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Nachricht vom 13.03.2024

Radioaktivität rettet Leben

Ein neues Video zeigt den Weg von der Grundlagenforschung bis zur Krebstherapie am Menschen

Wenn gegen eine Krebserkrankung weder Chemotherapie noch Operation oder Bestrahlung von außen helfen, können in der Medizin radioaktiv markierte Wirkstoffe zum Einsatz kommen. Solche Radionuklid-Therapeutika bestrahlen die Krebszellen von innen und zerstören so den Tumor.

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Link zum Video auf den HZDR-Internetseiten

Radioaktive Arzneimittel binden hochspezifisch und selektiv an Krebsgewebe im Inneren des Körpers. Das Ziel der Forschung am HZDR sind Zwillingsverbindungen, also radioaktiv markierte Wirkstoffe für eine bessere Diagnostik ebenso wie für eine hochwirksame Behandlung von Krebserkrankungen. Die Expert*innen arbeiten an Präparaten für bildgebende Verfahren in der Nuklearmedizin. Solch eine Verbindung enthält ein Radionuklid mit niedriger Aktivitätsmenge – einen schwachen Strahler –, der die kranken Zellen mithilfe der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) sichtbar macht. Gleichzeitig erforschen sie sogenannte Radionuklid-Theranostika. Die Idee: Ein chemisch identischer Wirkstoff, der mit einem starken Strahler ausgestattet ist, soll den Tumor oder die Metastasen von innen heraus vernichten.

Das Video zeigt in einer anschaulichen Mischung aus Animationen und vor Ort im HZDR-Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung gedrehten Szenen den Weg von der Grundlagenforschung bis zur Krebstherapie am Menschen.

Der Film wurde 2024 gemeinsam mit significant.pictures produziert und enthält Drohnenaufnahmen der Filmfirma AVANGA.

Weitere Informationen:

Dr. Christine Zimmermann
Abteilung Kommunikation und Medien am HZDR
Tel.: +49 351 260 2450 I E-Mail: c.zimmermann@hzdr.de