Der Weg zum nationalen Ressourceninstitut


Partner und Gründung

Das HIF wurde im Jahr 2011 im Rahmen der Rohstoffstrategie der Deutschen Bundesregierung gegründet. Es ging aus einem gemeinsamen Antrag des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf, zu dem das HIF gehört, und der TU Bergakademie Freiberg, mit der das Institut eng in Forschung und Lehre verbunden ist, hervor. Aufbauend auf den Kompetenzen beider Einrichtungen im Ressourcensektor halten die HIF-Forscher eine breite Expertise sowie exzellente Infrastrukturen entlang des gesamten Rohstoffkreislaufs bereit, um Lösungen für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu entwickeln.

An der TU Bergakademie Freiberg als der Ressourcenuniversität in Sachsen wird entlang der Wertschöpfungskette in den vier Themengebieten Geo, Material, Energie und Umwelt für eine nachhaltige Stoff- und Energiewirtschaft gelehrt und geforscht. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf steuert mit seinen Kompetenzen in den Bereichen Ionenstrahltechnologie, Geo-Biotechnologie und Ressourcenökologie einen wichtigen Beitrag in den Bereichen Analytik und Aufbereitungstechnik bei.

Die Forschung am HIF wird durch einen wissenschaftlichen Beirat begleitet.


Einzigartige Infrastrukturen

Das HIF verfügt gemeinsam mit dem HZDR und der TU Bergakademie über einzigartige experimentelle und analytische Infrastrukturen, insbesondere auf den folgenden Gebieten: hyperspektrale Erkundung, Flotation, Biohydrometallurgie, Extraktive Metallurgie, Ressourcenanalytik, Prozessmodellierung für intelligente Aufbereitung, Metallproduktion und -recycling.


Helmholtz-Institut Freiberg - Einweihung des neuen Forschungsstandortes Chemnitzer Straße 40 in Freiberg 17.06.2016 || Neuer Hauptstandort eingeweiht

Auf rund 3.000 Quadratmetern stehen den Mitarbeitern nun modernste eigene Labore sowie Büros und Nutzflächen zur Verfügung. Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, weiht den neuen Hauptstandort bei einer Festveranstaltung ein.

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 Im September wechselt Professor Markus Reuter vom finnischen Technologieunternehmen Outotec an das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR. Quelle: Outotec01.09.2015 || Technologiedirektor vom finnischen Unternehmen Outotec neuer Co-Direktor am Helmholtz-Institut Freiberg

Mit Professor Markus Reuter gewinnt das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am 1. September 2015 einen international ausgewiesenen Experten für Metallrecycling und nachhaltige Technologien. Als Direktor am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie des HZDR will Reuter seine Forschungsarbeiten zum „Internet of Things“, also zur material- und energieeffizienten Kreislaufwirtschaft 4.0 von metallischen Rohstoffen, intensivieren.

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Nach der abgeschlossenen Außensanierung übergab die Stadt Freiberg am 19.11.2013 den Staffelstab zur Innensanierung des künftigen Institutsgebäudes des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF). Es wird seinen Sitz haben an der Chemnitzer Straße 40 in Freiberg. V.l.n.r.: Thomas Lindner, GIZEF; Prof. Bernd Meyer, Rektor der TU Bergakademie Freiberg; HIF-Direktor Prof. Jens Gutzmer; Prof. Peter Joehnk, Kaufmännischer Vorstand des HZDR; Bernd-Erwin Schramm, Oberbürgermeister der Stadt Freiberg. Webref.19.11.2013 || Staffelstabübergabe von der Stadt Freiberg an das Helmholtz-Institut Freiberg

Ein symbolischer Akt im Beisein zahlreicher Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung markierte den Beginn der Innensanierung am künftigen Institutsstandort (Chemnitzer Straße 40, Freiberg).

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Gruppenbild untertage mit symbolischem silbernen Schlüssel für das neue Helmholtz-Institut Freiberg, v.l.n.r.: Sachsens Wissenschaftsministerin Prof. Sabine von Schorlemer, Rektor der TU Bergakademie Freiberg Prof. Bernd Meyer, Bundesforschungsministerin Prof. Annette Schavan, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Prof. Jürgen Mlynek, Institutsdirektor Prof. Jens Gutzmer, Wissenschaftlicher Direktor des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf Prof. Roland Sauerbrey und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich.29.08.2011 || Gründung

Mit der Übergabe eines symbolischen silbernen Schlüssels gründet Bundesforschungsministerin Prof. Annette Schavan am 29.08.2011 zusammen mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte Ende 2010 dem gemeinsamen Vorschlag der TU Bergakademie Freiberg und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf zu einem Institut für Ressourcentechnologie den Zuschlag erteilt und folgte damit dem Votum einer internationalen Gutachterkommission.

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Prof. Jens Gutzmer - Startseite06.06.2011 || Helmholtz-Senat stimmt Gründung zu

Der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft stimmt dem Vorhaben zu, in Freiberg das neue Institut für Ressourcentechnologie zu gründen. Es hat das Ziel, Technologien zu erforschen, um die Versorgung mit Rohstoffen zu sichern, Rohstoffe effizienter zu nutzen und umweltfreundlich zu recyceln. „Das Helmholtz-Institut in Freiberg wird neue Lösungen in Rohstofffragen entwickeln und die Zukunft sichern“, sagt Prof. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.

Gründungsdirektor ernannt

Als Gründungsdirektor wurde Prof. Jens Gutzmer durch den Vorstand des HZDR ernannt.


Kooperationsvertragsunterzeichnung zwischen TU Bergakademie Freiberg und HZDR; Prof. Bernd Meyer (Rektor der TU Bergakademie Freiberg), Prof. Peter Joehnk, Prof. Roland Sauerbrey, Forschungsministerin Prof. Sabine von Schorlemer (v.l.)28.03.2011 || Kooperationsvertrag unterzeichnet

Im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst wird am 28.03.2011 der Kooperationsvertrag zwischen der TU Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf im Beisein von Staatsministerin Prof. Dr. Sabine von Schorlemer unterzeichnet. Der Vertrag ist eine notwendige Voraussetzung für den Aufbau des gemeinsamen Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie.


17.12.2010 || Das neue Ressourcentechnologie-Institut entsteht in Freiberg

Das neue Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie entsteht in enger Kooperation zwischen der TU Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf am Standort Freiberg. Das verkünden am 17.12.2010 auf einer Pressekonferenz in Berlin Bundesforschungsministerin Annette Schavan, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Bernd Meyer, und der Wissenschaftliche Direktor des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf, Prof. Roland Sauerbrey.


10.08.2010 || Bewerbung beim Bundesforschungsministerium

Die sächsische Landesregierung beschließt am 10.08.2010, sich an einem Bieterverfahren beim Bundesforschungsministerium zu beteiligen. Mit der Zustimmung des sächsischen Kabinetts ist der Freistaat bereit, die nächsten fünf Jahre jeweils 550.000 Euro in den Aufbau und Betrieb des neuen Instituts zu stecken. Die Stadt Freiberg will der Einrichtung eine große Immobilie überlassen.


01.04.2010 || Antrag für ein Ressourcentechnologie-Institut

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und die TU Bergakademie Freiberg und haben ein Konzept erarbeitet, das eine Forschungseinrichtung zur nachhaltigen und sicheren Rohstoffversorgung Deutschlands in Freiberg favorisiert. Grundlage dafür bildet die nationale Rohstoffstrategie der Bundesregierung, die 2007 ins Leben gerufen wurde. Dazu plant die Bundesregierung „die Ansiedlung eines Forschungsinstituts zur nachhaltigen und sicheren Rohstoffversorgung mit Standort in den Neuen Ländern“ (aktueller Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP). Ein Projektteam beginnt, das Konzept schriftlich in Form eines Antrages detailliert darzulegen.