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Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln.

Es wurde durch die deutsche Bundesregierung im Rahmen der Rohstoffstrategie im Jahr 2011 gegründet. Das HIF gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg. Es ist Mitglied im europäischen Rohstoffnetzwerk EIT RawMaterials und war maßgeblich an dessen Aufbau beteiligt.

Das Institut forscht im Topic Ressourcentechnologie innerhalb des Programms Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen der Helmholtz-Gemeinschaft.

HIF logo dt seite ©Copyright: HZDR


Aktuelle Meldungen

Foto: SisAl Pilot Projektbild ©Copyright: SisAl Pilot

SisAl Pilot: Eine neue Initiative im Rohstoffsektor

Das Hauptziel dieses 4-Jahres-Projekts ist, ein paten­tier­tes neuartiges industrielles Verfahren zur Herstel­lung von Silizium (Si, ein kritischer Rohstoff) aufzuzeigen das eine Umstel­lung vom heutigen Verfahren auf eine weitaus umweltfreundlichere und wirt­schaftlichere Alternative ermöglicht: SisAl Pilot demonstriert ein Verfahren, wobei Quarz in Schlacke durch aluminothermische Reduktion reduziert wird.
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Foto: Besuch SMT Martin Dulig, UBA Vizepräsidentin Dr. Franziska Kersten, Oberbergmann Prof. Bernhard Cramer, Sept. 2020 am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie ©Copyright: Tina Pereira

Hoher Besuch am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie

Im Rahmen eines Rohstofftages organisiert vom Sächsischen Staatsministerium für Wirt­schaft, Arbeit und Verkehr disku­tier­ten am 25.09.2020 wichtige politische Akteure Sachsens die nachhaltige und moderne Gewinnung von Metallen in der Montanregion. An der Veranstal­tung, die in den Räumen des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie stattfanden, nahmen ...
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Wertstoffe nutzen – Kreisläufe schaffen

Vom Kupferkabel bis hin zur Lithiumbatterie – überall in unserer Lebenswelt stecken metallhaltige und mineralische Rohstoffe. Die Menge und Vielfalt der nachgefragten Ressourcen nehmen zu, gerade für die Erneuerbare-Energieversorgung, Elektromobilität, Kommunikation und andere Zukunftstechnologien. Um die Stoffe bereitzustellen, steigen aber gleichzeitig die globalen Herausforderungen: Die abbaubaren Lagerstätten befinden sich in unwirtlichen Gebieten oder in großen Tiefen; die Erze haben niedrige Metallgehalte und sind häufig feinkörnig und komplex zusammengesetzt.

Wie kann die Versorgung dennoch langfristig gesichert werden? Ein wichtiger Beitrag ist es, die Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf (Circular Economy) effizienter zu nutzen sowie Verluste zu minimieren.

Unter einem Dach beschäftigen sich die Forscher interdisziplinär mit Ressourcenfragen von der Erkundung über die Aufbereitung und die Metallurgie bis hin zum Recycling. Basierend auf einer genauen Analyse der Roh- und Wertstoffeigenschaften sowie mithilfe von Computersimulationen quantifizieren die Wissenschaftler die Material- und Energieeffizienz der Prozesse entlang der Wertschöpfungskette und entwickeln neue Lösungen für einen sorgsamen und wirtschaftlichen Umgang mit den Rohstoffen.


Unser Beitrag zur Kreislauftwirtschaft ©Copyright: HZDR (Zum Vergrößern anklicken)Unsere Mission

Wir sind Wegbereiter einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für Minerale und Metalle, indem wir:

  • grundlegendes Verständnis erarbeiten und zur Verfügung stellen;
  • innovative Technologien und Systeme entwickeln;
  • Möglichkeiten und Grenzen der Kreislaufwirtschaft quantifizieren und aufzeigen;
  • neue Lösungen gemeinsam mit Gesellschaft, Interessengruppen und Entscheidungsträgern erarbeiten.

So finden Sie zu uns

Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie
Chemnitzer Str. 40, 09599 Freiberg

Lageplan HIF ©Copyright: HZDR