Contact

Dr. Christine Bohnet
Head Communication & Media Relations
c.bohnetAthzdr.de
Phone: +49 351 260 - 2450
Fax: 12450, 2700

Simon Schmitt
Science Editor
Communication & Media Relations
s.schmittAthzdr.de
Phone: +49 351 260 - 3400

Edith Reschke
Head Library
e.reschkeAthzdr.de
Phone: +49 351 260 - 3364
Fax: 13364, 3399

Online-Jahresbericht 2015

Personalia

Rufe / Ernennungen / Funktionen

  • Prof. Esther Troost hat am 1. März 2015 die Professur für „Bildgestützte Präzisions-Strahlentherapie“ am Nationalen Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie – OncoRay und dem HZDR-Institut für Radioonkologie angenommen. Die Niederländerin will die Bildgebung bei der Tumortherapie verbessern.
  • Anfang April 2015 hat das Shanghai Institute of Optics and Fine Mechanics (SIOM) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften Prof. Roland Sauerbrey in sein Scientific Advisory Committee berufen. Als Mitglied des Gremiums begutachtet der Wissenschaftliche Direktor des HZDR die Forschungsstrategie der Einrichtung. SIOM entwickelt Hochleistungslaser und opto-elektronische Anlagen.
  • Dr. Ute Bergner verstärkt seit Anfang April das Kuratorium des HZDR. Die Physikerin ist die geschäftsführende Gesellschafterin des Jenaer Unternehmens VACOM, das zu den führenden europäischen Firmen für Vakuumtechnik gehört. Das Kuratorium ist das Aufsichtsorgan des HZDR. Es entscheidet über grundsätzliche Angelegenheiten des Vereins und kontrolliert den Vorstand.
  • Prof. Markus Reuter ist seit September 2015 neben Prof. Jens Gutzmer neuer Direktor am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie. Der Experte für Metallrecycling und nachhaltige Technologien wechselte vom finnischen Unternehmen Outotec nach Sachsen. Seine Forschung konzentriert sich vor allem auf die material- und energieeffiziente Kreislaufwirtschaft 4.0 von metallischen Rohstoffen.
  • Nach beinahe neun Jahren an den HZDR-Instituten für Sicherheitsforschung und Ressourcenökologie übernahm Prof. Bruno Merk Anfang Oktober den Lehrstuhl für Computational Modelling for Nuclear Engineering an der Universität Liverpool. Die Position wird gemeinsam vom National Nuclear Laboratory, der Royal Academy of Engineering und der Universität getragen.
  • Um seine wissenschaftlichen Leistungen zu würdigen, wurde Dr. Holger Stephan vom Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung zum HZDR Research Fellow ernannt. Der Leiter der Arbeitsgruppe „Nanoskalige Systeme“ sowie des Helmholtz Virtuellen Instituts NanoTracking entwickelt neue maßgeschneiderte Materialien für die Tumordiagnostik und Therapiekontrolle bei Krebserkrankungen.

Auszeichnungen

  • HZDR-Preise 2015 (verliehen am 17. März 2016)
  • In ihrer Promotionsarbeit, die sie am OncoRay-Zentrum und am HZDR abgelegt hat, konnte Dr. Kristin Stützer eine Messmethode weiterentwickeln, mit der sich die Behandlung beweglicher Tumore besser kontrollieren lässt. Diese Leistung hat die Behnken-Berger-Stiftung mit ihrem zweiten Nachwuchspreis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, gewürdigt. Somit ging zum vierten Mal in Folge eine dieser Auszeichnungen an OncoRay- und HZDR-Forscher.
  • Für seine Entwicklung einer Messsonde, mit der sich die Prozesse in Bioreaktoren besser überwachen lassen, erhielt Dr. Sebastian Reinecke vom HZDR-Institut für Fluiddynamik am 30. Januar 2015 den SICK-Promotionspreis 2014. Die Würdigung, die mit 6.000 Euro dotiert ist, hat Dorothea Sick-Thies, die Tochter von Dr. Erwin Sick, dem Gründer des Sensorherstellers SICK AG, gestiftet.
  • Mit dem Hermann-Holthusen-Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, hat die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie Dr. Iris Eke für ihre Habilitationsschrift, die sie am OncoRay-Zentrum abgelegt hatte, ausgezeichnet. Darin untersuchte sie Tumorresistenzen gegenüber neuen zielgerichteten Medikamenten in Kombination mit Strahlentherapie.
  • Den Hanns-Langendorff-Preis 2015, der mit 1.500 Euro dotiert ist, konnte sich Dr. Stephan Helmbrecht mit seiner Doktorarbeit, die er am OncoRay-Zentrum und am HZDR-Institut für Strahlenphysik verfasst hatte, sichern. Für eine Messmethode, mit der sich die Reichweite von Protonen- und Ionenstrahlen bestimmen lässt, konnte der Physiker die Datenverarbeitung für die klinische Anwendung optimieren.
  • Auf der Jahrestagung für Kerntechnik erhielt Tobias Seidel vom HZDR-Institut für Fluiddynamik den Siempelkamp Competence Prize 2015, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Bei dem Workshop „Kompetenzerhalt“ hat der Doktorand sein Promotionsprojekt vorgestellt, in dem er Kondensationseffekte an der Thermohydraulik-Versuchsanlage TOPFLOW untersucht.
  • Den mit 1.000 Euro dotierten John Dawson-Promotionspreis 2015 hat Dr. Karl Zeil vom HZDR-Institut für Strahlenphysik bekommen. Der Physiker erforschte in seiner Doktorarbeit die Mechanismen der Laser-Teilchenbeschleunigung, um die Energien der Teilchen besser skalieren zu können. Das Ziel: die Entwicklung eines kompakten Laserbeschleunigers für die moderne Krebsbehandlung mit Protonen.
  • Ihren Nachwuchsforscherpreis, der mit 1.000 Euro dotiert ist, hat die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden an Dr. Michael Kuntzsch verliehen. Der Forscher vom Institut für Strahlenphysik überzeugte die Jury mit seiner Abschlussarbeit. Darin konzipierte und realisierte Kuntzsch ein Laser-basiertes Synchronisationssystem zur Verteilung eines Zeitreferenzsignals für den HZDR-Elektronenbeschleuniger ELBE.
  • An ein Dresdner Forscherteam ging letztes Jahr der Green Photonics Award: Prof. Andrés Lasagni und Sebastian Eckhardt vom Institut für Fertigungstechnik der TU Dresden, Dr. Lars Müller-Meskamp vom Institut für Angewandte Photophysik sowie Dr. Mathias Siebold und Markus Löser vom Institut für Strahlenphysik des HZDR erhielten den Preis im Bereich „Lasergestützte Fertigung und Mikro-/Nano-Fertigung“.
  • Für einen Artikel aus dem Jahr 2012 hat Dr. Frank Hofheinz vom HZDR-Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung den Preis des Fachjournals Nuklearmedizin erhalten. Der Beitrag (F. Hofheinz et al., „Automatic volume delineation in oncological PET. Evaluation of a dedicated software tool and comparison with manual delineation in clinical data sets“, Nuklearmedizin, 2012, Band 51, S. 9-16) wurde im vergangenen Jahr am häufigsten zitiert.
  • Für einen zweijährigen Forschungsaufenthalt an der Monash University Melbourne in Australien hat Dr. Manja Kubeil von der Europäischen Kommission ein Marie Curie-Stipendium in Höhe von rund 280.000 Euro erhalten. Die Chemikerin vom Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung will Nanopartikel entwickeln, die Tumore mit Hilfe von Kohlenmonoxid zerstören.
  • Wie schon in den vergangenen Jahren wurden auch in 2015 HZDR-Absolventen für ihre exzellenten Prüfungsergebnisse von der Industrie- und Handelskammer Dresden ausgezeichnet. Der Elektroniker für Geräte und Systeme Richard Kaubisch und der Technische Produktdesigner David Sobiella sind die Berufsbesten im Kammerbezirk Dresden. Beide legten ihre Facharbeiterprüfung mit jeweils 92 von 100 möglichen Punkten ab. Dank dieser Leistung ist Kaubisch sogar Landesbester. Die Ehrungen bestätigen gleichzeitig das HZDR-Ausbildungskonzept. Zum 16. Mal in Folge wurde das Forschungszentrum als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ eingestuft. Dass dabei die Work-Life-Balance nicht auf der Strecke bleibt, bestätigt die Evaluation der berufundfamilie gGmbH, die dem HZDR eine familienfreundliche Personalpolitik bescheinigt.