Dresden sowie dem HZDR getragen wird, und zum anderen das Heidelberger Institut für Radioonkologie HIRO. OncoRay wird in zweiter Runde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 12 Mio. Euro gefördert.

Innovatives Bildgebungssystem
Im Zentrum wird das deutschlandweit erste kombinierte PET/MRT-System für Ganzkörperuntersuchungen aufgestellt. Mit dem von der Firma Philips gebauten Gerät können fast gleichzeitig funktionelle und anatomische Bilder aus dem Körper für die Krebsforschung gewonnen werden. 

Doktorandenseminar
Rund 90 Doktoranden und Diplomanden nehmen am mittlerweile fünften Doktorandenseminar teil. Der beste Vortrag und das beste Poster stammen von Doktoranden des Instituts für Strahlenphysik. Um ihre Vernetzung am Zentrum zu verbessern, schließen sich 2010 Vertreter aus allen Instituten in einer Doktorandenvertretung zusammen. Rund 120 Promovenden sind insgesamt am HZDR beschäftigt.

Neues Gästehaus
Am 21. September legt Sachsens Wissenschaftsministerin Prof. Sabine von Schorlemer zusammen mit dem Vorstand den Grundstein für das neue Gästehaus. Es entsteht unmittelbar vor den Toren des Forschungszentrums.

Leipziger Lange Nacht der Wissenschaften
Sie ist die zweite Veranstaltung ihrer Art und beschert den Leipziger HZDR-Forschern im Wissenschaftspark Permoserstraße zahlreiche Besucher. Sie lernen die Forschungsstelle bei Führungen durch die Labors kennen.


Prof. Hans Müller-SteinhagenOktober

Neuer TU-Rektor stellt sich vor
Der neue Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, stellt sich mit einem Vortrag zum Wüstenstrom-Projekt Desertec am HZDR vor. Er ist Vorsitzender des Internationalen Beirates der Desertec Industrie Initiative, einem Joint Venture privater Unternehmen, das gegründet wurde, um die Bedingungen für die Umsetzung des Desertec-Projektes zu schaffen.

Highlights der Physik
Bei dem Wissenschaftsfestival, das vom 9. bis 14. Oktober in Augsburg stattfindet und unter dem Motto „Gigawatt“ zum Jahr der Energie etwa 23.000 Besucher anzieht, ist das Zentrum mit Mitarbeitern aus dem Institut für Sicherheitsforschung mit dabei.


Laser-Symposium 2010 in BerlinNovember

Deutsch-französisches Laser-Kolloquium
Am 5. und 6. November kommen in der Französischen Botschaft in Berlin junge Wissenschaftler aus Deutschland und Frankreich, die auf dem Gebiet der Erforschung und Nutzung von Laserlicht arbeiten, mit Pionieren der Laserforschung zusammen und ziehen eine Bilanz der 50-jährigen Geschichte dieses Forschungsfeldes. Das Kolloquium wird von der Französischen Botschaft in Berlin und der Helmholtz-Gemeinschaft veranstaltet. Mitorganisatoren sind Prof. Roland Sauerbrey, HZDR, und Prof. Ludger Wöste von der FU Berlin.

Nachwuchs für Magnetforschung
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ein von Dresdner Wissenschaftlern beantragtes Graduiertenkolleg zur Weiterentwicklung von Hochtemperatur-Supraleitern bewilligt. An dem Kolleg ist auch das Hochfeld-Magnetlabor des HZDR beteiligt.

Ausgezeichnete Ausgründungsidee
Das Ausgründungsvorhaben SAXRAY gewinnt den bundesweiten Gründerwett- bewerb „start2grow“. Das Projekt, das gemeinsam vom HZDR, der TU Dresden und der TU Bergakademie Freiberg ausgeht, hat das Ziel, die materialwissenschaftliche Röntgenanalytik zu vereinfachen.

Forscher im Einsatz für ESS
Auch das HZDR freut sich über die Übergabe eines Bewilligungsbescheides durch den Parlamentarischen Staatssekretär im BMBF Thomas Rachel an das Forschungszentrum Jülich: der Bescheid ermöglicht die Beteiligung deutscher Forscher, darunter auch aus Dresden, an der geplanten Europäischen Spallationsquelle ESS . Die deutschen Arbeiten werden von Jülich aus koordiniert.

Erfolg für Krebsforschungsstandort Dresden
Dresden wird als Partnerstandort eines deutschen Zentrums für translationale Krebsforschung ausgewählt. Dem ging ein gemeinsamer Antrag des Universitätsklinikums und der TU Dresden, des HZDR und des Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik voraus. Sechs den bedeutendsten Volkskrankheiten gewidmete Zentren für Gesundheitsforschung soll es künftig in Deutschland geben.


Schülerlabor DeltaX Gymnasium BrandisDezember

Neues Schülerlabor
Das neue Schülerlabor „Delta X“ startet in die Pilotphase. Zunächst werden für die gymnasiale Oberstufe Experimente zum Thema Magnetismus angeboten.

Rare Ressourcen
Das HZDR und die TU Bergakademie Freiberg erhalten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung den Zuschlag für den gemeinsamen Aufbau eines nationalen Ressourcentechnologie-Zentrums in der Bergstadt Freiberg. Ziel ist die Gründung eines Helmholtz-Instituts; die dort erforschten Technologien sollen dazu beitragen, die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit mineralischen und metallhaltigen Rohstoffen abzusichern.