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Lange Nacht der Wissenschaften am 5. Juli 2013 in Dresden

Hier geht's zur Bildergalerie.

Zur 11. Dresdner Langen Nacht der Wissenschaft präsentierte sich das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf unter dem Motto "Forschen für die Welt von morgen – Zukunftsprojekte des HZDR". Derzeit finanziert der Freistaat Sachsen vier Bauvorhaben, die Forschern weltweit einmalige Experimentiermöglichkeiten bei uns bieten: ELBE-Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen, Hochfeld-Magnetlabor Dresden, Flüssigmetall-Plattform DRESDYN und das Zentrum für radiopharmazeutische Tumorforschung.

Im Hörsaalzentrum der TU Dresden und im Medizinisch-Theoretischen Zentrum (MTZ) an der Uniklinik präsentierten wir Experimente zum Staunen und Mitmachen und interessante Vorträge zu faszinierenden Wissenschaftsthemen.

Kugeln rollten, Magnete wurden gepulst und Wände aufgebaut...

Wissenschaftler demonstrierten anhand eines Billards, was beim Beschuss von Ionen in einer Oberfläche geschieht. Groß und Klein konnte sich als Geologe versuchen und Gesteine bestimmen. Unsere Azubis erklärten magnetische Effekte. Das Schülerlabor DeltaX stellte den Prototyp eines Medientisches vor, an dem radioaktive Stoffe virtuell untersucht wurden. Anhand einer Computersimualtion konnten Besucher in die hochkomplexe Welt der Beschleunigerphysik eintauchen. Es wurden die enormen Kräfte von Magnetspulen bestaunt, "Bleiwände" aus Styropor aufgebaut und am Stand des Modellflugclubs Rossendorf wieder eifrig gebastelt.

Rund 3.000 wissbegierige Besucher im Hörsaalzentrum und über 4.500 im MTZ fragten unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gründlich aus.

Ganz herzlichen Dank an alle Gäste für das große Interesse an den wissenschaftlichen Arbeiten unserer Forschungseinrichtung.

Die nächste Lange Nacht in Dresden findet am 4. Juli 2014 statt.


Hörsaalzentrum TU Dresden  |  Bergstraße 18

Experimente, Simulationen und großes Wissenschaftsquiz | 18.00-1.00 Uhr

  • ZukunftsprojekteLange Nacht der Wissenschaften am 06.07.2012 in Dresden
    • Die neue ELBE in Rossendorf
    • Laserbeschleunigte Teilchen im Einsatz gegen Krebs
    • Den Krebszellen auf der Spur – Das neue Zentrum für Radiopharmazeutische Krebsforschung
    • Hochfeld-Magnetlabor Dresden  – Hightech: Magnetpuls formt Metall
  • Radioaktivität und Strahlung
    • Radioaktivität und Umwelt: Mitgebrachte Alltagsgegenstände selber ausmessen
    • Unsichtbares sichtbar machen – die Wilson'sche Nebelkammer
    • Natürliche Radioaktivität – Ursprung und Nachweis
    • Schülerlabor DeltaX – Radioaktivität virtuell
    • Radioaktive Arzneimittel für die TumortherapieLange Nacht der Wissenschaften am 06.07.2012 in Dresden
    • Wie erforschen wir Tumorerkrankungen?
    • Strahlen aus dem Weltall
  • Materialforschung zum Staunen
    • Mit Sensoren Strömungen untersuchen
    • Kleine Magnete ganz groß – Magnetische Effekte für den Alltag
    • Wie kann man Stromfluss durch Moleküle messen?
    • Moderne Materialforschung bewegt Menschen
    • Teilchenbillard

Kinderprogramm – Mitmach-Aktionen | 18.00-23.00 UhrLange Nacht der Wissenschaften am 06.07.2012 in Dresden

  • Gesteinsbestimmung – Sicher und schnell
  • Physikalische Experimente zum Ausprobieren
  • Bleiburg-Wettkampf – Wie schnell schaffst du es, wie ein richtiger Radiochemiker eine Bleiwand aufzubauen?
  • Modellflugclub Rossendorf – Flugsimulator, superleichte Flugzeugmodelle zum Selberbasteln, Flugschau

"Bürger treffen Experten" zum Thema Nanotechnologie

Bürgerdialog des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Hörsaal 2

  • 19.00 Uhr mit Prof. Gianaurelio Cuniberti (Institut für Werkstoffwissenschaft, TU Dresden), Dr. Jürgen Hofinger (Namos GmbH, Dresden), Dr. Dana Kühnel (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig), Dr. Heike Hildebrand (Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Forschungsstelle Leipzig)
  • 22.00 Uhr mit Prof. Dr. Andreas Leson (Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik, Dresden; Sprecher der Initiative "Nano in Germany"), Dr. Jens Kosch (X-FAB Semiconductor Foundries AG, Erfurt), Dr. Dana Kühnel (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig), Dr. Stefan Schymura (Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Forschungsstelle Leipzig)

Wissenschaftler der Forschungsstelle Leipzig des HZDR beschäftigen sich mit der Freisetzung von Nanopartikeln aus Konsumgütern, im Speziellen Lacken, und der Mobilität der Nanopartikel in der Umwelt. Untersucht werden Silber-Nanopartikel, Titandioxid-Partikel und Kohlenstoff-Nanoröhrchen. In einem Projektverbund mit dem Institut für Oberflächenmodifizierung IOM in Leipzig und der Eawag in Züricher wird der gesamte Lebenszyklus der Nanopartikel erforscht – von der Freisetzung über den Transport in Grund- oder Oberflächenwasser bis hin zur Aufnahme durch Organismen. Dafür wird die Radiomarkierungstechnik verwendet, um die Nanopartikel auch in geringsten Konzentrationen identifizieren zu können. Dazu werden die radiomarkierten Nanopartikel zunächst in den Lack eingearbeitet. Der Lack verwittert kontrolliert und die Freisetzung der Nanopartikel kann so verfolgt werden. Die Mobilität der Nanopartikel in der Umwelt wird im Labor mittels Säulenversuchen untersucht. D.h. Säulen, die mit einem bestimmten Bodenmaterial gefüllt sind, werden von nanopartikelhaltigem Wasser durchflossen und es wird gemessen, ob und wenn ja, wieviele Partikel wie schnell – abhängig von den Versuchsbedingungen (Wasserzusammensetzung, Fließraten, Säulenmaterial etc.) – durch die Säule transportiert werden. Außerdem wird die Aufnahme der Nanopartikel durch Spulwürmer untersucht.


Vorträge | 19.30-23.00 Uhr

(je 20 - 30 Minuten)

  • 19.30 Uhr Radioaktiv belastete Umwelt – Lebensräume für Bakterien?  (Raum E01)

Isabel Zirnstein, Institut für Ressourcenökologie

Im Packeis, in der staubtrockenen Wüste, in Salzseen oder in sauren Halden – Bakterien und andere Kleinstlebewesen besiedeln alle Lebensräume. So leben sie auch in schwermetallbelasteten und radioaktiv kontaminierten Milieus z.B. in ehemaligen Uran-Bergwerken. Ihr Überleben in solchen extremen Umgebungen kann bei der Reinigung von Abwässern oder der Gewinnung von Rohstoffen sogar für den Menschen nützlich sein.

  • 20.00 Uhr Erfolgreich gegen Krebs – Präzisionsbestrahlung mit Ionen (Raum E03)

Dr. Fine Fiedler, Institut für Strahlenphysik

Die neuartige Strahlentherapie mit Partikeln ist ein hocheffizientes Verfahren in der Tumortherapie. Auf der Basis kernphysikalischer Vorgänge, die während der Ionentherapie im Körper der Krebspatienten stattfinden, wurde ein bildgebendes Verfahren entwickelt, welches die Wechselwirkung der Ionenstrahlen mit dem Gewebe während der Behandlung sichtbar macht. Dieses Verfahren stellt sicher, dass die Ionenstrahlen nur die Krebszellen abtöten und das gesunde Gewebe weitgehend schonen.

  • 20.00 Uhr Wissenschaft im Dienste der Kunst – Protonenstrahl erkundet Teile der Planetenlaufuhr (Hörsaal), ca. 45 Minuten

Dr. Christian Neelmeijer, Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung, und Lothar Hasselmeyer, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Nach sechsjährigen Sanierungs-, Restaurierungs- und Erweiterungsarbeiten ist der Mathematisch-Physikalische Salon seit 14. April 2013 wieder geöffnet. Auch sein Glanzstück aus der Renaissance, die Planetenlaufuhr von Eberhard Baldewein, wurde demontiert und restauriert. In Zusammenarbeit mit dem Ionenstrahlzentrum des HZDR kamen dabei wertvolle Erkenntnisse ans Licht.

  • 20.30 Uhr Was man mit Mineralen alles anstellen kann (Raum E01)

Dr. Robert Möckel, Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Minerale spielen besonders im Rohstoffsektor als Träger nutzbarer Elemente wie z.B. der Seltenen Erden oder der Hochtechnologie-Metalle eine große Rolle. Doch wie findet man diese Minerale und wodurch zeichnen sie sich aus? Kann man Minerale und Mineralogie auch in Bereichen des täglichen Lebens finden und was sind ihre Aufgaben? Der Vortrag gibt einen Einblick in die faszinierende Welt der Mineralogie, auch aus der alltäglichen Sicht.

  • 21.00 Uhr Einblick in unsichtbare Welten – Forschung mit Terahertz-Strahlung (Raum E03)

Dr. Stephan Winnerl, Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung

Was sind die besonderen Eigenschaften von Terahertz-Strahlung? Warum wird ihr Einsatz in Körperscannern z.B. an Flughäfen diskutiert? Der Vortrag geht diesen Fragen nach und zeigt, wie an den Großgeräten FELBE und TELBE im HZDR mithilfe dieser Strahlung neue Materien auf ultrakurzen Zeitskalen erforscht werden.

  • 21.00 Uhr Wissenschaft im Dienste der Kunst – Protonenstrahl erkundet Teile der Planetenlaufuhr (Hörsaal), ca. 45 Minuten

Dr. Christian Neelmeijer, Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung, und Lothar Hasselmeyer, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Nach sechsjährigen Sanierungs-, Restaurierungs- und Erweiterungsarbeiten ist der Mathematisch-Physikalische Salon seit 14. April 2013 wieder geöffnet. Auch sein Glanzstück aus der Renaissance, die Planetenlaufuhr von Eberhard Baldewein, wurde demontiert und restauriert. In Zusammenarbeit mit dem Ionenstrahlzentrum des HZDR kamen dabei wertvolle Erkenntnisse ans Licht.

  • 21.30 Uhr Von trudelnden Planeten, hungrigen schwarzen Löchern und explodierenden Batterien (Raum E01)

Dr. Frank Stefani über das Zukunftsprojekt DRESDYN, Institut für Fluiddynamik

Was hat die Entstehung des Erdmagnetfeldes mit dem Mahlen von Mehl zu tun? Was lernt man aus den Fressgewohnheiten schwarzer Löcher für die Sicherheit von Batterien? Im Vortrag wird das Zukunftsprojekt DRESDYN am HZDR vorgestellt, in dem diese und ähnliche Fragen mithilfe großer Flüssigmetall-Experimente geklärt werden sollen.

  • 22.00 Uhr Den Krebszellen auf der Spur – Radioaktive Arzneimittel (Raum E03)

Christoph Tondera, Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung

Tumoren nutzen körpereigene Mechanismen, wie die Neubildung von Blutgefäßen und die Immunabwehr, aktiv für ihr Wachstum. Der Vortrag zeigt, wie wir am HZDR die zugrunde liegenden Mechanismen erforschen und radioaktive Substanzen für die gezielte Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen entwickeln.

  • 22.00 Uhr Der Reaktorunfall von Fukushima – Was wissen wir heute über Unfallablauf und technologische Konsequenzen? (Hörsaal)

Dr. Sören Kliem, Dr. Frank Schäfer, Dr. Polina Tusheva, Institut für Ressourcenökologie

Am 11. März 2011 ereignete sich am Kernkraftwerksstandort Fukushima I ein Reaktorunfall mit schweren Schäden in mehreren Kraftwerksblöcken und einer Freisetzung von radioaktiven Spaltprodukten. Der Unfall führte zu einer Debatte über die zukünftige Nutzung der Kernenergie, aber auch zu einer Neubewertung der Risiken und des Sicherheitsniveaus von Kernkraftwerken. Der Vortrag gibt einen Überblick zum heutigen Stand der Erkenntnisse über den Unfallhergang und die Konsequenzen für die Sicherheitsbewertung laufender Kernkraftwerke.

  • 22.30 Uhr Die Jagd nach dem Feldrekord – Materialforschung an der Grenze des Machbaren (Raum E01)

Prof. Joachim Wosnitza, Hochfeld-Magnetlabor Dresden

Derzeit erzeugt das Dresdner Hochfeld-Magnetlabor im HZDR die höchsten Magnetfelder Europas und stellt diese Wissenschaftlern aus der ganzen Welt für ihre Experimente zur Verfügung. Technisch ist das alles andere als einfach.

  • 23.00 Uhr Die Entstehung der chemischen Elemente im Kosmos (Raum E03)

Dr. Daniel Bemmerer, Institut für Strahlenphysik

Die chemischen Elemente, aus denen unser Körper aufgebaut ist, sind durch Kernreaktionen in früheren Phasen der Weltgeschichte entstanden. Auch jetzt noch finden in unserer Sonne und in fernen Sternexplosionen Prozesse der Elemententstehung statt.


Medizinisch-Theoretisches Zentrum  |  Fiedlerstraße 42

  • Präzise Strahlen gegen Krebs – eine Kooperation von Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und UKD
  • Exponate mit OncoRay im Uniklinikum


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