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Antiken Meistern über die Schulter geschaut - Neutronen zur Herkunftsbestimmung - Vortrag in der Reihe "Naturwissenschaftliche Einsichten in Kunst- und Kulturgut"

Informationen zum Vortrag von Dr. Johannes Sterba am 10.11.2016 um 19 Uhr an der Hochschule für Bildende Künste, Güntzstraße 34, 01069 Dresden

Mit Neutronen lässt sich der chemische Fingerabdruck von Materialien bestimmen. Dr. Johannes Sterba nutzt dazu den Forschungsreaktor am Atominstitut der Universität Wien. Genauer gesagt bedient er sich der Neutronenaktivierungsanalyse, also einer radiochemischen Methode. In Kooperation mit Kollegen aus der Archäologie untersucht er so Proben aus Ägypten, dem Sudan, Griechenland, Italien und Japan. Ihr Ziel: die Herkunft von geologischen und archäologischen Artefakten zu bestimmen.

Kurz-Vita Dr. Johannes Sterba

Dr. Johannes H. Sterba (geb. 1977) ist promovierter Physiker an der TU Wien. Er ist dort seit 2013 als "Senior Scientist" am Atominstitut der Verantwortliche für die nukleare Sicherheit des TRIGA Mk II-Forschungsreaktors.
 
In Forschung und Lehre arbeitet Dr. Sterba auf dem Gebiet der Archäometrie, im Speziellen in der Herkunftsbestimmung von geologischen und archäologischen Artefakten. Zur Probennahme vor Ort im Süden Europas sowie in Japan, Ägypten und dem Sudan begleiten ihn nach Möglichkeit seine Frau und seine beiden Söhne.