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Online-Jahresbericht 2012

Wissens- und Technologietransfer

Neue Transfer-Strategie / Mehr Patente und Lizenzen

Plasmabasierte Ionenimplantation„Der positive Trend bei unseren Einnahmen aus Lizenzen und Patenten hält an“, freut sich der Leiter des Technologietransfers am HZDR, Björn Wolf. Das Zentrum hatte Ende 2012 24 laufende Lizenzverträge mit Unternehmen sowie weitere rund 200 mit Wissenschaftseinrichtungen, darunter vor allem für kostenlose Softwarelizenzen. Fünf Lizenzvereinbarungen mit Unternehmen kamen neu hinzu. Die Einnahmen durch Lizenzen lagen bei 140.000 Euro – eine deutliche Steigerung gegenüber 2011. Außerdem wurden 16 neue Patente angemeldet, vier mehr als im Vorjahr.

Damit sich die positive Entwicklung in diesen Bereichen fortsetzt, andere Transfer-Aktivitäten hingegen weiter ausgebaut werden, hat der HZDR-Vorstand im letzten Jahr eine neue Transfer-Strategie verabschiedet. Sie enthält verschiedene Maßnahmen, von denen ein großer Teil bereits angelaufen ist. Beispielsweise gibt es am Zentrum mehrere Innovationsmanager. Sie werden vornehmlich über Drittmittel finanziert, unterstützen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Beantragung und Umsetzung von Förder- bzw. Industrieprojekten und pflegen die Kontakte mit Kunden. Zur neuen Strategie gehört aber auch, mehr Forscher für den Technologietransfer zu sensibilisieren und zu qualifizieren, das Netzwerk mit Partnern für die Verwertung der Forschungsergebnisse zu vergrößern und den Aufbau der HZDR-Innovation GmbH, einer Tochterfirma des Zentrums, voranzutreiben.

Für eine Reihe von Themen steht die Gründung eigenständiger Firmen erst noch an. So unterstützte das HZDR im letzten Jahr fünf verschiedene Ausgründungsprojekte, beispielsweise durch die Einwerbung von Fördermitteln. Die Vorhaben beschäftigen sich mit der Herstellung von Kurzpulslasern („one micron“), Kunststoff-Galvanik („BioBASE“), Mehrphasenströmungs-Sensoren („Flowsens“), mikroporöse Metallfilter („i3membrane“) sowie Kryofluoreszenz-Spektroskopie.