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HZDR: Partner at "Network Dresden - City of Science"

In 2006, the city of Dresden carried the title "City of Science", and founded the network Dresden - City of Science, which has been active ever since. One popular event supported by the network partners in Dresden is the Dresden Long Night of Sciences.


"Charter of Diversity"

HZDR is a member of the "Charter of Diversity", an initiative encouraging diversity in business companies and public institutions. It is supported by the German federal government, the chancellor of Germany being its patron.

Zukunft und Geschichte der Freie-Elektronen-Laser

Nachricht vom 11.4.2012

Vom 10. bis 13. April findet im Physikzentrum Bad Honnef ein Wilhelm und Else Heraeus-Seminar statt, das sich mit Freie-Elektronen-Lasern (FEL), angefangen von den Grundlagen bis hin zu Anwendungen, beschäftigt. Die Veranstaltung wird von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung gemeinsam mit dem Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung des HZDR und dem Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY veranstaltet.

Der Workshop hat das Ziel, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowohl mit der FEL-Physik und -Technologie als auch mit den bisherigen und zukünftig erwarteten experimentellen Durchbrüchen in der Anwendung dieser modernen Lichtquellen vertraut zu machen.

Vom Terahertz- zum Röntgenbereich

Freie-Elektronen-Laser erzeugen Strahlung mit Lasereigenschaften, d.h. die Lichtteilchen breiten sich in völlig gleichem Takt in dieselbe Richtung aus – ein Phänomen, das Kohärenz genannt wird. Solche Strahlungsquellen können theoretisch bei jeder Wellenlänge betrieben werden. „Dies ist vor allem für jene Bereiche des elektromagnetischen Spektrums wichtig, in denen es kaum andere intensive, kohärente Strahlungsquellen gibt, wie z.B. im Terahertz- oder im Röntgenbereich“, so Michael Gensch vom HZDR. Das Dresdner Helmholtz-Zentrum betreibt seit 2004 den Freie-Elektronen-Laser FELBE im Terahertzbereich, er kann von Wissenschaftlern weltweit genutzt werden. Der Terahertzbereich gehört neben dem Infraroten zum ersten Teil des elektromagnetischen Spektrums, der durch FELs erschlossen wurde.

Die modernsten Quellen, wie der UV/Röntgen-FEL FLASH am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY in Hamburg oder der weltweit erste Röntgen-FEL LCLS im amerikanischen Stanford, ermöglichen nun auch Experimente im Röntgenbereich. Freie-Elektronen-Laser werden unter anderem eingesetzt zur Untersuchung der ultraschnellen Dynamik in Festkörpern und zur aktiven Steuerung von physikalischen Prozessen. Ein wichtiges Fernziel ist es z.B., chemische Reaktionen, die auf sehr kurzen Zeitskalen stattfinden, mit der erforderlichen atomaren Auflösung zu untersuchen. Weltweit werden zurzeit mehrere Freie-Elektronen-Laser gebaut und in Betrieb genommen. Der Europäische Röntgenlaser XFEL, der 2015 in Hamburg in Betrieb gehen soll, stellt einen vorläufigen Höhepunkt der technologischen Entwicklung dar.

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