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Stoffkreislauf der Metalle – von der Gewinnung bis zum Recycling
Reuter, M. A.; Stelter, M.;
In der heutigen Zeit bestimmen Metalle unser tägliches Leben. Im Bereich der Mobilität – sei es beim Auto mit Verbrennungsmotor oder bei Elektrofahrzeugen – sind immer Metalle die wesentlichen Bestandteile, ohne die unsere Welt nicht funktionieren würde. Im Bereich der Kommunikation, der Unterhaltungselektronik, aber auch in der Medizin sind sie ebenfalls unverzichtbar. Ihre herausragenden Eigenschaften – wie Härte, Duktilität, Umformbarkeit, Korrosionsbeständigkeit – machen sie zu idealen Werkstoffen für fast alle Anwendungen. Besonders zeichnet sie aber die Recyclingfähigkeit aus, denn Metalle können prinzipiell zu 100 % nach ihrer Nutzung zurückgewonnen werden.
Dass wir dies bisher nur eingeschränkt tun, hat verschiedene Ursachen. In der Arbeitsgruppe sollen die Aspekte der Kreislaufwirtschaft beleuchtet werden. So werden technologische Möglichkeiten und Grenzen in Beziehung zu den ökonomischen Bezügen gestellt. Gibt es eine optimale Kreislaufführung und, wenn ja, wie sieht sie aus? Welche Faktoren beeinflussen die dafür notwendigen unangewandten Prozesse? Ist es sinnvoll, in jedem Fall zu versuchen, eine Recyclingrate von 100 % zu erreichen? Und ist dies überhaupt möglich?
Eine differenzierte Betrachtung bezüglich unterschiedlicher Stoffgruppen ist dabei erforderlich. Eine weiter in die Details eindringende Betrachtung soll am Beispiel der Metalle den Teilnehmenden der Arbeitsgruppe Chancen und Risiken der Stoffkreislaufführung vermitteln. In Gesprächsrunden und Diskussionen sollen die Vor- und Nachteile von technologischen Prozessen herausgearbeitet und deren Nutzen für die Kreislaufführung der Werkstoffe bewertet werden.
Keywords: Recyclingfähigkeit, Metalle, optimale Kreislaufführung
  • Lecture (others)
    Workshop - Sommerakademie der Studienstiftung, 19.-30.08.2018, St. Johann, Italien

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