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Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln.

Es wurde durch die deutsche Bundesregierung im Rahmen der Rohstoffstrategie im Jahr 2011 gegründet. Das HIF gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg. Es ist Mitglied im europäischen Rohstoffnetzwerk EIT RawMaterials und war maßgeblich an dessen Aufbau beteiligt.

Das Institut forscht im Topic Ressourcentechnologie innerhalb des Programms Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen der Helmholtz-Gemeinschaft.


Aktuelle Meldungen

Foto: Christina Meskers, HIF ©Copyright: Tina Pereira

Erfahrene Innovations­managerin startet am Helmholtz-Institut Freiberg

Seit dem 3. März ist Dr. Christina Meskers neuer Senior Research Fellow am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), einem Institut des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR). Mit ihrer Erfah­rung als frühere Senior-Innovations­managerin bei Umicore, einem globalen Material­techno­logie- und Recyclingkonzern, wird sie beim Aufbau der neuen Abtei­lung für Prozessmetallurgie helfen. Diese Abtei­lung soll...
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Foto: Lieferung Schutzequipment (ref.) ©Copyright: HZDR

HZDR stellt Uniklinikum Schutzequipment zur Verfü­gung

Um das Uni­versi­täts­kli­ni­kum Carl Gustav Carus Dresden im Kampf gegen die weitere Ausbrei­tung des Corona-Virus zu unterstützen, hat das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossdendorf (HZDR) am Montag, dem 23. März 2020, Schutzequipment an den Kooperations­partner geliefert. Das abgegebene neue Material umfasst unter anderem Einweg-Schutzanzüge, Handschuhe, Schutzmasken sowie Seife und Desinfektions­mittel. Unter normalen Bedin­gungen benötigen die Forscher die Ausrüs­tung zum Beispiel beim Umgang mit giftigen Chemikalien, bei der Arbeit in Reinräumen oder, wie am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), bei der Aufberei­tung von Gestein. Momentan befindet sich das HZDR im Basis-Betrieb. For­schung auf dem Campus findet dementsprechend nur im reduzierten Umfang oder im Schichtbetrieb statt. Bislang gibt es am HZDR keine bestätigte Corona-Infektion.
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Wertstoffe nutzen – Kreisläufe schaffen

Vom Kupferkabel bis hin zur Lithiumbatterie – überall in unserer Lebenswelt stecken metallhaltige und mineralische Rohstoffe. Die Menge und Vielfalt der nachgefragten Ressourcen nehmen zu, gerade für die Erneuerbare-Energieversorgung, Elektromobilität, Kommunikation und andere Zukunftstechnologien. Um die Stoffe bereitzustellen, steigen aber gleichzeitig die globalen Herausforderungen: Die abbaubaren Lagerstätten befinden sich in unwirtlichen Gebieten oder in großen Tiefen; die Erze haben niedrige Metallgehalte und sind häufig feinkörnig und komplex zusammengesetzt.

Wie kann die Versorgung dennoch langfristig gesichert werden? Ein wichtiger Beitrag ist es, die Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf (Circular Economy) effizienter zu nutzen sowie Verluste zu minimieren.

Unter einem Dach beschäftigen sich die Forscher interdisziplinär mit Ressourcenfragen von der Erkundung über die Aufbereitung und die Metallurgie bis hin zum Recycling. Basierend auf einer genauen Analyse der Roh- und Wertstoffeigenschaften sowie mithilfe von Computersimulationen quantifizieren die Wissenschaftler die Material- und Energieeffizienz der Prozesse entlang der Wertschöpfungskette und entwickeln neue Lösungen für einen sorgsamen und wirtschaftlichen Umgang mit den Rohstoffen.


Mission & Ziele

  • Neue Technologien entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe aus komplex zusammengesetzten, heimischen und internationalen Lagerstätten nutzbar zu machen
  • Beitrag zum globalen Umweltschutz durch material- und energieeffiziente Gewinnung und Verwendung von Rohstoffen
  • Bereitstellung nachhaltiger Technologien für deutsche Unternehmen als Basis für die wirtschaftliche Vernetzung mit ressourcenreichen Ländern
  • Ausbildung einer neuen Generation hochqualifizierter Wissenschaftler und Techniker für die deutsche Industrie und den Hochschulsektor

So finden Sie zu uns

Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie
Chemnitzer Str. 40, 09599 Freiberg

Anfahrtsplan zum Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie