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Online-Jahresbericht 2013

Schlaglichter

  • Januar: Erfolgreicher Start für geophysikalisches Projekt im Erzgebirge

Gemeinsam mit der TU Freiberg sowie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe erkundet das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie im Raum Geyer metallische Rohstoffvorkommen. Mit Hilfe einer Hubschraubersonde, mit der der Boden in einer Tiefe von 300 Metern untersucht werden kann, wollen die Forscher geophysikalische Daten sammeln. Zusätzliche Messungen an der Oberfläche erweitern die Erkundung bis in eine Tiefe von 500 Metern. Auf dieser Grundlage wollen Wissenschaftler ein dreidimensionales Modell des Untergrunds erstellen.


  • Februar: ELBE eingeweihtSachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (2.v.re.) weiht gemeinsam mit dem Wissenschaftlichen Direktor des HZDR, Prof. Roland Sauerbrey (re.), dem Leiter der ELBE, Dr. Peter Michel und dem Kaufmännischen Direktor des HZDR, Prof. Peter Joehnk die Terahertz-Anlage in der ELBE ein.

Seit Ende Februar 2013 steht Sachsens größtes Forschungsgerät in Rossendorf. Gemeinsam mit dem Vorstand des HZDR, Prof. Roland Sauerbrey und Prof. Peter Joehnk, weihte der sächsische Ministerpräsident, Stanislaw Tillich, das Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen ELBE ein. Herz der modernen Forschungsmaschine ist ein supraleitender Beschleuniger, der Elektronen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Rund 55 Millionen Euro flossen in den Ausbau des ELBE-Zentrums, 34 Millionen davon stellte der Freistaat Sachsen zur Verfügung.


  • März: Kontrollierte Beeinflussung der Supraleitung

Einem internationalen Forscherteam um Prof. Andrea Cavalleri vom Max-Planck Institut für die Struktur und Dynamik der Materie ist es am HZDR gelungen, mit einem starken Terahertz-Laser die widerstandsfreie Leitung von elektrischem Strom (Supraleitung) gezielt zu kontrollieren. Für ihre Experimente nutzten sie einen der beiden Freie-Elektronen-Laser im HZDR, der Laserblitze einer bestimmten, frei einstellbaren Wellenlänge zwischen dem Infrarot und den Mikrowellen erzeugt. Das Ziel: supraleitende Materialien für neue Technologien besser nutzbar zu machen.


  • In Mobiltelefonen und anderen Hightech-Produkten stecken viele wichtige metallhaltige Rohstoffe. In der BMBF-Fördermaßnahme r3 „Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ erforschen Wissenschaftler Wege, um die Rohstoffeffizienz zu steigern.April: Neue Methoden für die Rohstoffgewinnung

Rund 200 internationale Rohstoffexperten haben sich am 17. April im sächsischen Freiberg getroffen. Auf dem „Freiberger Ressourcentechnologie-Symposium“, das vom Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie organisiert wurde, diskutierten sie über Entwicklungen auf dem Gebiet der Rohstofftechnologien. Im Anschluss an das Symposium wurden die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekte der Fördermaßnahme „r3 – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ dem Fachpublikum vorgestellt.


  • Mai: FC Bundestag im HZDR

Rund 70 Abgeordnete des Deutschen Bundestags und der Nationalparlamente aus Österreich, Finnland und der Schweiz haben am 9. Mai Forschungsanlagen des Zentrums besichtigt. Der Besuch war der Auftakt zum 41. Internationalen Parlamentarischen Fußballturnier, das vom 10. bis 12. Mai im Sportforum Jägerpark in Dresden stattfand. Am HZDR haben sich die Parlamentarier das Hochfeld-Magnetlabor Dresden, das Ionenstrahlzentrum und die Stahlgussanlage LIMMCAST angesehen.


  • Juni: Erster Preis bei futureSAX-Wettbewerb

Ende Juni 2013 konnte sich das HZDR-Team „BioBase“ beim Ideenwettbewerb futureSAX den ersten Platz, der mit 15.000 Euro dotiert ist, sichern. Das Projekt, das vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr organisiert wird, zeichnet innovative Geschäftsideen aus Sachsen aus. Die Rossendorfer Forscher entwickelten ein Beschichtungsverfahren, mit dem sich Nanomaterialien auf beliebige Oberflächen auftragen lassen. Das Verfahren nutzt dafür die Eigenschaften von Proteinen, also Eiweißmolekülen, zur Selbstorganisation.


  • Juli: Großes Interesse an Rossendorfer ZukunftsprojektenLange Nacht der Wissenschaften am 05.07.2013 in Dresden

Zur elften Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften am 5. Juli präsentierte sich das HZDR im Hörsaalzentrum der TU Dresden und im Medizinisch-Theoretischen-Zentrum (MTZ) am Uniklinikum. Unter dem Motto „Forschen für die Welt von morgen – Zukunftsprojekte des HZDR“ demonstrierten Rossendorfer Wissenschaftler unter anderem anhand von Billardkugeln, was in einer Materialoberfläche passiert, wenn sie mit Ionen beschossen wird. Dank solch spannender Experimente konnten sie allein im Hörsaalzentrum 3.000 Besucher an ihrem Stand begrüßen.


  • September: Sommerfest lockt zahlreiche Besucher ans HZDR

Rund 1.000 Mitarbeiter und deren Angehörige kamen am 6. September zum Sommerfest auf das Gelände des Forschungs- und Technologiestandortes Dresden-Rossendorf. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die Besucher an einem bunten Bühnenprogramm erfreuen, ungewöhnlichen Sportarten nachgehen und an verschiedenen Stationen wissenschaftlich experimentieren. So kämpften zum Beispiel auf dem Human-Soccer-Feld – eine Art menschlicher Tischfußball – insgesamt 16 Teams um den HZDR-Pokal.


  • September: OncoRay-Gebäude feierlich eingeweihtNeubau OncoRay

Durch Einschalten des Zyklotrons hat am 17. September die Bundesministerin für Forschung, Prof. Johanna Wanka, das neue Domizil des „Nationalen Zentrums für Strahlenforschung in der Onkologie – OncoRay“ eingeweiht. Die Trägerinstitutionen – das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, die Medizinische Fakultät der TU Dresden sowie das HZDR – haben sich zusammengeschlossen, um eine neue Dimension schonender Strahlentherapie zu erschließen. In den nächsten Jahren soll der Einsatz von Protonen in der Krebstherapie patientennah weiterentwickelt werden.


  • Oktober: Azubis und Ausbildung am HZDR weiter spitze

Mitte Oktober zeichnete die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden den HZDR-Auszubildenden Ingo Kößling als besten „Elektroniker für Geräte und Systeme“ aus. Seine Facharbeiterprüfung schloss er mit 92 von 100 möglichen Punkten und der Note „sehr gut“ ab. Da Kößlings Leistung alle anderen „Einser-Azubis“ auf dem Gebiet der Elektronik im Freistaat übertraf, gehörte er somit auch zu den besten sächsischen Jungfacharbeitern. An insgesamt 65 Auszubildende haben die IHKs Chemnitz, Dresden und Leipzig diesen Titel Anfang November verliehen.


  • November: Innensanierung des Helmholtz-Instituts Freiberg beginnt

Der Oberbürgermeister der Stadt Freiberg, Bernd-Erwin Schramm, übergab Mitte November im Beisein zahlreicher Vertreter von Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung den Staffelstab für die Renovierung des Gebäudes auf der Chemnitzer Straße 40 an das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF). Die äußere Sanierung ist damit abgeschlossen. Für den Innenausbau ist nun das HZDR verantwortlich. Nach der Renovierung wird das HIF in dem Gebäude, das früher das Forschungsinstitut für Aufbereitung beherbergte, seinen neuen Hauptsitz finden.


  • Dezember: Dresdner Rekordlabor ausgebautEinweihung des Erweiterungsbaus Hochfeld-Magnetlabor Dresden am 13.12.2013

Mitte Dezember weihte die sächsische Wissenschaftsministerin Prof. Sabine von Schorlemer den Erweiterungsbau für das Hochfeld-Magnetlabor Dresden (HLD) im HZDR ein. Das Labor ist ein international attraktives Nutzerzentrum und erzeugt die höchsten gepulsten Magnetfelder in Europa. Die Investitionssumme von 20 Millionen Euro wurde zu großen Teilen vom Freistaat Sachsen getragen. Der Anbau schließt direkt an das bestehende HLD-Gebäude an. Er beherbergt eine zweite Kondensatorbank und sechs weitere Pulszellen. Das Labor wuchs somit auf die doppelte Größe.