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Wegbereiter einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für Minerale und Metalle

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln.

Das Institut gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und forscht im Topic Ressourcentechnologie innerhalb des Programms Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen der Helmholtz-Gemeinschaft. Das HIF kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg und ist Mitglied im europäischen Rohstoffnetzwerk EIT RawMaterials, an dessen Aufbau es sich maßgeblich beteiligte.

News

Foto: Finding rare earths from space ©Copyright: René Booysen

Ausstel­lung: Wenn aus Wissen­schaft Kunst wird

Bil­der des Helmholtz Imaging Wettbewerbs sind ab 12. September im Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) zu bewundern
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Foto: Lena Fries, Hannah Amrhein und Hanna Fries fanden einen Ansatz, um den wertvollen Pflanzennährstoff Phosphor aus Abwasser zurückzugewinnen. Damit haben sie bei Jugend forscht gewonnen und fahren nun zum europäischen Wettbewerb in die Niederlande. ©Copyright: Stiftung Jugend forscht e.V.

Jungforscherinnen bringen Phosphor zurück in den Kreislauf

Das chemische Element Phosphor ist essenziell für alle Lebewesen und wird zum Beispiel für den Aufbau von Zellwänden benötigt oder sorgt in Verbindung mit Kalzium für die Festig­keit von Zähnen und Knochen. Als Bestandteil von Dünge­mitteln ist er aber auch wichtig für die Landwirt­schaft. Eine große Menge Phosphor landet nach der Ausscheidung in Kläranlagen und kann dort bisher nur in geringen Mengen zurückgewonnen und wie­der in den Kreislauf gebracht werden. Drei Gymnasiastinnen aus Bayern fanden nun einen Ansatz, mit dem sich bis zu 80 Prozent des wertvollen Pflanzennährstoffs aus dem Abwasser zurückgewinnen lassen.
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Foto: In dem Fläschchen befinden sich Magnetitpartikel, die mit Seltenen Erdbindenden Biomolekülen funktionalisiert. Der Magnet rechts zieht die Partikel an. ©Copyright: HZDR/Detlev Müller

Rohstoffe aus der Lampe - Leschs Kosmos: Virales Recycling von Seltenen Erden aus Leuchtstofflampen

Es ist kein Geheimnis, dass die Rohstoff-Vorkommen auf der Erde begrenzt sind. Deshalb sind innovative Lö­sungen für das Recycling gefragt. Forscher­*innen des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie Seltene Erden aus Leuchtstofflampen zurückgewinnen können. Den Schlüssel zur gezielten Rückgewinnung der Seltenen Erden liefern Bakteriophagen: Viren, die vor allem Bakterien infizieren. Durch die Kombination mit einem speziellen magnetischen Trennungs­verfahren ist es den Freiberger Forscher­*innen ge­lungen, Rohstoffe gezielt aus Stoffgemischen herauszufiltern und wiederzu­verwenden. Dieses innovative Recycling interessiert auch die ZDF-Wissen­schaftsreihe Leschs Kosmos, die sich dem Thema in ihrer nächsten Folge am 6. September 2022 um 22:45 Uhr widmet.
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Veranstaltungen

Foto: Flyer 2D3Dscopy workshop 2022, ref. ©Copyright: HZDR/HIF

The Future of 3D Characterization

The partners of the EIT Raw Material­s funded project 2D3Dscopy kindly invite you to "The Future of 3D Characterization" prior to the 2022 MEI conference in Process Mineralogy in November. The workshop will provide you with insides into the latest developments in 3D particle characterization and particle-based process optimization.
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Highlight

Foto: FlexiPlant Illustration 2 ©Copyright: HZDR/Sander Münster

FlexiPlant – Pilotanlage zur adaptiven Aufberei­tung komplexer Rohstoffe

Eine der gesell­schaftlichen Herausforde­rungen unserer Zeit ist der nachhaltige Umgang mit unseren Ressourcen. Mit dem Konzept der Kreislaufwirt­schaft, bei dem Produkte, Material­ien und Komponen­ten innerhalb eines Kreislaufs wiedergenutzt und recycelt werden und somit kaum Abfälle entstehen, soll diese Herausforde­rung bewältigt werden. Um Rohstoffe aller Art (z.B. Seltene Erden) energieeffizient und funktions­erhaltend zurückzugewinnen, ist es notwendig, eine neue Generation adapti­ver, flexibler und digitalisier­ter Aufberei­tungs­techno­logien zu entwickeln. Mit der weltweit einmaligen For­schungs­infra­struk­tur FlexiPlant werden wissen­schaftliche Modelle, Methoden und Techno­logien zur mechanischen Aufberei­tung von Rohstoffströmen im Pilotmaßstab entwickelt und erprobt. Die Digitalisie­rung und Automatisie­rung der Aufberei­tungs­prozesse bilden dabei die Voraussetzungen für die Überfüh­rung der Abläufe in den Industriemaßstab. Als offene Transferplattform wird FlexiPlant eine Vielfalt an For­schungs­- und Kooperations­möglich­keiten für interessierte Partner aus Wissen­schaft, Wirt­schaft und Gesell­schaft eröffnen.
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Ressourcen für die Zukunft Deutschlands - Video zu den HIF-Aktivitäten im Silver City Projekt

Foto: Video Screenshot Silver City Projekt ©Copyright: Spotlight Mining