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Nachwuchs 2010

Dr. Shengqiang ZhouErste Helmholtz- Nachwuchsgruppe

Als die Helmholtz-Gemeinschaft im September letzten Jahres bekannt gab, welche talentierten jungen Forscherinnen und Forscher neu gefördert werden, um eine eigene Nachwuchsgruppe aufzubauen, war die Freude groß bei Dr. Shengqiang Zhou. In den nächsten fünf Jahren erhält der aus China stammende HZDR-Forscher jährlich 250.000 Euro, um seine Arbeiten weiterzuführen. Seit seiner Promotion vor drei Jahren forscht er am Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung, wo Ionen, also geladene Teilchen, für die Materialwissenschaft eingesetzt werden. Sie können Oberflächen so verändern, dass innovative Werkstoffe mit neuen Eigenschaften entstehen. Das Interesse von Dr. Zhou gilt dabei Anwendungen in der Halbleiterindustrie und der Photovoltaikbranche. Er erforscht funktionale Halbleiter-Materialien, die die Grundlage für die Computerchips der Zukunft sein könnten. Deutlich höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten und weniger Energieverbrauch im Vergleich zu den heutigen Chips werden davon erwartet.

Zusammen mit der Helmholtz-Nachwuchsgruppe bestehen am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf insgesamt sieben Nachwuchsgruppen.


Arten von MagnetismusPilotphase hat begonnen

Warum schwebt ein Graphitplättchen? Wie funktioniert ein Schwingkreis? Wie groß ist der Widerstand bei tiefen Temperaturen? Wer das neue Schülerlabor „DeltaX“ am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf besucht, findet Antworten auf diese Fragen und kann sich dabei intensiv mit dem Thema Magnetismus auseinandersetzen. Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, aktuelle Forschungsthemen des Zentrums auf experimentelle Weise selbstständig zu entdecken. „Bei uns können Kinder und Jugendliche mit eigenen Händen aktiv werden und sich als Forscherinnen und Forscher ausprobieren“, sagt die Leiterin des Schülerlabors, Dr. Maria Hörhold. Das Angebot des Schülerlabors richtet sich zunächst an die Klassenstufen 10 bis 12, wird aber in den kommenden Jahren für jüngere Klassen ausgebaut. Geplant sind auch Experimente zum Thema Optik und Radioaktivität. Im Dezember startete die Pilotphase. Außerdem stellte Maria Hörhold im vergangenen Jahr erfolgreich einen Antrag auf Anschubfinanzierung beim Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft. Damit fließen 450.000 Euro über 3 Jahre verteilt in das Schülerlabor. Es wird u.a. zur Ausstattung mit modernen Rechnern und Instrumenten verwendet sowie um eine halbe Stelle für einen Physiklehrer und ab 2012 auch einen Chemiker zu finanzieren.


Interview: Talent für PhysikPreisverleihung der VON ARDENNE Physikpreise 2010

Mit einer im Zentrum entstandenen Schülerarbeit zum Abbrandverhalten von Brennstoffen in Kernreaktoren gewann die Dresdnerin Susanne Scholl einen der beiden Hauptpreise im sachsenweiten Wettbewerb VON ARDENNE Physikpreise 2010. Der vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf in Zusammenarbeit mit den sächsischen Universitäten und mit Unterstützung der VON ARDENNE Anlagentechnik GmbH, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung ausgetragene Wettbewerb fand bereits zum zehnten Mal statt. Preisträgerin Susanne Scholl studiert inzwischen Technomathematik in Magdeburg und beantwortete für uns die folgenden Fragen.

Frau Scholl, wie aufwändig war die Arbeit? Der praktische Teil war sehr einfach, da ich mit einem Computerprogramm gearbeitet habe. Viel aufwändiger war es, mich in das Thema und die Eingabesprache des Programms einzuarbeiten. Ich habe dafür sehr viel Zeit gebraucht, aber es war sehr interessant. Ich habe mich immer gefreut, wenn ich mich wieder in mein Thema vertiefen konnte.

Würden Sie eine solche Schülerarbeit weiter empfehlen? Ich kann sowohl die wissenschaftliche Beschäftigung mit einem physikalischen Thema als auch speziell die Arbeit am HZDR nur weiterempfehlen. Jeder Tag war spannend und erkenntnisreich. Ich habe viele sehr nette Leute kennengelernt und bin froh, dass ich die Option habe, weitere Praktika hier machen zu können.

Wissen Sie schon, was Sie später beruflich gerne tun möchten? Eine genaue Vorstellung habe ich noch nicht. Meine Planung geht bisher nur bis zum Beginn des Masterstudiums, das ich vielleicht im Ausland machen werde. Mal sehen, was sich daraus entwickelt. 


Robin Goldberg - Schwimm_EM der Gehörlosen_1Höher, schneller, weiter: Azubis auf Erfolgskurs

Allen neuen Azubis, die am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf eine berufliche Ausbildung beginnen, dürfte schnell klar sein, dass hohe Erwartungen an sie gestellt werden: unter den von der Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK) jedes Jahr ausgezeichneten kammerbesten Auszubildenden sind stets Berufsanfänger aus dem Zentrum. Manchen ist es in den letzten Jahren sogar gelungen, ihre Ausbildung als sachsen- oder bundesweit Beste abzuschließen. Um so erfolgreich zu werden, können die Auszubildenden auf die volle Unterstützung und das tatkräftige Engagement ihrer Ausbilder zählen. Sie bilden ihre Schützlinge nicht nur fachlich exzellent aus, sondern fördern ihre gesamte persönliche Entwicklung und stärken ihnen den Rücken mit dem Ergebnis, dass die jungen Leute sowohl im Beruf als auch außerhalb brillieren können.