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Online-Jahresbericht 2014

Kurz und knapp – Personalia

Rufe / Ernennungen / Funktionen

  • Prof. Karim Fahmy vom Institut für Ressourcenökologie erhielt im Juli 2014 von der TU Dresden eine Honorarprofessur für Structural Dynamics of Biomolecules. Damit setzt sich zwischen dem Abteilungsleiter für Biophysik und der Exzellenzuniversität die langjährige Zusammenarbeit fort. Bereits seit 2007 engagiert sich Fahmy stark in Forschung und Lehre der Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering.
  • Prof. Burkhard Kämpfer wurde im Juli 2014 eine Helmholtz-Professur verliehen. Diese Auszeichnung vergibt die Helmholtz-Gemeinschaft an Forscher, deren akademische Karriere eine außergewöhnliche Bilanz aufweist. Auch nach Eintritt in den Ruhestand soll so besonders verdienten und exzellenten Wissenschaftlern die Möglichkeit gegeben werden, ihre Forschung fortzusetzen. Burkhard Kämpfer hat am HZDR-Institut für Strahlenphysik die Abteilung Hadronenphysik geleitet.
  • Prof. Jens Pietzsch vom Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung erhielt Ende September 2014 von der TU Dresden die mitgliedschaftlichen Rechte eines Hochschullehrers. Er vertritt an der Universität das Lehrgebiet Pathobiochemie, das sich mit krankhaften Veränderungen der chemischen Vorgänge in Zellen, Geweben und Organen, aber auch mit diagnostischen und therapeutischen Ansätzen befasst. Am HZDR leitet er die Abteilung Radiopharmazeutische und Chemische Biologie.
  • Prof. Peter Kaever wurde im November 2014 von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden zum Honorarprofessor ernannt. Der Leiter der Zentralabteilung für Forschungstechnik am HZDR gibt seit dem Jahr 2011 Vorlesungen zu Ethernet-basierten verteilten Automatisierungssystemen.

Auszeichnungen

  • HZDR-Preise 2014 (verliehen am 13. März 2015 beim HZDR-Jahresempfang)
  • Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg ein Verfahren entwickelt, mit dem Röhren- und LCD-Bildschirme umweltschonend und gewinnbringend recycelt werden können. Dafür erhielten die Forscher um Prof. Michael Stelter von der Freiberger Universität und Prof. Christiane Scharf vom HIF den mit 50.000 Euro dotierten Kaiserpfalz-Preis der Metallurgie.
  • Für seine wertvollen Beiträge zum Forschungsbereich Gesundheit hat die Helmholtz-Gemeinschaft dem Chemiker Prof. Leone Spiccia von der australischen Monash University einen Helmholtz International Fellow Award verliehen. Die Auszeichnung, die mit 20.000 Euro dotiert ist, dient als Einladung für einen Forschungsaufenthalt an den Helmholtz-Zentren Dresden-Rossendorf und Berlin. Bereits seit 2006 arbeiten HZDR-Wissenschaftler eng mit Spiccia zusammen.
  • Für seine Untersuchungen zu den Mechanismen der Laser-Teilchenbeschleunigung erhielt Dr. Karl Zeil vom Institut für Strahlenphysik den diesjährigen Förderpreis der Behnken-Berger-Stiftung, der mit 15.000 Euro dotiert ist. In seiner Promotionsarbeit hat sich der HZDR-Physiker mit Hochleistungslasern beschäftigt, die den Einsatz von geladenen Teilchen, wie zum Beispiel Protonen, im Kampf gegen Krebs vereinfachen könnten.
  • Forscher vom Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) konnten gemeinsam mit der Firma Freiberger Compound Materials und der TU Bergakademie Freiberg ein Verfahren zum Recycling von Galliumarsenid aus Fertigungsabwässern entwickeln, das eine geringere Menge an Energie und Chemikalien verbraucht. Diese innovative Methode zeichnete das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit dem „Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2014“ und 10.000 Euro aus.
  • Für seine Verdienste auf dem Gebiet der Krebsforschung und -behandlung erhielt Prof. Michael Baumann, der Direktor des Instituts für Radioonkologie am HZDR und des OncoRay-Zentrums, den Wilhelm-Warner-Preis 2013. Die Auszeichnung, die mit 10.000 Euro dotiert ist, hat die gleichnamige Stiftung bislang an rund 60 Forscher verliehen – unter anderem an den deutschen Nobelpreisträger Harald zur Hausen.
  • Die finnische Universität Turku und die Abo Akademi Turku würdigten den Direktor des Instituts für Radiopharmazeutische Krebsforschung, Prof. Jörg Steinbach, für seine Leistungen auf dem Gebiet der Radiochemie mit dem Gadolin-Award 2014. Der Preis, der alle drei Jahre verliehen wird, soll an den „Vater moderner finnischer Chemieforschung“ – Johan Gadolin – erinnern.
  • Den „Dresden Congress Award 2014“ hat die sächsische Landeshauptstadt an den HZDR-Forscher Dr. Peter Michel vom Institut für Strahlenphysik für die erfolgreiche Organisation und Durchführung der „International Particle Accelerator Conference“ (IPAC) verliehen. Das Treffen hatte fast 1.500 Beschleunigerexperten nach Dresden gelockt. Die Stadt würdigt mit dem Preis engagierte Wissenschaftler, Unternehmer und Kongressveranstalter.
  • Zum 15. Mal in Folge stufte die Industrie- und Handelskammer Dresden das HZDR als ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb ein. Dies zeigt sich beispielsweise bei den beiden ehemaligen Azubis Christoph Görgen und Michael Reimann. Mit jeweils 95 von 100 möglichen Punkten legten sie ihre Facharbeiterprüfung ab. Damit sind sie nicht nur die Berufsbesten im Kammerbezirk Dresden, sondern sogar sachsenweit.
  • Mit dem silbernen ITVA-Award 2013/2014 in der Kategorie Forschung/Entwicklung wurde das HZDR für seinen Imagefilm ausgezeichnet. In dem Beitrag mit dem Titel „Faszination Forschung“ beleuchten Wissenschaftler und Mitarbeiter des Zentrums die Forschungsfelder und -erfolge. ITVA steht für den Verband Integrated TV & Video Association Deutschland, in dem sich Unternehmen und Einzelpersonen der Film- und Videobranche zusammengeschlossen haben.

Nachrufe

  • Völlig unerwartet verstarb Prof. Heino Nitsche am 15. Juli 2014 in seinem Haus in Oakland, Kalifornien. Von 1993 bis 1998 hat er das Institut für Radiochemie (heute Ressourcenökologie) am damaligen Forschungszentrum Rossendorf (FZR) geleitet. Während seiner Zeit als Institutsdirektor stieß Nitsche viele Entscheidungen an, die noch heute die wissenschaftliche Qualität des Hauses mitbestimmen. Im Jahr 1998 übernahm er den Lehrstuhl des Nobelpreisträgers Glenn T. Seaborg in Berkeley.
  • Im Alter von 66 Jahren verstarb am 20. August der langjährige HZDR-Mitarbeiter Dr. Helmar Carl. Seit Beginn seiner Arbeit am damaligen Zentralinstitut für Kernforschung im Jahr 1982 befasste sich Carl vor allem mit der Forschung zu Brennelementen von Druckwasserreaktoren. Er leistete dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Kernbrennstoff-Ausnutzung und zur Bestimmung der Sicherheitsreserven von Brennelementen. Neben seinen Untersuchungen widmete er sich besonders der Betreuung und Förderung junger Forscher und Studenten.