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Strömungskontrolle bei Formfüllung mittels Magnetfeldern
Eckert, S.; Galindo, V.; Gerbeth, G.; Witke, W.; Buchenau, D.; Gerke-Cantow, R.; Nicolai, H.-P.; Steinrücken, U.;
Es ist aus theoretischen Überlegungen und praktischen Untersuchungen bekannt, daß beim Feinguß eine in die Form einströmende Schmelze eine in ihrem exakten Zahlenwert unbekannte Maximalgeschwindigkeit (Näherungswert: 0,5 m/s) nicht übersteigen darf. Füllt die Schmelze den Formhohlraum mit einer höheren Geschwindigkeit, ergeben sich Verwirbelungen und Oxideinschlüsse, die sich nachteilig auf die mechanischen Eigenschaften des Gussteils auswirken. Es gibt Hinweise an Gussteilen, die diese Theorien stützen. Da eine Form als oben offener Hohlraum betrachtet werden kann, muß das Metall immer aus einer Höhe eingefüllt werden, die durch die Höhe des Gussteils und zusätzlicher gießtechnischer Anordnungen vorbestimmt ist. Damit resultiert die Maximalgeschwindigkeit der Schmelze am tiefsten Punkt aus den geometrischen und flüssigkeitsdynamischen Gegebenheiten. Eine kontaktlose Regelung der Schmelzströmung, welche durch Einsatz elektromagnetischer Felder realisiert werden kann, ist offensichtlich wünschenswert und vorteilhaft im Vergleich zu mechanischen Lösungen.
Keywords: Feinguss, Formfüllung, Flüssigmetall, elektromagnetische Strömungskontrolle, Magnetfeld
  • Lecture (Conference)
    Deutscher Giessereitag 2004, 03.-04.06.2004, München, Germany
  • Giesserei 92(2005)5, 26-31

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