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Dr. Richard Gloaguen
Head of Exploration

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UAV Aibot Ref.

Lagerstättenerkundung mit Drohnen

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie nutzt unbemannte Luftfahrtsysteme (unmannned aerial systems UAS, UAV, RPAS) - umgangssprachlich auch Drohnen -, um wenig invasive und hochauflösende Methoden für die Erkundung mineralischer Rohstoffezu entwickeln. Zu den eingesetzten Methoden zählen die Luftbildvermessung (Structure-from-Motion-Photogrammetrie), die drohnengestützte hyperspektrale Fernerkundung sowie auch geophysikalische Verfahren (Magnetik und Gamma-Spektroskopie). Die Daten, die mithilfe der Drohnen gewonnen werden, nutzen die Wissenschaftler sowohl in der geologischen Fernerkundung, als auch in der 3D-Modellierung, um die strukturelle Kontrolle und die Ausbreitung mineralisierter Fluide zu verstehen.

Der Einsatz der UAS erfolgt unter Beachtung geltender Gesetze und Richtlinien (z.B. LuftVG, LuftVO) mit gültiger Allgemeinerlaubnis.


Ausstattung

UAS

    • sensefly ebee für photogrammetrische Vermessungen
    • Aibotix Aibot X6v2 mit einem Nutzlast von bis zu 2 kg für Befliegungen mit der Hyperspektralkamera sowie für die photogrammetrische Vermessung von Steinbrüchen
    • DJI Phantom 2 für Videoaufnahmen und Befliegungen in schlecht zugänglichen Bereichen

Kameras

    • RIKOLA Hyperspektralkamera 500-900 nm, 50 frei wählbare Kanäle
    • Nikon Coolpix/Canon IXUS für Photogrammetrie

Beispiel für ein 3D-Modell: Der Steinbruch Kindisch bei Ohorn, Nordostsachsen

3D-Modell des Steinbruchs Kindisch bei Ohorn, Nordostsachsen


Ausgewählte Publikationen

  • Jakob, S., Zimmermann, R. Gloaguen, R.
    "Pocessing of Drone-borne hyperspectral data for Geological Applications", IEEE WHISPERS 2016, Los Angeles/USA
    Best paper award