Spokesperson NanoTracking

Dr. Holger Stephan
Group Leader Nanoscalic Systems
Radiotherapeutics
Phone: +49 351 260 - 3091

Spokesperson MEMRIOX

Prof. Sibylle Gemming
Head
Scaling Phenomena
Phone: +49 351 260 - 2470

 

Eye catcher

Helmholtz Virtuelle Institute: NanoTracking und MEMRIOX

Die Virtuellen Institute der Helmholtz-Gemeinschaft führen im Kern die Kompetenzen eines oder mehrerer Helmholtz-Zentren mit einer oder mehreren Hochschulen zusammen, um auf einem wichtigen Forschungsgebiet ein Kompetenz-Zentrum von internationaler Bedeutung und Attraktivität zu schaffen.

Die Virtuellen Institute verfügen über eine eigene Führungs- und Managementstruktur und werden über drei bis fünf Jahre mit maximal 600.000 Euro jährlich aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds gefördert.

Zwei der zwölf Virtuellen Institute, die seit Juli 2011 existieren, werden von HZDR-Forschern geleitet. Das HZDR ist außerdem am Helmholtz Virtuellen Institut für Nukleare Astrophysik (NAVI) beteiligt.


Nanomaterials For Multimodality Cancer Imaging (NanoTracking)

Das Virtuelle Institut “NanoTracking” beschäftigt sich mit der Entwicklung von neuen maßgeschneiderten Nanomaterialien für die Krebsdiagnostik und die Therapiekontrolle bei Krebserkrankungen. Die Wissenschaftler versuchen dabei, extrem kleine Nanoteilchen zu entwickeln, die schnell und quasi ausschließlich zu Tumorzellen wandern und diese sichtbar machen. Dafür müssen sie mit speziellen Sonden ausgerüstet und mit zielsuchenden Molekülen versehen sein. Das Besondere des Vorhabens: Die Nanomaterialien sollen äußerst vielseitig sein und sich für verschiedene diagnostische Methoden eignen.

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Memory Effects in Resistive Ion-beam Modified Oxides (MEMRIOX)

Im Mittelpunkt des Virtuellen Instituts „MEMRIOX“ stehen nanoskalige Strukturen auf Basis oxidischer Verbindungen, deren elektrischer Widerstand sich durch einen Stromfluss einstellen lässt. Über diesen Effekt können sie als elektronische Schalter oder als nichtflüchtige Speicher fungieren. Um ein passendes Material zu entwickeln, setzen die Forscher Ionenstrahlen, also schnelle geladene Teilchen ein. Diese Technologie spielt eine Rolle in der Entwicklung von Chips als Speichermedien und Logikbausteine.

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