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W3-Professur für Erzlagerstättenkunde und Geometallurgie der Technischen Universität Bergakademie Freiberg verbunden mit der Leitung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR)

An der Technischen Universität Bergakademie Freiberg ist im Rahmen einer Gemeinsamen Berufung nach dem Jülicher Modell an der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau, Institut für Mineralogie, zum frühestmöglichen Zeitpunkt die

W3-Professur für Erzlagerstättenkunde und Geometallurgie

verbunden mit der Stelle

der Leitung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF)
des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) zu besetzen.
Ausschreibungskennziffer 130/2022

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg versteht sich mit ihren vernetzten Profillinien Geo, Material, Energie und Umwelt als die Ressourcenuniversität in Deutschland. Mit Spitzenleistungen in Forschung und Lehre übernimmt sie Verantwortung für eine nachhaltige Ressourcenwirtschaft. Durch exzellente Forschung und Lehre werden gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnerinnen und Partnern zukunftsweisende Ergebnisse erzielt und hochqualifizierte Nachwuchskräfte ausgebildet. Die Universität beteiligt sich aktiv am Wissenstransfer in die Praxis.


Das HZDR ist eine Forschungseinrichtung mit ca. 1.400 Mitarbeitenden und Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Seine fachübergreifenden wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in den Forschungsbereichen Energie, Gesundheit und Materie. Das HIF hat hier insbesondere die Aufgabe die Themen Energie- und Ressourceneffizienz zu verbinden und innovative Technologien unter Einbeziehung von Digitalisierung und KI bis zum Pilotmaßstab für die Wirtschaft zu entwickeln. Ziel ist, mineralische primäre Rohstoffe nachhaltig und effizient zu gewinnen und sekundäre Rohstoffe möglichst umfassend zu recyceln und damit einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten.


Die Leitung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie soll mit der Professur der Universität verbunden werden, um neue wissenschaftliche Impulse zu Themen der langen Freiberger Traditionen zu entwickeln. In enger Kooperation mit Kolleg:innen der TU Bergakademie Freiberg ist ein weites Portfolio von Forschungsthemen zu bearbeiten, so beispielsweise die Exploration mithilfe von Drohnen oder die geometallurgische Modellierung von Rohstoffkörpern. Darüber hinaus sind die ökonomische stoffstromübergreifende Bewertung und die nachhaltige Ressourcennutzung wichtige Forschungsthemen. Bei der Professur sind geologische, mineralogische und geochemische Arbeitsmethoden intensiv verflochten. Der Inhaber der Professur (m/w/d) wird eigenverantwortlich Lehrveranstaltungen im Umfang von 2 SWS an der TU Bergakademie Freiberg in Bachelor- oder Masterstudiengängen auf Gebieten der Ressourcentechnologie durchführen. Die Fähigkeit und Bereitschaft zur Lehre in deutscher und in englischer Sprache wird vorausgesetzt.


Die gesuchte Persönlichkeit (m/w/d) muss ausgewiesene Expertise in der Programmatik der Helmholtz-Gemeinschaft im Forschungsbereich Energie besitzen sowie europäisch und international vernetzt sein. Publikationen in referierten internationalen Zeitschriften, welche die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen dokumentieren, ausgewiesene Lehrerfahrungen, Management und Leitungserfahrung sowie Erfahrungen im Einwerben von Drittmitteln werden vorausgesetzt. Eine ausgeprägte Bereitschaft zur Kooperation mit Professor:innen der TU Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf wird erwartet, um die bereits bestehenden Synergien auszubauen bzw. neue zu schaffen.


Sie erfüllen die allgemeinen Berufungsvoraussetzungen gemäß § 58 des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes vom 15.01.2013 (Sächs. Gesetz und Verordnungsblatt Jahrgang 2013, Blatt-Nr.1, S.3) in der jeweils geltenden Fassung. 


Schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Bewerber (m/w/d) werden bei gleicher Eignung, Leistung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Zur angemessenen Berücksichtigung bitten wir einen Nachweis über die Schwerbehinderung/Gleichstellung den Bewerbungsunterlagen beizufügen.


Die TU Bergakademie Freiberg sowie das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf sind familienfreundlich und leisten Unterstützung bei der Bereitstellung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten sowie bei der Vermittlung von angemessenen Arbeitsstellen in der Region für Lebenspartner (m/w/d) resp. Ehepartner (m/w/d) (Dual Career). Eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Lehre und Forschung wird angestrebt. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen werden deshalb aufgefordert, sich zu bewerben.


Die Bewerbungen sind unter Angabe der Ausschreibungskennziffer (130/2022) mit einem Lebenslauf, einer Beschreibung der akademischen Laufbahn, einer Publikationsliste mit Kopien der wichtigsten Publikationen, einer Liste der Lehrveranstaltungen, den Ergebnissen von Evaluationen der letzten Jahre, einer beglaubigten Kopie des höchsten akademischen Grades und einem Anschreiben, aus dem Ihre Motivation für die Bewerbung hervorgeht sowie einem Forschungs- und Lehrkonzept bis zum 15.07.2022 an die:


TU Bergakademie Freiberg - Dezernat für Personalangelegenheiten - 09596 Freiberg oder
per E-Mail an: bewerbungen@tu-freiberg.de zu richten.


Die Bewerbungsunterlagen werden im Rahmen des gemeinsamen Berufungsverfahrens sowohl Vertreter/-innen des HZDR als auch der TU Bergakademie Freiberg zugänglich gemacht.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Vorsitzenden der Berufungskommision,
Herrn Prof. Dr. Moh'd M. Amro (mohd.amro@tbt.tu-freiberg.de)

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt, bitte reichen Sie nur Kopien ein. Vorstellungskosten werden nicht übernommen.