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Chemische Kriminaltechnik in der Archäologie - Vortrag in der Reihe "Naturwissenschaftliche Einsichten in Kunst- und Kulturgut"

Informationen zum öffentlichen Abendvortrag von Prof. Dr. Ernst Pernicka am 12.01.2017 um 19 Uhr an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden - Residenzschloss, Taschenberg 2, 01067 Dresden

Neben der Altersbestimmung von Funden beschäftigt sich Prof. Ernst Pernicka vor allem mit der Analyse und der Erforschung der Herkunft antiken Metalls. Er leitete sieben Jahre lang die Grabungen in Troja sowie die naturwissenschaftlichen Untersuchungen der Himmelsscheibe von Nebra.

Unter der Leitung von Prof. Pernicka wurde 2006 in Mannheim das Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie der Reiss-Engelhorn-Museen als Labor für Materialanalyse eröffnet. Mit Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung konnte das Zentrum 2010 um das Labor für physikalische Altersbestimmung erweitert werden, das heute als Klaus-Tschira-Archäometrie-Zentrum an der Universität Heidelberg Kernstück der Einrichtung ist.

Zur Klärung archäologischer Fragen werden dort verschiedene naturwissenschaftliche Methoden wie die Isotopen-Geochemie für die Herkunftsbestimmung verschiedener Metalle eingesetzt. Im Rahmen eines "ERC Advanced Grants" erforscht Prof. Pernicka derzeit die Herkunft von Zinn in der Bronzezeit mit der neu entwickelten Methode zur Messung der Zinn-Isotopenverhältnisse.

Adresse:

Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie gGmbH an der Universität Heidelberg
D5, Museum Weltkulturen
68159 Mannheim
Ernst.Pernicka@cez-archaeometrie.de

http://www.geow.uni-heidelberg.de/forschungsgruppen/pernicka//


Kurz-Vita Prof. Dr. Ernst Pernicka

  • Seit 2013 Professor für Archäometrie am Institut für Geowissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • 2004-2013 Professor für Archäometrie/Archäometallurgie am Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer der Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie gGmbH, Mannheim (An-Institut der Universität Tübingen)
  • 1997-2004 Professur für Archäometallurgie an der TU Bergakademie Freiberg
  • 1977-1997 Wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Wien und am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg, Arbeitsgruppenleiter (Chemie)