Partner im Technologietransfer

Die Broschüre liefert Praxisbeispiele zum Technologie- und Wissenstransfer am HZDR.

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Unsere Transfer-Highlights und Ausgründungen

Technologietransfer ─ Innovationen für die Industrie

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf hat das Ziel, langfristig ausgerichtete Spitzenforschung in gesellschaftlich relevanten Gebieten wie Energie, Materie und Gesundheit zu leisten. In strategischen Kooperationen mit Forschungs- und Industriepartnern werden neue, für die moderne Industriegesellschaft drängende Themenfelder bearbeitet.

Hier sehen Sie einige von unseren Transfer-Highlights. Noch mehr gibt es in der Technologietransfer-Broschüre "Ideen im Einsatz", die Sie oben rechts auf dieser Seite finden.


Aktuelle Ausgründungsvorhaben

Effiziente Rohstofferkundung aus der Vogelperspektive mittels innovativer Sensoren

Ausgründungsvorhaben TheiaX erhält Unterstützung aus dem Programm Helmholtz-Enterprise

Eine Drohne ausgestattet mit Hochleistungskamera und Sensoren liefert Bilder zur Einschätzung des Rohstoffpotenzials im Untergrund. ©Copyright: HZDR/ Richard Gloaguen

Eine Drohne ausgestattet mit Hochleistungskamera und Sensoren liefert Bilder zur Einschätzung des Rohstoffpotenzials im Untergrund.

Foto: HZDR/ Richard Gloaguen

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Wissenschaftler des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) wollen bis Ende 2020 umweltverträgliche Anwendungen für die Rohstofferkundung und -gewinnung auf den Markt bringen. Sie setzen dafür auf Drohnen, spezielle Sensorik und neuartige digitale Kartierungsverfahren. Um das Ausgründungsvorhaben mit dem Namen „TheiaX“ weiter voran zu treiben, erhalten die Forscher um Dr. Richard Gloaguen für ein Jahr 100.000 Euro Förderung aus dem Helmholtz-Enterprise-Programm. Weitere 70.000 Euro gibt das Dresdner Forschungszentrum als Eigenmittel, die unter anderem aus dem HZDR-Innovationsfonds stammen, zu dem Transfervorhaben dazu. Immaterielle Unterstützung während der Inkubationsphase erhalten die Ausgründer außerdem von der HZDR Innovation GmbH und den Ausgründungsinitiativen Dresden Exists und Saxeed.

Vor noch nicht allzu langer Zeit wurden Lagerstätten von Bodenschätzen mit Bagger und Presslufthammer erkundet. Heute arbeiten Geologen mit sogenannten passiven Methoden ohne in den Boden einzugreifen. Diese „sanfte“ Exploration ist aufgrund der steigenden Nachfrage nach Hochtechnologiemetallen zum Beispiel für Batterien und technische Geräte von großem Interesse für die Wirtschaft. Die wachsende Rohstoffversorgung der Industrie erfordert energieeffiziente und sozialverträgliche Verfahren mit geringer Umweltbelastung. Mit mehr als sechs Jahren Erfahrung aus internationalen Projekten hat die Abteilung Erkundungstechnologie des HIF erfolgreich neuartige, digitale Kartierungsverfahren entwickelt. Dazu werden Drohnen je nach Tragfähigkeit mit Hochleistungskameras und Sensoren ausgestattet.

„Die Drohnen liefern uns die Daten für eine Kartierung der Oberfläche und Indizien für ein Rohstoffpotenzial im Untergrund“, erklärt Dr. Richard Gloaguen, Abteilungsleiter Erkundung am HIF. „In Machbarkeitsstudien haben wir die exakte Charakterisierung von Rohstoffen zum Beispiel mittels abbildender Sensoren bereits erfolgreich demonstriert.“. Die entwickelten Technologien sind nun marktreif. Die Ausgründung ist daher der nächste logische Schritt. „Als TheiaX wollen wir ab Ende 2020 geeignete Produkte anbieten, die die Sicherheit der Arbeitnehmer verbessern, die Umweltbelastung verringern und den Geologen und Ingenieuren vor Ort die wichtigsten Informationen rechtzeitig zur Verfügung stellen, um entsprechende Entscheidungen zu treffen“, fasst Robert Zimmermann, Mitglied des Gründungsteams, zusammen. Nach der 2017 gegründeten Erzlabor Advanced Solution GmbH ist TheiaX die zweite Ausgründung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie.

Lesen Sie mehr zum Thema „Die Jagd nach den Rohstoffen“ im HZDR-Magazin „entdeckt“ vom Januar 2018.


Ausgründungen


Foto: Team Biconex ©Copyright: Jan Gutzeit

Unsere Ausgründungen

Damit ihre Ideen in der Wirt­schaft zum Einsatz kommen, werden Forscher zu Unternehmern. Das HZDR unterstützt die Wissen­schaftler auf vielfältige Weise bei ihren Ausgründungs­vorhaben. Neben der HZDR Innovation GmbH als Tochterfirma für den Techno­logietransfer konnte das For­schungs­zentrum bereits eine Reihe erfolgreicher Spin-offs realisieren. Spin-offs dienen dazu, For­schungs­ergebnisse über neue Produkt- und Serviceangebote wirt­schaftlich nutzbar zu machen.
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Industriekooperationen


Foto: Primetals Strangguss ©Copyright: HZDR/AVANGA  Filmproduktion GmbH & Co. KG

PRIMETALS Techno­logies

Für den Anlagenbauer Primetals Techno­logies entwickeln HZDR-Forscher integrierte Messtechnik für heiße Schmelzen.

Strömungen in heißen Metallschmelzen zu bestimmen, ist für die Stahlindustrie von großem Interesse. Nur mithilfe solcher Mes­sungen lässt sich der Gießprozess optimieren. Mit der kontaktlosen induktiven Strömungs­tomo­graphie (Contactless Inductive Flow Tomography - CIFT) haben Forscher am HZDR eine Methode gefunden, um die gewünschten Informa­tionen zu gewinnen. Primetals, ein führen­der Hersteller von Anlagen für den Strangguss von Stahl, will diese Technik in seine Produkte integrieren. Seit Ende 2016 arbeiten Forscher des HZDR im Auftrag von Primetals daran, die Techno­logie an die speziellen Anforde­rungen der Industrie anzupassen.
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Rossendorfer Arznei zeigt Herzprobleme an - Nachricht vom Dresdner Neuste Nachricten vom 01.09.2018


Transfer-Erfolge


Foto: PET-Untersuchung ©Copyright: HZDR

Bessere Krebsdiagnostik mit ROVER

Die Software ROVER dient der quantitativen Auswer­tung von PET-Daten und kommt weltweit zum Einsatz.

Die Posi­tronen­-Emissions-Tomographie (PET) kann Stoffwechselprozesse sichtbar machen. Für die einfache und schnelle Verarbei­tung der PET-Daten entwickelten Forscher am HZDR die leis­tungs­starke Software ROVER. Das Programm zielt vor allem auf die quantitativen Auswer­tung der Bil­der ab, ermöglicht es aber außerdem, PET-Bil­der mit Daten aus der Computer-Tomographie (CT) und Magnetresonanz-Tomographie (MRT) zu kombinieren. Die Wissen­schaftler passen ROVER stetig an laufende Entwick­lungen an. Vertrieben durch die Firma ABX advanced biochemical compounds im sächsischen Radeberg, wird die Software weltweit in Kliniken und in der klinischen For­schung genutzt.
Foto: Code für mehr Sicherheit DYN3D ©Copyright: HZDR

DYN3D - Software für mehr Sicherheit

Mit dem Simulations­programm DYN3D lassen sich Kernkraftwerke analysieren.

Schon ende der 1980-er-Jahre entwarfen Rossendorfer Wissen­schaftler die Software DYN3D, mit der sich Störfälle in einem Kernreaktor anhand dreidimensionaler Modelle simulieren lassen. Seither entwickeln sie den Code zusammen mit den Partnern in ganz Europa ständig wei­ter und passen ihn an den neuesten Stand von For­schung und Technik an. Vor allem im osteuropäischen Raum nutzen Aufsichtsbehörden und wissen­schaftliche Einrich­tungen den Code für Sicherheits­analysen. Das Thema bleibt auch nach dem deutschen Atomausstieg relevant, vor allem weil Nachbarlän­der Deutschlands den Neubau von Reaktoren planen und innovative Reaktorkonzepte entwickeln.

Wissenstransfer


Foto: Thereda Actiniden-Schema ©Copyright: AVANGA

THEREDA - Basisdaten für die Endlager­for­schung

HZDR-Forscher bauen gemeinsam mit Partnern die zentrale Datensamm­lung THEREDA auf. Bei der Suche nach einem nuklearen Endlager liefert sie wictige Informa­tionen für geochemische Modellrechnungen. Wertvoll ist die frei zugängliche Datenbank auch bei der Altlastensanie­rung oder der Ausle­gung von Mülldeponien.

In die Samm­lung fließen sowohl Daten aus der Literatur als auch aktuelle For­schungs­ergebnisse des HZDR und der Partner-Institu­tionen ein. Die zentrale Datensamm­lung ist öffentlich und frei zugänglich: Ob Bundesbehörde, Wissen­schaftler, Ingenieurbüro, Umwelt­verband oder Privatperson - nach einfacher Registrie­rung kann jeder darauf unentgeltlich zugreifen. Zwar wird THEREDA bereits genutzt, die große Zeit der Datenbank kommt aber erst noch, wenn bei der Endlagersuche eine Vorauswahl getroffen und die genaue Zusammensetzung des Wirtgesteins bekannt ist. Dann werden Geochemiker die Daten abrufen, um zu untersuchen, welcher Standort die höchste Sicherheit bietet.
Foto: Schüler im Schülerlabor DeltaX experimentieren zur Radioaktivität ©Copyright: Detlev Müller

Schülerlabor DeltaX

Um Nachwuchs schon früh für die Naturwissen­schaften zu begeistern, gibt es am HZDR das Schülerlabor DeltaX. Hier können Schülerinnen und Schüler bereits ab der fünften Klasse selbstständig experimen­tier­en. Auch für Lehrer bietet das HZDR Bildungs­angebote.
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Kontakt

Dr. Björn Wolf

Lei­ter HZDR Innovation GmbH
Lei­ter Techno­logietransfer und Innovation
b.wolfAthzdr.de
Tel.: +49 351 260 2615