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Nachricht vom 9. März 2018

Toni Hache erhält den Georg-Simon-Ohm-Preis 2018 der DPG

Toni Hache erhält Georg-Simon-Ohm-Preis 2018 für physikalische Technik der DPG

Toni Hache
Foto: HZDR/H. Schultheiß

Auf der DPG-Frühjahrstagung in Erlangen (05. - 09.03.2018) erhielt Toni Hache vom HZDR-Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung den Georg-Simon-Ohm-Preis für physikalische Technik 2018. Damit zeichnet die Deutsche Physikalische Gesellschaft seine herausragende Abschlussarbeit im Master-Studiengang Nanotechnologie mit dem Titel „Herstellung und Charakterisierung von Spin-Hall Effekt-basierten Nano-Mikrowellenoszillatoren“ aus.

Die Masterarbeit auf dem Gebiet der Spintronik fertigte Toni Hache von September 2016 bis Februar 2017 am HZDR in der Emmy-Noether-Gruppe von Dr. Helmut Schultheiß an, der den Masteranden daraufhin für den Georg-Simon-Ohm-Preis vorgeschlagen hatte.

"Die wissenschaftliche Fragestellung ist weitestgehend wissenschaftliches Neuland und erfordert neben fortgeschrittenen Kenntnissen auf dem Gebiet des Magnetismus und der Magnetisierungsdynamik auch Grundlagenwissen in nichtlinearer Dynamik und Selbstorganisation. Neben der Einarbeitung in diese komplexen Themen hat Herr Hache auch in kürzester Zeit die Arbeitsschritte der Nano-Fabrikation am HZDR erlernt. Dies schließt Arbeiten im Reinraum sowie die selbstständige Bedienung einer Elektronenstrahl-Lithographieanlage mit ein, die Herr Hache mit Bravour gemeisstert hat", so Schultheiß im Nominierungsschreiben an die DPG.

Die DPG fasst die ausgezeichnete Arbeit wie folgt zusammen: "Nanostrukturierte ferromagnetische Spinwellen-Bauelemente wandeln effizient elektrische Gleichströme in Mikrowellen-Schwingungen um. Ein hohes Anwendungspotential ergibt sich aufgrund der Frequenzmodifizierbarkeit, Miniaturisierung und niedriger Herstellungskosten in der Kommunikationstechnologie und Sensorik von Magnetfeldern."

Link zur DPG-Seite: https://www.dpg-physik.de/preise/preistraeger2018.html#Georg-Simon-Ohm-Preis


Toni Hache absolvierte an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) den Bachelorstudiengang Physikalische Technik und unmittelbar danach den Masterstudiengang Nanotechnologie, jeweils mit Auszeichnung. Er erhielt dreimal ein Deutschlandstipendium. Die Ergebnisse der unter der Betreuung von Wieland Zahn (WHZ) und Helmut Schultheiß (HZDR) durchgeführten Masterarbeit wurden bereits in zwei Konferenzbeiträgen dargestellt.


Weitere Informationen:

Toni Hache
Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung am HZDR
Tel. +49 351 260-3707
E-Mail: t.hache@hzdr.de

Dr. Helmut Schultheiß
Leiter der Emmy-Noether-Gruppe Magnonik am HZDR
Tel. +49 351 260-3243
E-Mail: h.schultheiss@hzdr.de

Medienkontakt:

Christine Bohnet | Pressesprecherin und Leitung HZDR-Kommunikation
Tel. +49 351 260-2450 | E-Mail: c.bohnet@hzdr.de
Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf | Bautzner Landstr. 400 | 01328 Dresden