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Die Zukunftsstadt als Rohstoffquelle

Forscher präsentieren Ergebnisse auf r3-Abschlusskonferenz / Schulklassen stellen am 15. September ausgezeichnete Projekte bei einem „Marktplatz der Ideen“ vor

Pressemitteilung vom 10. September 2015

Die Fördermaßnahme „r³ - Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer Fördersumme von rund 30 Millionen Euro kommt Anfang 2016 nach vier erfolgreichen Jahren zum Ende. Die Ergebnisse der insgesamt 27 Forschungsprojekte werden am 15. und 16. September auf der r3-Abschlusskonferenz „Die Zukunftsstadt als Rohstoffquelle – Urban Mining“ im Forschungszentrum „caesar“ in Bonn präsentiert. Organisator der Konferenz im Auftrag des BMBF ist das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) gehörende Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF).

Mit dabei, die bekannte Moderatorin der Kindersendung „Wissen macht Ah!“, Shary Reeves, die durch die Schüleraktion der r3-Abschlusskonferenz am 15. September 2015 im Forschungszentrum
Die bekannte Moderatorin der Kindersendung „Wissen macht Ah!“, Shary Reeves, führt durch die Schüleraktion der r3-Abschlusskonferenz am 15. September 2015 im Forschungszentrum "caesar" in Bonn.
Foto: Monika Nonnenmacher
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Die 27 Forschungsprojekte zielten darauf ab, neue Technologien, Verfahren und Produkte für eine ressourceneffiziente Gewinnung und Verwendung strategisch wichtiger Metalle wie Seltene Erden, Indium oder Gallium zu entwickeln. Um diese oftmals nur schlecht verfügbaren Rohstoffe der deutschen Wirtschaft langfristig und zuverlässig bereitzustellen, hatte das BMBF die r³-Fördermaßnahme Ende 2011 ins Leben gerufen. In den r3-Projekten wurden beispielsweise Rückgewinnungsmöglichkeiten von Metallen aus Bergbauhalden, Aschenablagerungen, Deponien und Gebäuden verbessert. Weiterhin untersuchten Wissenschaftler Wege, metallische Rohstoffe aus Produkten – etwa aus Photovoltaikzellen oder Handys – zu recyceln oder schon in der Produktion sparsamer zu verwenden beziehungsweise durch andere Rohstoffe zu ersetzen.

Schüler und Lehrer präsentieren preisgekrönte Ideen

Auf der Abschlusskonferenz kommt jedoch nicht nur die Wissenschaft zu Wort. Moderiert von Shary Reeves, der bekannten Fernsehmoderatorin, stellen Schulklassen auf einem „Markplatz der Ideen“ spannende Projekte zu den Themen Ressourceneffizienz, Konfliktrohstoffe und Recycling von Elektronikgeräten vor. Dazu gehören aus dem Saarland die Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf, das Schülerlabor Advanced Materials in Saarbrücken, die Gemeinschaftsschule „In den Fliesen“ Saarlouis sowie aus Nordrhein-Westfalen das Sophie-Scholl-Gymnasium Oberhausen. So gratulierte NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft dem Sophie-Scholl-Gymnasium im Sommer 2015 zum Gütesiegel „Schule der Zukunft“. Die Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf freute sich im Schuljahr 2014/2015 über eine Auszeichnung der „Handykampagne Saarland“ für ihre Plakate und materialwissenschaftlichen Analysen rund um das Thema Handys und Elektronik-Altgeräte. Auf der r3-Abschlusskonferenz soll der Dialog zwischen Wissenschaftlern und Schülern eine Brücke zwischen Forschung und Bildung schlagen.

Medienvertreter sind zur Schüleraktion am 15. September von 13:30 bis 16:45 Uhr sowie zur gesamten r3-Abschlusskonferenz herzlich eingeladen.

Das Konferenz-Programm ist unter folgendem Link zu finden: http://www.r3-innovation.de/de/20141

Fotos zur Schüleraktion können Sie ab 19.00 Uhr abrufen unter: www.hzdr.de/urbanmining


Hintergrund

Das HIF ist Koordinator des Integrations- und Transferprojekts INTRA r3+ zur BMBF-Fördermaßnahme r³, das mit fünf weiteren Partnern für die Dauer von vier Jahren die Öffentlichkeitsarbeit, die Bewertung und den Transfer der r³-Ergebnisse übernommen hat. Etwa 120 Partner aus Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Behörden haben an der Entwicklung neuer Technologie- und Produktionsverfahren gearbeitet, die die zukünftige Versorgung industriell wichtiger Rohstoffe gewährleisten sollen. Die r³-Fördermaßnahme ist Teil des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA)“.


Weitere Informationen:
Dr. Anke Dürkoop | Projektkoordinatorin INTRA r3+
Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR
Tel.: 0351 260 - 4405 | a.duerkoop@hzdr.de   

Pressekontakt:
Tina Schulz | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR
Tel.: 0351 260 - 4427 | t.schulz@hzdr.de | www.hzdr.de/hif 

Christina Wunder | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH
Tel.: 0228 60884 - 213 | c.wunder@fz-juelich.de