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Porträt Prof. Dr. Brust, Peter; FWPN

Prof. Dr. Peter Brust
Head Neuroradiopharmaceuticals
p.brustAthzdr.de
Phone: +49 351 260 - 4610
Fax: +49 351 260 - 4699

Katrin Gerstner
Secretary Neuroradiopharmaceuticals
Secretariat / Research Site Leipzig
k.gerstnerAthzdr.de
Phone: +49 351 260 - 4601, 4600
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Neuroimaging des Schädel-Hirn-Trauma


Das Schädel-Hirn-Trauma (SHT) ist in den entwickelten Industrieländern die Haupttodesursache der unter 40-Jährigen und stellt damit ein gesundheitspolitisch herausragendes Problem dar. Trotz systematischer Erforschung der vielschichtigen Pathogenese konnte bisher in kontrollierten klinischen Studien zur Optimierung der Therapie schwerer Hirnverletzungen die Sterblichkeit nicht befriedigend reduziert werden. Eine grundlegende Verbesserung der Therapieaussichten ist vor allem durch die weitere Detailaufklärung der sehr verschiedenen Primärschädigungsabläufe und der therapieorientierten Forschung zu erwarten. Die PET bietet sich hierbei als prinzipiell nicht invasive Methode für entsprechende Untersuchungen an geeigneten Tiermodellen und beim Menschen an.

Neben anderen Neurotransmittersystemen ist auch das cholinerge System von einem SHT stark betroffen und es existieren entsprechende therapeutische Ansätze. Zur diagnostischen Begleitung einer solchen Therapie bietet sich die PET an. In Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig und der Universität Jena laufen tierexperimentelle Arbeiten, um mögliche Targets für PET-Untersuchungen an SHT-Patienten zu identifizieren. Gegenwärtig werden verschiedene autoradiografische und histochemisch/immun- zytochemische Verfahren zum Nachweis von Veränderungen im cholinergen System an Ratten und Ferkeln mit experimentell induziertem SHT eingesetzt.

Darüber hinaus wurde damit begonnen, die Expression von Cannabinoidrezeptoren nach SHT zu erforschen. Anlass für diese Arbeiten sind auch hierbei Überlegungen zur Entwicklung eines entsprechenden PET-Liganden, der gerade vor dem Hintergrund einer klinischen Studie (Phase II) zur Prüfung der therapeutischen Wirksamkeit eines Cannabisrezeptoragonisten bei Patienten mit SHT zukünftig Bedeutung für das Therapiemonitoring erlangen könnte.

Neuroradiopharmaka - Projekte - Bild Ar02
Verteilung muskarinischer (links) und nikotinischer (rechts) Acetylcholinrezeptoren
im Rattenhirn mit cortical induziertem Trauma

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