Ausstellung des Berliner Malers und Graphikers Klaus Roenspieß

Pressemitteilung zur Vernissage im HZDR am 13. November um 17 Uhr

Klaus Roenspieß"Klaus Roenspieß – Malerei“ lautet der Titel der Kunstausstellung, die bis zum 8. Januar 2015 im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) zu sehen ist. Sie umfasst Bilder aus den letzten zehn Jahren. Die Ausstellungseröffnung findet am 13. November 2014 um 17 Uhr im Eingangsgebäude des HZDR statt.

Berlins Straßen und Häuser, seine Plätze, Parks und Kanäle gehörten bis zum Fall der Berliner Mauer zu seinen hauptsächlichen Motiven, dennoch verstand sich Klaus Roenspieß nie als „Berlinmaler“. Seine Straßenerlebnisse, betonte der Künstler vielmehr in einem Interview im Jahr 1993, „waren mehr seelischer Art, nicht optisch oder atmosphärisch“.

Die Stadt seiner Geburt, die ihn immer bewegt hat, erhielt Klaus Roenspieß mit dem Fall der Berliner Mauer zurück. Zugleich führten ihn seither zahlreiche Reisen in andere europäische Regionen, besonders in die Nordischen Länder, und beeinflussten seine Malerei nachhaltig. So formte er seine malerische Auffassung im Laufe seines Lebens zu einer eindringlichen und unverwechselbaren Bildsprache.

Die Bilder aus den letzten zehn Jahren stellen nur einen kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen malerischen Werk des 1935 geborenen Klaus Roenspieß dar. Er studierte von 1954 bis 1955 an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee und bildete sich anschließend autodidaktisch weiter. Seit 1961 ist er freischaffend in Berlin tätig. Seine Werke befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen, unter anderem im Besitz des Kulturhistorischen Museums Magdeburg, der Berliner Nationalgalerie, der Stiftung Stadtmuseum Berlin und zahlreicher privater Sammler.

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