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HZDR: Partner at "Network Dresden - City of Science"

In 2006, the city of Dresden carried the title "City of Science", and founded the network Dresden - City of Science, which has been active ever since. One popular event supported by the network partners in Dresden is the Dresden Long Night of Sciences.


"Charter of Diversity"

HZDR is a member of the "Charter of Diversity", an initiative encouraging diversity in business companies and public institutions. It is supported by the German federal government, the chancellor of Germany being its patron.

GOLD: Auszeichnung für HZDR-Film zur Endlagerforschung

Nachricht vom 10.05.2016

Am 11. Mai 2016 werden auf dem World Media Festival in Hamburg wichtige Filmpreise der PR-Branche auf den Gebieten Information, Erziehung und Unterhaltung verliehen. Mit dabei ist das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), das einen „Intermedia-Globe“ in Gold in der Kategorie Forschung und Wissenschaft (Public Relations: Research and Science) erhält.

Das World Media Festival findet in diesem Jahr zum 16. Mal statt und versteht sich als globaler Wettbewerb für moderne Medien – also für Film, Fernsehen, Print, Internet und webbasiertes Fernsehen. Dahinter steht die internationale Medien- und Marketingagentur intermedia, die das Festival vor allem auch als Branchentreffpunkt sieht.

Darüber, dass der HZDR-Film zur Endlagerforschung den Hauptpreis in der Kategorie Forschung und Wissenschaft erhält, freut sich insbesondere der zuständige Institutsdirektor Prof. Thorsten Stumpf: „Unser Institut für Ressourcenökologie ist eine von ganz wenigen Adressen in Europa, wo in größerem Maßstab Grundlagenforschung zu Fragen der Endlagerung hochradioaktiven Abfalls betrieben wird. Wir wollten diese gesellschaftlich wichtige Aufgabe allen Interessierten näher bringen, und da lag das Medium Film natürlich nahe.“

Der Partner dazu war schnell gefunden: Die Avanga Filmproduktin GmbH & Co. KG in Dresden. Gemeinsam mit Avanga war bereits der Imagefilm des HZDR entstanden, der ebenfalls als Preisträger aus einem Filmwettbewerb hervorgegangen war. Allerdings war im Vergleich dazu der neue Film wesentlich aufwendiger in der Produktion, denn Filmteam und Kameraausstattung mussten in sogenannten Kontrollbereichen arbeiten. Wissenschaftler können nur in solch streng überwachten Bereichen mit radioaktiven Proben umgehen – eine wesentliche Voraussetzung, um das Verhalten von Uran, Plutonium & Co. in der Umwelt genau vorhersagen zu können.

Da ein Kontrollbereich an einem Synchrotron eine große Seltenheit ist, wurde für den aktuellen Film auch am Europäischen Synchrotron ESRF im französischen Grenoble gedreht. Dort unterhält das HZDR als einzige deutsche Forschungseinrichtung eine eigene „Beamline“, um mit dem brillantesten Röntgenlicht Europas den Bindungseigenschaften von Radionukliden auf die Spur zu kommen. Thorsten Stumpf: „Dort zu drehen war für uns sehr wichtig, denn an kaum einem anderen Ort können wir so genau lernen, wie Uran oder auch Plutonium beispielsweise mit dem Füllmaterial in einem Endlager reagieren.“


Link zum Endlager-Video auf YouTube


Übrigens räumte der HZDR-Film auch schon auf dem Filmfest im texanischen Houston im April 2016 ab und gewann dort den Remi Award in Gold in der Kategorie "Nuklearthemen / Energie".