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HZDR: Partner at "Network Dresden - City of Science"

In 2006, the city of Dresden carried the title "City of Science", and founded the network Dresden - City of Science, which has been active ever since. One popular event supported by the network partners in Dresden is the Dresden Long Night of Sciences.


"Charter of Diversity"

HZDR is a member of the "Charter of Diversity", an initiative encouraging diversity in business companies and public institutions. It is supported by the German federal government, the chancellor of Germany being its patron.

Nachricht vom 26. Juni 2019

Europäisches Forum bringt ERC-Preisträger aus Tschechien, Polen und Sachsen nach Dresden

Dresden, 26.06.2019.  Auf Einladung der Helmholtz-Gemeinschaft trafen sich am 25. Juni 2019 mehr als 300 Spitzen- und Nachwuchsforscher aus Mitteleuropa in der sächsischen Landeshauptstadt. Beim Europäischen Forum für Wissenschaft, Forschung und Innovation stellten Preisträger des Europäischen Forschungsrates (ERC, European Research Council) aus Tschechien, Polen und Sachsen neueste Erkenntnisse aus ihren Projekten vor. Die hochkarätige Konferenz, die das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) im Hygiene-Museum organisiert, widmete sich den Zukunftsfeldern „Gesundheit“, „Materialwissenschaften“, „Umwelt“ sowie „Data und Information“.

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SRIF-Logo ©Copyright: HZDR/Büroquer

Zu den inhaltlichen Höhepunkten aus dem Bereich Gesundheit zählten etwa die Vorträge von Prof. Josef A. Käs, Universität Leipzig, zur Physik von Krebserkrankungen oder von Prof. Frank Buchholz zu Aspekten und Möglichkeiten der Genom-Chirurgie bei der Heilung von genetisch bedingten Krankheiten. Prof. Vijtech Novotny stellte neue Erkenntnisse zu den Ursachen und Erhaltungsbedingungen biologischer Vielfalt in den tropischen Regenwald-Ökosystemen der Erde vor. Um Dürren und Hitzewellen in Europa in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ging es im Beitrag von Dr. Luis Samaniego, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Den Weg zu neuen Polymere mit maßgeschneiderten Eigenschaften stellte Prof. Brigitte Voit, Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden, vor und Dr. Denys Makarov (HZDR) zeigte in seinem Vortrag, wie weit die Entwicklung miniaturisierter magnetischer Sensoren für die menschliche Haut bereits gediehen ist und wo sie Anwendung finden können. Prof. Fettweis, TU Dresden, widmete sich in seinem Impulsvortrag dem taktilen Internet und Aspekten der Echtzeit-Signalverarbeitung. Er zeigte auch, warum autonomes Fahren in Zukunft nur durch Vernetzung aller Teilnehmer wirklich sicher funktionieren kann.

Kerngedanke der Veranstaltung war es, den zentraleuropäischen Forschungsraum zu stärken und neue Kooperationen zwischen den Wissenschaftlern im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien anzustoßen. Die Finanzierung für die wissenschaftliche Konferenz am 25. Juni kam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).


Parallel zum Forum hatte das HZDR-Schülerlabor DeltaX außerdem zum Schülerkongress #ThinkScience eingeladen. Rund 60 Jugendliche diskutierten mit Wissenschaftlern mehrerer Helmholtz-Zentren zu Fragen rund um das Klima und den Klimawandel. In vier thematischen Workshops erarbeiteten die Teilnehmer gemeinsam mit Klima- und Umweltforschern zudem Lösungsansätze für aktuelle und künftige Herausforderungen des Klimawandels.

Schülerkongress ©Copyright: HZDR/A.Wirsig

Schülerkongress #ThinkScience: 60 Schülerinnen und Schüler mehrerer sächsischer Gymnasien kamen nach Dresden, um gemeinsam über Lösungsansätze beim Klimawandel zu diskutieren.

Foto: HZDR/A.Wirsig

Schülerkongress ©Copyright: HZDR/A.Wirsig

Prof. Jean-Pierre Bourgignon, Präsident des Europäischen Forschungsrates (ERC), begrüßte die Teilnehmer des Schülerkongresses #ThinkScience.

Foto: HZDR/A.Wirsig


Medienkontakt:

Simon Schmitt | Wissenschaftsredakteur
Tel.: +49 351 260-3400 | E-Mail: s.schmitt@hzdr.de