RSS-Feed 2.0 Press Releases - Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Bild

Heute Umweltlast, morgen Rohstoffquelle

Press Release of 21.03.2019

Das Erzgebirge soll zu einer Modellregion für den zukunftsorientierten Umgang mit Reststoffen aus dem Bergbau werden. Bis zu 15 Millionen Euro fließen dafür in den nächsten fünf Jahren aus dem Förderprogramm „WIR! – Wandel durch Innovationen in der Region“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in das Verbundprojekt „rECOmine – Ressourcenorientierte Umwelttechnologien für das 21. Jahrhundert“. Ziel ist die Förderung neuer Methoden für die Region und den Weltmarkt, mit denen Halden und metallreiche Wässer aus dem Bergbau nicht nur nachhaltig saniert, sondern die darin verbliebenen Wertstoffe wirtschaftlich verwertet werden können. Koordiniert wird das Vorhaben durch das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum HZDR gehört; die TU Bergakademie Freiberg und die SAXONIA Standortentwicklungs- und verwaltungsgesellschaft sind am Management beteiligt und die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH unterstützt das Projekt.

Bild

Den Wasserverbrauch im Bergbau reduzieren

Press Release of 21.03.2019

Der Weltwassertag am 22. März mahnt an den sorgfältigen Umgang mit einer lebenswichtigen Ressource, von der auch zahlreiche Industrien abhängig sind. Ein Beispiel ist die Aufbereitung von mineralischen Erzen. Wie der Wassereinsatz optimiert werden kann, zeigen Forscher des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) jetzt am Beispiel des Rohstoffs Fluorit. Sie haben ein neues Verfahren entwickelt, das die Simulation des Aufbereitungsprozesses erweitert. Dieses zeigt an, wo sich Wasser sinnvoll mehrfach einsetzen lässt, ohne dass es bei der Erzanreicherung zu Verlusten kommt. Der Verbrauch an Frischwasser lässt sich damit deutlich verringern. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch den Bergbaufirmen, weil es die Rohstoffgewinnung effizienter macht. Ihr neues Verfahren stellen die Forscher in der Fachzeitschrift „Journal of Environmental Management“ (DOI: 10.1016/j.jenvman.2018.11.139) vor. Das HIF gehört zum HZDR und kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg.

Bild

Krebsforschung für den Unterricht

Press Release of 20.03.2019

Am Freitag, dem 22. März, hat das Schülerlabor DeltaX des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) Lehrkräfte statt Schulklassen zu Gast. Auf dem „Stundenplan“ der Lehrerfortbildung stehen aktuelle Erkenntnisse und Fortschritte in der Krebsmedizin. Bei Führungen lernen die Teilnehmer zudem ausgewählte Labore und Forschungsanlagen des Zentrums kennen. Rund 80 Lehrerinnen und Lehrer aus Dresden und Ostsachsen sowie Südbrandenburg haben sich angemeldet. Sie unterrichten Physik, Chemie, Biologie und Mathematik in Gymnasien, Oberschulen und Berufsschulzentren.

Bild

A new spin in nano-electronics

Press Release of 25.02.2019

In recent years, electronic data processing has been evolving in one direction only: The industry has downsized its components to the nanometer range. But this process is now reaching its physical limits. Researchers at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) are therefore exploring spin waves or so-called magnons – a promising alternative for transporting information in more compact microchips. Cooperating with international partners, they have successfully generated and controlled extremely short-wavelength spin waves. The physicists achieved this feat by harnessing a natural magnetic phenomenon, as they explain in the journal Nature Nanotechnology (DOI: 10.1038/s41565-019-0383-4).

Bild

Winzig, aber wertvoll

Press Release of 29.01.2019

Neue Technologien zur Gewinnung feinster Rohstoff-Partikel und die effiziente Wassernutzung in der Aufbereitungstechnik sind die Themen eines internationalen Expertenforums am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) am 30. und 31. Januar 2019. Zu den Teilnehmern zählen Unternehmen aus der Aufbereitungsindustrie, dem Berg- und Anlagenbau sowie Vertreter europäischer Forschungseinrichtungen.

Bild

Wie der Teilchenstrahl seine Struktur bekommt

Press Release of 24.01.2019

Die Behandlung von Tumoren mit Protonen gilt als sehr vielversprechend. Bislang werden dafür allerdings große und kostspielige Anlagen benötigt, die diese geladenen Teilchen auf die nötige Energie bringen. Eine Alternative könnte die Beschleunigung per Laserkraft sein, was kompaktere Geräte ermöglichen würde. Im Profil der lasergetriebenen Protonenstrahlen kommt es jedoch immer wieder zu Unregelmäßigkeiten, was hinderlich für die medizinische Anwendung ist. Bislang ging die Forschung davon aus, dass dies auf komplizierte Plasmaprozesse im Beschleuniger zurückgeht, die schwer zu kontrollieren sind. Physiker des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben nun eine alternative Erklärung im Fachmagazin Nature Communications (DOI: 10.1038/s41467-018-07756-z) vorgestellt.

Bild

Focused Radiation

Press Release of 21.01.2019

The Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) has recently begun coordinating the EU project RADIATE, in which eighteen European partners make their ion beam facilities available for measurements by guests from the scientific community and the commercial sector. In addition, the development of software programs and support for junior researchers is part of the four-year project, which is funded by the EU with approximately ten million Euros. The project launch takes place on January 22nd and 23rd in Dresden.

RSS-Feed 2.0 RSS-Feed 2.0