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Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln.

Es wurde durch die deutsche Bundesregierung im Rahmen der Rohstoffstrategie im Jahr 2011 gegründet. Das HIF gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg. Es ist Mitglied im europäischen Rohstoffnetzwerk EIT RawMaterials und war maßgeblich an dessen Aufbau beteiligt.

Das Institut forscht im Topic Ressourcentechnologie innerhalb des Programms Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen der Helmholtz-Gemeinschaft.


Aktuelle Meldungen

Foto: Crystal aggregate consisting of chalcopyrite, galenite, sphalerite and calcite. ©Copyright: HZDR/ Jürgen Jeibmann

Germany’s hidden treasures

The Energiewende is systemically changing our use of raw materials. While the need for coal, oil and gas is decreasing in the long term, the demand for metals and construction materials for energy-efficient wind and solar plants, battery and hydrogen storage or other systems is growing. Germany is not yet fully exploiting its potential in this field.
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Foto: HIF at the Long Nights of Sciences in Dresden and Freiberg (16 and 17 June 2017) ©Copyright: HZDR/ Detlev Müller

Von echten und virtuellen Bodenschätzen

Nachricht vom 8.6.2018: Am morgigen Samstag, dem 9. Juni, von 10 bis 16.30 Uhr geben die Rohstoff-Experten aus dem HIF Einblick in ihre For­schung beim Tag des offenen Labors am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Um den Besuchern aktuelle Herausforde­rungen bei der Gewinnung und dem Recycling von Metallen zu zeigen und moderne Lö­sungen dafür aus der Wissen­schaft vorzustellen, haben sich die Forscher jede Menge Spiele und Experimente einfallen lassen, aber auch Vorträge und Füh­rungen vorbereitet. Das Programm ­ver­mittelt auch die Spannbreite der Arbeitswelten zwischen dem klassischen Experimen­tier­en im Labor und dem zunehmenden Einsatz von Computersimula­tionen und Rohstoffanalysen.
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Wertstoffe nutzen – Kreisläufe schaffen

Vom Kupferkabel bis hin zur Lithiumbatterie – überall in unserer Lebenswelt stecken metallhaltige und mineralische Rohstoffe. Die Menge und Vielfalt der nachgefragten Ressourcen nehmen zu, gerade für die Erneuerbare-Energieversorgung, Elektromobilität, Kommunikation und andere Zukunftstechnologien. Um die Stoffe bereitzustellen, steigen aber gleichzeitig die globalen Herausforderungen: Die abbaubaren Lagerstätten befinden sich in unwirtlichen Gebieten oder in großen Tiefen; die Erze haben niedrige Metallgehalte und sind häufig feinkörnig und komplex zusammengesetzt.

Wie kann die Versorgung dennoch langfristig gesichert werden? Ein wichtiger Beitrag ist es, die Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf (Circular Economy) effizienter zu nutzen sowie Verluste zu minimieren.

Unter einem Dach beschäftigen sich die Forscher interdisziplinär mit Ressourcenfragen von der Erkundung über die Aufbereitung und die Metallurgie bis hin zum Recycling. Basierend auf einer genauen Analyse der Roh- und Wertstoffeigenschaften sowie mithilfe von Computersimulationen quantifizieren die Wissenschaftler die Material- und Energieeffizienz der Prozesse entlang der Wertschöpfungskette und entwickeln neue Lösungen für einen sorgsamen und wirtschaftlichen Umgang mit den Rohstoffen.


Mission & Ziele

  • Neue Technologien entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe aus komplex zusammengesetzten, heimischen und internationalen Lagerstätten nutzbar zu machen
  • Beitrag zum globalen Umweltschutz durch material- und energieeffiziente Gewinnung und Verwendung von Rohstoffen
  • Bereitstellung nachhaltiger Technologien für deutsche Unternehmen als Basis für die wirtschaftliche Vernetzung mit ressourcenreichen Ländern
  • Ausbildung einer neuen Generation hochqualifizierter Wissenschaftler und Techniker für die deutsche Industrie und den Hochschulsektor

So finden Sie zu uns

Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie
Chemnitzer Str. 40, 09599 Freiberg

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