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2017

Foto: Labor für Flotation ©Copyright: HZDR/ Frank Schinski

Die Guten ins Töpfchen – Posterpreis für Flotations­forscher

In früheren Jahrhunderten gruben die Bergarbei­ter die Rohstoffe buchstäblich, wie es deren Hymne – das Steigerlied – beschreibt, aus dem Gestein heraus. Mit der Zeit wurde es schwieriger, an die immer feiner ­verteilten Wertminerale heranzukommen. Seit etwa 150 Jahren wird dafür der technische Trennprozess der Flotation eingesetzt.
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Foto: Professor Markus Reuter ©Copyright: HZDR

Prof. Markus Reu­ter erhält Ehrendoktorwürde der Stellenbosch Uni­versity

Mit der heutigen Verleihung (8.12.2017) des Titels „Doktor-Ingenieur“ ehrt die Stellenbosch Uni­versity Reuters herausragende wissen­schaftliche und technologische Beiträge für die Produktion und das Recycling von Metallen sowie seinen besonderen Einsatz bei der Umsetzung akademischer For­schung in die Praxis. Der Metallurgie- und Recyclingexperte ist seit 2015 Direktor am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, sowie Honorarprofessor für Systemintegrierte Werkstofferzeu­gung an der TU Bergakademie Freiberg.
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Foto: Max Frenzel ©Copyright: HZDR/Scheufler | Förster Wissenschaftskommunikation

Bernhard-von-Cotta-Preis für Dr. Max Frenzel

Dr. Max Frenzel wurde mit dem Bernhard-von Cotta-Preis 2017 im Rahmen der Jahreshaupt­versamm­lung des Vereins der Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg am 1. Dezember 2017 ausgezeichnet. Der Wissen­schaftler, der gerade an der Uni­versity of Adelaide, Australien, forscht, wird für seine herausragenden For­schungs­leis­tungen im Rahmen seiner Dissertation am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) und am Institut für Minera­logie der TU Bergakademie Freiberg geehrt, erklärt der Verein.
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Foto: Photovoltaikanlage ©Copyright: Pixabay, CC0.

Neue Vortragsreihe in Freiberg über die Energiewende: Auftakt am 5.12.2017, 17 Uhr, Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie

Die Energiewende ­verändert den Rohstoffbedarf nicht nur in Deutschland erheblich. Um welche Ressourcen es dabei geht, wofür diese gebraucht werden und wie die steigende Nachfrage gedeckt werden kann, beleuchten Experten aus Gesell­schaft, Industrie und For­schung in einer Reihe von Fachvorträgen am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört. Der erste Vortrag beginnt am 5. Dezember 2017 um 17 Uhr. Dr. Volker Steinbach, Vizepräsident der Bundesanstalt für Geowissen­schaften und Rohstoffe, erläutert die Auswirkungen der Energiewende auf den zukünftigen Rohstoff­verbrauch.
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Foto: Kristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat. ©Copyright: HZDR/ Jürgen Jeibmann

Energiewende könnte Bedarf an kritischen Metallen erhöhen

Wenn ein Rohstoff fehlt, kann dies ganze Industrien empfindlich treffen. Seit rund zehn Jahren wird deshalb stark in die Er­for­schung von Hoch­techno­logiemetallen inves­tier­t, bei deren Versor­gung es viele Risiken gibt und die deshalb als kritisch gelten. Wissen­schaftler aus dem Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, haben die Studien zur Kri­tikalität unter die Lupe genommen und Fehler in den aktuellen Methoden zur Bewer­tung kritischer Rohstoffe entdeckt. Die Forscher regen daher eine Neueinschätzung an, welche Elemente als kritisch einzustufen sind. Hierun­ter könnten dann auch Kupfer, Eisen, Aluminium und andere klassische Industriemetalle fallen.
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Foto: Schonende Rohstofferkundung aus der Luft ©Copyright: Robert Zimmermann

Die Zukunft der Rohstofferkundung in Europa: Neues EU-Projekt schafft europäische Referenzgebiete für Techno­logieentwick­lung in Deutschland, Finnland und Spanien

Europa soll attrakti­ver für die Erkundung von Rohstoffen werden. Partner aus For­schung und Industrie wollen dafür innovative, schonen­de Techno­logien entwickeln und unter realitätsnahen Bedin­gungen testen. Zu diesem Zweck sollen drei europäische Referenzgebiete in Deutschland (Geyer), Finnland (Sakatti) und Spanien (Gerena, Minas de Riotinto) etabliert werden. Dazu inves­tier­t die EU in den nächsten drei Jahren rund 5,6 Mio. Euro in das neue For­schungs­projekt INFACT, in dem sich 17 Partner aus sieben Ländern zusammengeschlossen haben. Koordiniert wird das Vorhaben durch das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.
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Foto: Rohstofferkundung aus der Luft: Über dem Geyerschen Wald wurde in den letzten Jahren mehrfach ein Hubschrauber eingesetzt, um Methoden zur Erkundung von Rohstoffen weiterzuentwickeln. ©Copyright: HZDR/ Detlev Müller

Einblicke in den Untergrund des Erzgebirges: Forscher präsen­tier­en Ergebnisse der Rohstofferkundung am 9.11.2017 in Geyer – Einladung an die Medien

Seit 2013 testen Wissen­schaftler aus dem Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf zusammen mit Partnern im Erzgebirge neue Methoden, um schonen­d Rohstoffe zu erkunden. Ihre Ergebnisse stellen sie am Donnerstag, 9.11.2017, um 17 Uhr im Huthaus an der Binge in Geyer vor. Das HIF lädt die interessierte Öffentlich­keit und Medien­vertre­ter dazu ein.
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Foto: Prof. Quang-Van Phan ©Copyright: Prof. Dr.-Ing. Phan Quang Van

Seltene Erden in Vietnam erschließen: Gastforscher am HIF

Mit ihren Infra­struk­turen und ihrem Know-how tragen Forscher vom HIF seit einem Jahr zu einem Projekt bei, bei dem es darum geht, eine Seltene-Erden-Lagerstätte im Nordwesten Vietnams zu erschließen. Gerade hat der Projektlei­ter auf vietnamesischer Seite, Prof. Quang-Van Phan, im Rahmen der Kooperation drei Monate in Freiberg ­verbracht und gemeinsam mit seinen deutschen Kollegen wichtige Zwischenziele erreicht.
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Foto: Flotation: Luftblase mit angelagerten Wertmineralen. ©Copyright: HZDR/ 3D Kosmos

Innova­tionen für Aufberei­tung und Recycling von Rohstoffen: Posterpreise für HIF-Forscher

Forscher aus dem HIF haben ihre Arbeiten in der letzten Zeit erfolgreich auf ­verschiedenen Konferenzen vorgestellt. Dr. Rohan Jain, der als Marie-Curie-Stipendiat in der Gruppe Bio­techno­logie forscht, wurde mit einem Posterpreis für einen völlig neuartigen, biotechnologischen Ansatz ausgezeichnet, der zur Rückgewinnung des Strategiemetalls Gallium aus Abwasser eingesetzt werden soll. Bruno Michaux, Doktorand in der Abtei­lung Aufberei­tung, gewann ebenfalls einen Posterpreis. Er wendet Simulations­modelle für eine wassersparende, effiziente Erzaufberei­tung an. Seine Kollegin Haosheng Wu war kürzlich mit einem Preis für das beste Pos­ter auf dem Gebiet der Mikroanalyse von Rohstoffen geehrt worden (Meldung vom 20. September).
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Foto: Haosheng Wu (crop) ©Copyright: Haosheng Wu

Mikroanalyse von Rohstoffen: Posterpreis für Doktorandin

Mit einem Preis für das beste Pos­ter ist Haosheng Wu, Doktorandin am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), von der 21. Internationalen Konferenz für Sekundärionen-Massen­spek­tro­metrie (SIMS) zurückgekehrt. Auf der Ta­gung, die vom 10. bis 15. September 2017 in Krakau, Polen, stattfand, treffen sich Wissen­schaftler und Industrie­vertreter, um Ergebnisse und Ideen auf dem Gebiet der SIMS und ­verwand­ter Methoden auszutauschen.
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Foto: HIF Science Slam - 1.9.2017 ©Copyright: HZDR

Vernetzen leicht gemacht – Ers­ter Science Slam am HIF

Rund 120 Personen arbeiten am HIF in For­schung, Technik und Verwal­tung – und das an drei ­verschiedenen Standorten in Freiberg und Dresden. Da ist es normal, dass nicht jeder Mitarbei­ter alle anderen kennt. Wie aber lassen sich die Vernetzung sowie auch der wissen­schaftliche Austausch ­verbessern? Um das zu erreichen, fand am 1. September zum ersten Mal ein Science Slam am HIF statt.
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Foto: Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis ©Copyright: DERA

Innovativ und rohstoffeffizient?

Das Bundesministerium für Wirt­schaft und Energie ­verleiht für herausragendes Engagement im Bereich der Rohstoffeffizienz den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis.
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Foto: Solvent-Extraktion beim Recycling 2: Philipp Rädecker nutzt die Solvent-Extraktion, um aus Flugstäuben Metalle zu gewinnen. ©Copyright: HZDR/ Detlev Müller

Eine mobile Zapfanlage für recyceltes Kupfer und Indium

Aus den bei der Produktion von Kupfer und Zink anfallenden Flugstäuben können noch nicht alle Wertstoffe wirt­schaftlich ­verwertet werden. Das HIF forscht an einem neuen Verfahren, mit dem sich insbesondere das Recycling des seltenen Indiums lohnen soll.
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Foto: German Resource Research Institute - GERRI ©Copyright: GERRI

Deutscher For­schungs­verbund GERRI wächst

Mit der Bundesanstalt für Geowissen­schaften und Rohstoffe (BGR) des Bundesministeriums für Wirt­schaft und Energie konnte das Netzwerk der deutschen Rohstoff­for­schung – GERRI (German Ressource Research Institute) - einen wichtigen neuen Partner gewinnen.
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Foto: Recyclingindex: Dr. Antoinette van Schaik (MARAS B.V.) und Prof. Markus Reuter (HIF) haben einen Recyclingindex entwickelt, der Verbrauchern zeigen soll, wie recycelbar ein Produkt ist. ©Copyright: MARAS B.V.

Elek­tronik-Recycling und der ökologische Fußabdruck: Das Beispiel „Fairphone“

In Deutschland werden weniger als die Hälfte der Elek­tronikabfälle eingesammelt. Geringe Sammelquoten sind aber nur ein, wenn auch wichtiger Grund dafür, dass es beim Thema Recycling noch viel Luft nach oben gibt. Der komplexe Aufbau moderner elek­tronischer Geräte, wie etwa bei einem Smartphone, ist an sich eine große Herausforde­rung, um wichtige metallhaltige und mineralische Rohstoffe zurückzugewinnen.
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Foto: Was ist zu tun, um aus rohem Erz Metalle herauszuholen? Dieser Frage gehen die gemeinsam von der Terra Mineralia und dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) veranstalteten Workshops nach. (ref) ©Copyright: HZDR/Detlev Müller

Rohstoffe selbst erkunden, untersuchen und aufbereiten

Für alle, die gemeinsam mit Freiberger Wissen­schaftlern Rohstoffe erkunden und untersuchen sowie Metalle anreichern wollen, ­veranstaltet die Mineralienausstel­lung terra mineralia in Freiberg eine neue Reihe von Sommer-Workshops; sie werden in Kooperation mit dem Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, und weiteren Partnern durchgeführt. Teilnehmen können kleine und große Rohstofffreunde ab 12 Jahren. Der erste Workshop findet am Mittwoch, 28. Juni 2017, statt.
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Foto: Duong Huu Hoang ©Copyright: TU Bergakademie Freiberg

Vortragspreis für Doktorand

Auf dem Internationalen Forum der jungen Wissen­schaftler in St. Petersburg wurde Hoang Huu Duong mit dem ersten Preis der Arbeits­gruppe „Metallurgie, Physikalische und Chemische Techno­logien zur Behand­lung von Kohlenwasserstoffen“ ausgezeichnet.
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Foto: Kickoff MULSEDRO-Projekt Startseite ©Copyright: HZDR/ Detlev Müller

EU fördert nachhaltige Rohstoffsuche

Für die Entwick­lung neuer Techno­logien zur ökologisch und sozial nachhaltigen sowie effizienten Erkundung von Rohstoffen erhält das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, in den kommenden drei Jahren rund 900.000 Euro. Die EU-Förder­mittel werden bereitgestellt über EIT RawMaterial­s, welches durch das European Institute of Innovation and Technology gefördert wird, und fließen in drei neue Projekte. Die Forscher wollen die Drohnen-gestützte Exploration sowie weitere innovative Erkundungs­methoden voranbringen.
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Foto: Flotation: 3D-Visualisierung (crop). Die Flotation ist ein gängiges Verfahren, um aus Roherz Metalle abzutrennen. Dabei wird das fein zermahlene Erzgestein mit Wasser vermengt. Durch den Zusatz von Chemikalien werden die Erzpartikel unterschiedlich benetzbar gemacht; Wertstoffe werden gesammelt beziehungsweise wertlose Partikel zurückgehalten. Die Wertstoffe lagern sich an Luftblasen an, werden nach oben getragen und können abgetrennt werden. ©Copyright: HZDR/ 3D Kosmos

Kupferbergbau mit bioaktiven Stoffen aus Bakterien

Chile ist einer der wichtigsten Kupferlieferanten für Deutschland. Im Rahmen der Wissen­schaftlich-Technologischen Zusammenarbeit bei­der Län­der wird nun untersucht, wie sich chilenische Kupfererze umwelt­verträglicher aufbereiten lassen. Aus Bakterien gewonnene bioaktive Stoffe sollen Chemikalien ersetzen oder ­verringern. Ein weiteres Ziel ist es, die Metallausbeute zu steigern sowie schwer abtrennbare Metalle herauszulösen. Insbesondere das in den Erzen enthaltene Molybdän soll gewinnbar werden. Die Kooperation zwischen dem Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), das zum HZDR gehört, und dem Advanced Mining and Technology Cen­ter an der Uni­versidad de Chile in Santiago de Chile begann im Februar.
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Foto: German Day at PDAC 2017 ©Copyright: BGR

Rohstoff­versor­gung für Zukunfts­techno­logien mit Expertise aus Deutschland sichern

Am 7. März 2017 findet der „German Day“ bereits zum fünften Mal auf der weltweit größten Bergbau- und Explorations­messe, der PDAC International Convention, Trade Show & Investors Exchange, in Toronto, Kanada statt. Die Veranstal­tung bietet deutschen Unternehmen eine Plattform, um ihre Expertise und ihr Know-How im Bereich Bergbau und Exploration internationalen Partnern zu präsen­tier­en. Der diesjährige „German Day“ steht unter dem Titel „Future of Mining: German Canadian Forum on trends in exploration ­techno­logies, productivity improvements and digital innovation”.
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Foto: EMerald Winter Business School 2017 ©Copyright: Bruno Michaux

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

Sie kommen aus Brasilien, Kolumbien, China, Indien sowie vielen anderen Teilen der Welt und haben Geo­logie, Bergbau- oder Aufberei­tungs­technik studiert, aber auch Physik oder Chemie. Eines haben die jungen Leute gemeinsam: Sie suchen nach Lö­sungen für die Herausforde­rungen der Rohstoffindustrie und absolvieren den europäischen Masterstudiengang „Georesources Engineering“. Er beinhaltet eine dreiwöchige Winterschule, die gerade im sächsischen Freiberg stattfindet; 18 Studierende nehmen daran teil.
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Foto: Forschungsexpedition in Grönland zur hyperspektralen Fernerkundung von Rohstoffen ©Copyright: Sandra Lorenz

Rohstofferkundung 2.0

Auf Grönland gibt es viele bekannte Erzlagerstätten, aber auch viele schwer zugängliche Gebiete. Eine innovative ,Tool Box‘ auf der Grundlage Drohnen gestütz­ter Methoden sowie einer speziellen Computersoftware könnte die Rohstofferkundung bald deutlich ­vereinfachen. Dazu kooperieren die Freiberger Forscher mit der Geologischen For­schungs­anstalt von Dänemark und Grönland (GEUS).
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2016

Ein Smartphone besteht aus mehr als 60 verschiedenen Elementen. Bild: HZDR/ büro queerSmartphones & Co.: Herausforderung für Recyclingindustrie und „Circular Economy“

Könnten Sie ohne Ihr Mobiltelefon leben? Würden Sie auf Ihr Auto oder elektronische Geräte verzichten? Ohne die Helfer aus der Hightechindustrie geht es heute scheinbar nicht mehr. Aber für die „Circular Economy“ (Kreislaufwirtschaft), in der es von allen Produkten und Materialien möglichst wenig Rückstände gibt und Recycling eine wichtige Wertstoffquelle ist, sind sie eine echte Herausforderung. Sie enthalten komplexe Gemische aus vielen Metallen, die die Rückgewinnung – selbst mit modernster metallurgischer Infrastruktur – schwierig macht.

Welche Wege das Freiberger Helmholtz-Institut einschlägt, um das Problem anzugehen, und was die Industrie bereits in Recycling investiert, erläutert Institutsdirektor Prof. Markus Reuter im Recycling-Blog.

Foto: Supernova Zentrum Casa ©Copyright: NASA/CXC/SAO

Entdeckung eines zeitaufgelösten Supernova-Signals in Mikrofossilen der Erde: Sternexplosions-Reste eine Millionen Jahre lang nachweisbar

Gemeinsame Pressemittei­lung vom 10. August 2016: Wissen­schaftlern der Technischen Uni­versität München (TUM) ist es mit Hilfe von ­versteinerten Nanokristallen aus Bohrproben des Pazifischen Ozeans erstmals ge­lungen, den Verlauf der Anlage­rung von Spuren einer Supernova auf der Erde zeitlich zu analysieren. Die Physiker um Prof. Shawn Bishop konnten die Supernova-Signale erstmals zu einem Zeitpunkt vor rund 2,7 Millionen Jahren nachweisen. Dann zog unser Sonnensystem für den Zeitraum von rund eine Million Jahre durch die Supernova-Reste, wie die Analysen der Forscher zeigen. Beteiligt an dem Projekt waren auch Forscher des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie am HZDR.
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Foto: Drohne ©Copyright: HZDR

Sächsische Experten unterstützen Rohstoff-Suche in Grönland

Bei der Erkundung von Zink-Lagerstätten in Westgrönland ist die Expertise des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) gefragt. Wissen­schaftler des Instituts, das zum HZDR gehört, setzen Drohnen in Kombination mit weiteren Erkundungs­methoden ein. Das Ziel ist es, hoch aufgelöste geologische Karten der Erdoberfläche von zwei etwa 15 Quadratkilo­meter großen Gebieten zu erstellen.
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Foto: Die Recycling-Experten um Prof. Christiane Scharf (li., mit Sachsens Forschungsministerin Dr. Eva-Maria Stange und Philipp Rädecker) untersuchen, wie man Seltene Erden in den Rohstoff-Kreislauf zurückführen kann. Sie wenden das Verfahren der Solvent-Extraktion an, um die kostbaren Metalle voneinander sowie von anderen Elementen abzutrennen. ©Copyright: HZDR/ Detlev Müller

Rohstoff-For­schung mit Zukunft

Medien­information vom 17.06.2016: Der neue For­schungs­standort des im Jahr 2011 gegründeten Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie wurde am 17. Juni 2016 durch die Sächsische Staatsministerin für Wissen­schaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, eingeweiht. Die rund 100 Mitarbei­ter ­verfügen nun über einzigartige Labore für die For­schung entlang der gesamten Rohstoffkette. Ihr Ziel: Neue Wege für die Erkundung, Aufberei­tung oder das Recycling von Hightech-Metallen wie Indium, Germanium, Gallium oder die Seltenen Erden zu finden, um die deutsche Wirt­schaft nachhaltig mit Rohstoffen zu ­versorgen.
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Foto: Hauptgebäude HIF ©Copyright: BBF Baubüro Freiberg GmbH

Exzellente Möglich­keiten für die Rohstoff-For­schung in Freiberg

Auf einer Fläche von knapp 3.000 Quadrat­metern haben die rund 100 Mitarbei­ter des 2011 gegründeten Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) nun exzellente Voraussetzungen, um ihre For­schungen wei­ter voranzutreiben. Sachsens Staatsministerin für Wissen­schaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, weiht den hochmodernen For­schungs­standort am 17. Juni um 15.30 Uhr ein. Das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) gehörige Institut hat erst vor kurzem die neuen Räumlich­keiten auf der Chemnitzer Straße 40 in Freiberg bezogen.
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Foto: Labor für Flotation (Anreicherung von gelösten Metallen und Mineralrohstoffen zu einem Konzentrat) am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am HZDR ©Copyright: HZDR/ Frank Schinski

Wertstoffe aus ers­ter und zwei­ter Hand: Ta­gung Aufberei­tung und Recycling am 9./10. November 2016 in Freiberg/Sachsen

Rohstoffe aus heimischen Lagerstätten und Wertstoffe aus Abfällen – das sind die Kernthemen, die aus ­verfahrenstechnischer Sicht auf der diesjährigen Ta­gung Aufberei­tung und Recycling disku­tier­t werden. Sie findet am 9. und 10. November 2016 im Veranstal­tungs­zentrum Alte Mensa in Freiberg/Sachsen statt.
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Foto: Mikroorganismen im Erzbergbau ©Copyright: HZDR/ Sander Münster

Abraumhalden als Rohstofflager für Kupfer und Baustoffe: Deutsch-polnisches For­schungs­projekt NOMECOR gestartet

Kupfer und andere Nichteisenmetalle können im Bergwerk nicht vollständig abgebaut werden, auch bei der folgenden metallurgischen Aufberei­tung bleibt ein Teil der Wertmetalle übrig. Die Rückstände werden auf Abraumhalden gelagert. Das neue deutsch-polnische For­schungs­projekt NOMECOR hat die beiden Ziele, sowohl die Metalle zurückzugewinnen als auch die mineralischen Haldenbestandteile für die Herstel­lung von Zement nutzbar zu machen. Das For­schungs­projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und For­schung für drei Jahre mit ca. 500.000 Euro gefördert. Koordiniert wird es durch das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) am HZDR sowie das polnische Institut für Nichteisen-Metallurgie (IMN).
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Foto: German Resource Research Institute - GERRI ©Copyright: GERRI

Das German Resource Research Institute (GERRI) geht online

Im Jahr 2015 gründeten fünf führende deutsche For­schungs­einrich­tungen aus dem Rohstoff- und Werkstoffsektor das virtuelle Institut „GERRI“ mit dem Ziel, die deutsche Ressourcen­for­schung für den internationalen Wettbewerb zu stärken. Jetzt hat das „German Resource Research Institute“ ein wichtiges Etappenziel erreicht und die nationalen Rohstoffkompetenzen und -infra­struk­turen der Gründungs­partner in einer Datenbank erfasst, kategorisiert und öffentlich zugänglich gemacht (www.gerri-germany.org).
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Foto: Eröffnung des EIT RawMaterials - Regional Center Freiberg ©Copyright: TU Bergakademie Freiberg/ Detlev Müller

Feierliche Eröffnung des EIT RawMaterial­s – Regional Cen­ter Freiberg

Am 20. Oktober eröffneten der Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wissen­schaft und Kunst, Uwe Gaul, und der Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Dr. Klaus-Die­ter Barbknecht, das EIT RawMaterial­s – Regional Cen­ter Freiberg. Mit dem lokalen Büro wollen die Freiberger Wissen­schaftseinrich­tungen die regionale Vernetzung sowie die akademische Ausbildung im Rohstoffbereich fördern.
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Foto: EIT RawMaterials Regional Center Freiberg - Logo ©Copyright: EIT RawMaterials RCF

EIT RawMaterial­s: Kooperations­büro an der TU Bergakademie Freiberg wird eingeweiht

Am 20. Oktober wird an der TU Bergakademie Freiberg das EIT RawMaterial­s – Regional Cen­ter Freiberg durch Staatssekretär Uwe Gaul und Rektor Prof. Dr. Klaus-Die­ter Barbknecht offiziell eröffnet. Eingerichtet wurde es bereits im September 2015 durch das European Institute of Innovation and Technology (EIT), die TU Bergakademie Freiberg und das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie am HZDR.
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Foto: Flotationslabor am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR. ©Copyright: HZDR/ Frank Schinski

Jetzt anmelden: „Ressourceneffizienz vor Ort“ in Freiberg am 24.11.2016

Gemeinsam mit dem VDI Zentrum für Ressourceneffizienz ­veranstaltet das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie, das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, am 24. November 2016 die Veranstal­tung „Wettbewerbsplus Ressourceneffizienz – Angebote für KMU in Sachsen“. Die Anmeldung ist ab sofort möglich, die Teilnahme kostenlos.
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Foto: Gruppenfoto (von links nach rechts): Prof. Holger Lieberwirth (Institut für Aufbereitungsmaschinen/ IAM), Tom Leistner (HIF), Gerhard Merker (Gmünden), Bent Babel (HIF), Michael Klichowicz (IAM), Prof. Gerald van den Boogaart (HIF), Prof. Urs Peuker (Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitungstechnik/ MVTAT), Dr. Thomas Mütze (MVTAT), Robert Hartmann (Oulu), Lutz Wuschke (MVTAT/IAM), Dr. Thomas Leißner (MVTAT), Nathalie Sterbik (HIF) und Dr. Martin Rudolph (HIF). ©Copyright: Dr. Martin Rudolph

Young Author Award für Freiberger For­schungs­beitrag bei International Mineral Processing Kongress

Vom 11. bis 15. September tauschten sich Experten auf der weltweit größten Ta­gung für Mineralaufberei­tung in Kanada über die neuesten For­schungs­ergebnisse aus. Auch Freiberg präsen­tier­te seine For­schungs­stärke und wurde mit einem „Young Author Award“ ausgezeichnet.
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Foto: Mit hochentwickelten Analysemethoden aus den Naturwissenschaften lassen sich Rätsel rund um Kunst- und Kulturgüter lösen. ©Copyright: A. Steuerlein

Wertvolle Objekte zerstö­rungs­frei untersuchen

Medien­information vom 08.09.2016: Hochentwickelte Analysemethoden aus den Naturwissen­schaften helfen dabei, Rätsel rund um Kunst- und Kulturgü­ter zu lösen. In sechs öffentlichen Abendvorträgen zeigen Wissen­schaftler der Staatlichen Museen zu Berlin, des Kunsthistorischen Museums Wien, der TU Wien, der Sorbonne-Uni­versität in Paris, des Curt-Engelhorn-Zentrums Archäometrie Mannheim sowie der Bundesanstalt für Material­for­schung und -prüfung in Berlin auf, wie sie in ihren Laboren kunsthistorische Objekte von der Steinzeit über die Antike bis hin zur Neuzeit untersuchen. Die Termine finden monatlich immer an einem Donnerstag um 19 Uhr an unterschiedlichen Orten in Dresden statt.
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Foto: Sandra Jakob ©Copyright: HZDR

Best Paper Award für Sandra Jakob vom Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie

Für ihren Vortrag auf dem 8. „Workshop on Hyperspectral Image and Signal Processing: Evolution in Remote Sensing“ wurde Sandra Jakob aus der Abtei­lung Erkundung am Freiberger Helmholtz-Institut des HZDR mit dem Best Paper Award ausgezeichnet; ihre Kollegen Robert Zimmermann und Dr. Richard Gloaguen sind Koautoren.
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Foto: Max Frenzel ©Copyright: HZDR/Scheufler | Förster Wissenschaftskommunikation

Jahresproduktion von Gallium und Germanium könnte viel höher sein

Die weltweit nutzbare Menge an Gallium und Germanium liegt deutlich über der derzeitigen Jahresproduktion dieser für die Industrie wichtigen Hightech-Metalle. Zu diesem Ergebnis kommt Max Frenzel, Doktorand am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), das eng mit der TU Bergakademie Freiberg kooperiert. Frenzel ist einer von zwei Preisträgern des Bernd Rendel-Preises für Geowissen­schaften 2016. Die Deutsche For­schungs­gemein­schaft (DFG) ­verleiht den Preis am 28. September im Rahmen der Jahresta­gung der Deutschen Geologischen Gesell­schaft – Geologische Vereini­gung in Innsbruck.
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Foto: Mitarbeiterfest am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am 25.8.2016 ©Copyright: Anja Weigl

Herzlichen Glückwunsch, Happy Birthday, Bon Anni­versaire! HIF feiert 5. Geburtstag

Das erste Mitarbeiterfest am neuen For­schungs­standort des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie fand am 25. August 2016 statt. Es fiel zusammen mit einem weiteren guten Grund um zu feiern, dem fünften Geburtstag des Instituts. Das Helmholtz-Institut Freiberg war am 29. August 2011 gegründet worden.
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HIF-Direktor Prof. Markus Reuter auf dem 10. Sächsischen Rohstofftag in DresdenDie Zukunft beginnt mit dem Rohstoff

Auf dem 10. Sächsischen Rohstofftag in Dresden hielt HIF-Direktor Markus Reuter heute seinen Vortrag zu Thema „Aufbereitung und Recycling – Schlüsselfaktoren der Gewinnung primärer und sekundärer Rohstoffe – Herausforderungen und Entwicklungen“. Im Fokus des diesjährigen Rohstofftages stehen Rohstoff- und lagerstättenspezifische Probleme, neue Anforderungen an das Aufkommen und die Qualität von Rohstoffen, die Schließung von Stoffkreisläufen, die globale Angleichung und Einhaltung von Umwelt- und Sicherheitsstandards oder die Gewährleistung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Rohstoffgewinnung und -forschung. Alle diese Themen erfordern für ihre Lösung langfristige, strategische Konzepte von Staaten und Unternehmen. Veranstalter ist das Geokompetenzzentrum Freiberg e. V., ein Netzwerk aus mehr als 170 Mitgliedern aus Unternehmen des Bergbaus und der Rohstoffwirtschaft.

Professor Dee Bradshaw and Dean, Professor A. Lewis. Seated: Mr Roger Wallace,Senior Contracts Manager, UCT Innovation and Professor Markus Reuter, Director of HIFCollaboration between Minerals to Metals and Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)

The Memorandum of Understanding which was signed on 4th May 2016 between University of Cape Town (UCT) and HZDR acknowledges the alignment of the two institutions and provides the framework for collaboration between UCT’s Minerals to Metals Signature theme (MtM) and the Helmholtz Institute Freiberg for Resource Technology (HIF), represented by HIF director Prof Markus Reuter. Weiterlesen

MinenfahrzeugAn outlook on the rare earth elements mining industry

How learning from the mistakes of the past can contribute to building a strong global rare earth elements supply chain; new April´s feature in the AutIMM Bullitin by George Barakos and Professor Jens Gutzmer (Helmholtz Institute Freiberg for Resource Technology) and Professor Helmut Mischo University (TU Bergakademie Freiberg). Weiterlesen

Foto: Beispiel für die expandierenden Überreste einer Supernova: Keplers Supernova explodierte in 13.000 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Schlangenträger (Ophiuchus). Sternengucker wie der berühmte Astronom Johannes Kepler konnten sie schon vor 400 Jahren beobachten. ©Copyright: NASA, ESA, R. Sankrit and W. Blair (Johns Hopkins University) / CC BY 3.0

Nachweis mehrerer Supernova-Explosionen in Erdnähe

Einem internationalen Forscherteam unter Federfüh­rung der Australian National Uni­versity ist es ge­lungen, die interstellaren Überreste mehrerer Supernova-Explosionen am Meeresgrund von gleich drei Ozeanen nachzuweisen. Die neuen Daten aus ­verschiedenen Tiefseearchiven zeigen, dass das Material von massereichen Sternen außerhalb unseres Sonnensystems kommen muss. Das Team konnte zudem beweisen, dass nicht eine, sondern mehrere Supernovae in den letzten zehn Millionen Jahren ihre Spuren auf der Erde hinterlassen haben. Arbeiten am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf haben maßgeblich zur Altersbestimmung der Proben beigetragen. Die Ergebnisse wurden heute im Fachmagazin Nature ­veröffentlicht.
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Foto: Wird nichtverwertbares Gestein möglichst frühzeitig von den Erzen getrennt, dann minimiert das die Kosten und den Abraum in der weiteren Rohstoffverarbeitung ©Copyright: TUBAF / Detlev Müller

Nachhaltige Aufberei­tung von Seltenen Erden: HZDR-Wissen­schaftler entwickeln umweltschonen­de Strategie für Vietnam

Forscher vom Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie entwickeln eine neue Strategie, um die Erze der vietnamesischen Seltenerd-Lagerstätte „Nam Xe“ umweltschonen­d und wirt­schaftlich aufzubereiten. Dafür sollen erstmals auch optische Sensoren zum Einsatz kommen. Das vor kurzem gestartete Projekt in Kooperation mit der UVR-FIA GmbH ist Teil der Fördermaßnahme CLIENT. Darin fördert das Bundesministerium für Bildung und For­schung die Zusammenarbeit mit Schwellenländern und unterstützt nachhaltige Klimaschutz- und Umwelt­techno­logien sowie die wirt­schaftliche Entwick­lung.
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Foto: Messhubschrauber der BGR und Flugsonde, Foto: BGR ref. ©Copyright: BGR

Rohstoffsuche im Geyerschen Wald: Hochauflösende Magnetfeld-Erkundung im Erzgebirge

Die Bundesanstalt für Geowissen­schaften und Rohstoffe, das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie am HZDR und die TU Bergakademie Freiberg setzen ihre Suche nach Industrierohstoffen unter dem Geyerschen Wald im sächsischen Erzgebirge fort. Vom 07. bis 11. März 2016 findet voraussichtlich eine weitere Beflie­gung mit dem BGR-Hubschrauber (Kennung: D-HBGR) und einer Flugsonde statt. Erlauben die Wetterlage oder technische Bedin­gungen in diesem Zeitraum keinen kompletten Einsatz, sind Beflie­gungen vom 21. bis 24. März 2016 vorgesehen.
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Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie auf der PDAC 2016

Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie auf führen­der Bergbau-Messe in Kanada

Zwischen dem 6. und 9. März 2016 nimmt das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) an der weltweit wichtigsten Messe für Bergbau, der PDAC 2016, im kanadischen Toronto teil. Das Freiberger Institut will so den Kontakt zu seinen Partnern aus der internationalen Forschung und Industrie stärken und neue Projektpartner hinzugewinnen.


2015


Foto: Bhim Kali, Felsbrocken auf den Sedimentablagerungen bei Pokhara in Nepal (Ref.) ©Copyright: Christoff Andermann, GFZ

Katastrophale ­mittelalterliche Erdbeben in Nepal

Nepals zweitgrößte Stadt, Pokhara, ist auf einem Gesteinstrümmerfeld aufgebaut, das durch drei starke Erdbeben im Mittelal­ter erzeugt wurde. Diese drei Erschütte­rungen mit Magnituden um 8 ­verursachten um 1100, 1255 und 1344 gewaltige Erdmassenbewe­gungen. Ein internationales Team von Geoforschern unter Lei­tung der Uni­versität Potsdam stellte fest, dass katastrophale Ströme von Schlamm und Gestein über eine Strecke von mehr als 60 Kilo­metern aus dem hohen Annapurna-Massiv zu Tal abgingen.
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Foto: Professor Markus Reuter ©Copyright: HZDR

Auszeichnung für neuen HIF-Direktor

Die „Society for Mining, Metallurgy and Exploration (SME)“ hat Prof. Markus Reuter, den neuen Co-Direktor vom Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie am HZDR, zum Henry Krumb Lecturer 2015/ 2016 ernannt. Dabei stehen herausragende Spezialisten ein Jahr lang zur Verfü­gung, um über neueste Methoden und Techno­logien aus den Bereichen Bergbau, Metallurgie oder Erkundung zu informieren. Die Präsenta­tionen richten sich an Mitglie­der der internationalen Gesell­schaft.
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Foto: In vielen sächsischen Bergbauhalden schlummern noch zahlreiche Rohstoffe, mit denen die deutsche Industrie versorgt werden könnte. Ref. ©Copyright: VNG – Detlev Müller

Verborgene Rohstoffpotentiale gezielt ausnutzen

Neue Methoden zur Rückgewinnung, zum Einsparen und zum Ersatz metallischer Rohstoffe stellten gut 180 Experten auf der Abschlusskonferenz der Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und For­schung „r³ – Strategische Metalle und Mineralien, Innovative Techno­logien für Ressourceneffizienz“ Mitte September in Bonn vor. So sammelten zum Beispiel Forscher des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie in einem r³-Projekt Daten zu Metallgehalten in sächsischen Bergbauhalden: Wie sich herausstellte, liegt hier ein großes Rohstoffpotential.
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Foto: Mikroskopische Aufnahme eines Komplexerzes. Es besteht aus Wertmineralen wie Sulfiden (schwarz), Kassiterit (braun) oder Fluorit (beige), die die wirtschaftlich relevanten Elementen Indium, Kupfer, Eisen, Zinn oder Fluor enthalten können. (Ref) ©Copyright: HZDR

Neue Strategien für die Aufberei­tung komplexer Erze

Experten aus Freiberg und Aachen wollen neue Verfahren für die Aufberei­tung komplexer Erze entwickeln. Diese aus einer Vielzahl von Wertmineralen zusammengesetzten Gesteine gelten bisher als wirt­schaftlich schwer oder gar nicht zu ­verarbeiten. Das kürzlich gestartete For­schungs­projekt „Aufberei­tung feinkörniger polymetallischer heimischer In/W/Sn-Komplexerze (AFK)“ wird vom Bundesministerium für Bildung und For­schung mit fast zwei Millionen Euro unterstützt. Es ist Teil des Förderschwerpunktes „r4- Innovative Techno­logien für Ressourceneffizienz- For­schung zur Bereitstel­lung wirt­schaftsstrategischer Rohstoffe“ im Rahmenprogramm „For­schung für Nachhaltige Entwick­lung (FONA)“. Koordinator ist das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie am HZDR.
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Foto: In Mobiltelefonen und anderen Hightech-Produkten stecken viele wichtige mineralische und metallhaltige Rohstoffe. In der BMBF-Fördermaßnahme r3 „Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ erforschen Wissenschaftler Wege, um die Rohstoffeffizienz zu steigern. Webref. ©Copyright: Buero Quer

Die Zukunftsstadt als Rohstoffquelle

Die Fördermaßnahme „r³ - Innovative Techno­logien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ des Bundesministeriums für Bildung und For­schung kommt Anfang 2016 nach vier erfolgreichen Jahren zum Ende. Die Ergebnisse der insgesamt 27 For­schungs­projekte werden am 15. und 16. September auf der r3-Abschlusskonferenz „Die Zukunftsstadt als Rohstoffquelle – Urban Mining“ im For­schungs­zentrum „caesar“ in Bonn präsen­tier­t. Organisator der Konferenz ist das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) gehörende Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF).
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Foto: Das Besucherbergwerk Pöhla im Erzgebirge ist eine der Lagerstätten, die die Verbundpartner aus Aachen, Clausthal, Freiberg und Tübingen auf Hightech-Metalle wie Gallium, Germanium oder Indium untersuchen wollen. (Ref) ©Copyright: Dr. Sandra Birtel

Heimische Bodenschätze wie­der neu entdecken - Verbundprojekt „ResErVar“ gestartet

Welche Rohstoffe schlummern noch in Deutschlands Untergrund? Eine Antwort auf diese Frage fällt schwer, weil genaue Daten über das Potenzial vor allem von Hoch­techno­logie-Metallen fehlen. Seit Kurzem arbeiten deshalb die Uni­versitäten in Aachen, Clausthal, Freiberg und Tübingen unter Koordination des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie daran, diese Lücken zu schließen. In dem gemeinsamen Projekt „ResErVar“ sollen dafür umfassende geologische Modelle entwickelt und eine neue Generation von Lagerstättenkundlern ausgebildet werden.
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Foto: Viele Hightech-Produkte wie Mikroprozessoren sind ohne Seltene Erden undenkbar. ©Copyright: Flickr / Tom Hoyle (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/)

Molekulare Container für die Gewinnung Seltener Erden

Seltene Erden sind begehrt, weil sie für die Herstel­lung vieler Hightech-Produkte benötigt werden. Allerdings ist ihre Gewinnung aus Erzen aufwendig und häufig umweltbelastend. Experten aus For­schung und Industrie testen derzeit unter Koordination des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie, ob so genannte Calixarene als alternative Extraktions­mittel in industriellen Trenn­verfahren eingesetzt werden könnten. Die wegen ihrer speziellen chemischen Struktur auch als Container-Moleküle bekannten organischen Makromoleküle sollen die Anreiche­rung der Metalle ­vereinfachen und den Gebrauch von Prozesschemikalien deutlich ­verringern.
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Foto: Am Rasterkraftmikroskop untersucht Dr. Tobias Günther die Mikrostruktur von Kunststoffoberflächen.(Ref) ©Copyright: KfW/Toelle

Umwelt­verträgliche Beschich­tungs­techno­logie: HZDR-Startup Biconex startet als Unternehmen durch

Das Ausgründungs­projekt Biconex aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) geht nun als GmbH auf den Markt. Das Besondere: Das Unternehmen nutzt ein umwelt­verträgliches Beschich­tungs­verfahren, um Kunststoffoberflächen zu ­veredeln. Davon profi­tier­t vor allem die Kunststoffgalvanik-Industrie, die zum Beispiel Türgriffe für Autos herstellt.
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Foto: GERRI ref. ©Copyright: HZDR/ Taufrisch

Neue Zentrale für die deutsche Rohstoff­for­schung

Fünf führende deutsche For­schungs­einrich­tungen aus dem Rohstoffsektor haben den Kooperations­vertrag für das neue Verbundprojekt „German Resource Research Institute“ (GERRI) unterschrieben. Das vom Bundesministerium für Bildung und For­schung (BMBF) geförderte Projekt soll zukünftig die deutsche Rohstoff­for­schung für den internationalen Wettbewerb stärken.
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Foto: Prof. Markus Reuter (Quelle: Outotec) ©Copyright: Outotec

Digitalisierte Kreislaufwirt­schaft 4.0

Mit Professor Markus Reu­ter gewinnt das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) ab September 2015 einen international ausgewiesenen Experten für Metallrecycling und nachhaltige Techno­logien. Bis dahin ist er beim finnischen Unternehmen Outotec, dem Weltmarktführer auf dem Gebiet der Aufberei­tung metallischer und mineralischer Rohstoffe, wei­ter für den Bereich Techno­logie-Management zuständig. Als Direktor am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie des HZDR will Reu­ter seine For­schungs­arbeiten zum „Internet of Things“, also zur material- und energieeffizienten Kreislaufwirt­schaft 4.0 von metallischen Rohstoffen, intensivieren.
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Foto: BGR-Hubschrauber Webref. ©Copyright: BGR

Rohstoffe im Erzgebirge - Erkundung geht in die nächste Runde

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie und seine Partner setzen im Frühjahr 2015 ihre Erkundungen von Rohstoffen im sächsischen Erzgebirge fort. In einer öffentlichen Informations­veranstal­tung am 15. April 2015 in Geyer können sich interessierte Bürger über die bisherigen Zwischenergebnisse und den derzeitigen Erkundungs­plan informieren. Das Ziel des For­schungs­projektes ist es, Methoden zur Erkundung von Rohstoffen aus der Luft weiterzuentwickeln.
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Foto: Tagung Aufbereitung und Recycling 2014 in Freiberg ©Copyright: HZDR

5. Symposium „Freiberger Innova­tionen“ am 25.-26. März 2015

Wie For­schung und Wirt­schaft die kurz- und langfristigen Herausforde­rungen der Energie- und Rohstoffwende meistern können, das disku­tier­en internationale Rohstoff-Experten auf dem 5. Symposium „Freiberger Innova­tionen“, das von der TU Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie am 25. und 26. März in Freiberg ­veranstaltet wird.
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Foto: German Day at PDAC 2015 mit dem Motto „Germany – A global Player in the Mining Industry”, Quelle: AHK (Ref.) ©Copyright: AHK Kanada

Europas größtes Rohstoffnetzwerk auf führen­der Bergbau-Messe in Kanada

Zwischen dem 1. und 4. März 2015 nimmt das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) an der weltweit wichtigsten Messe für Bergbau, der PDAC 2015, im kanadischen Toronto teil. Das Freiberger Institut will so den Kontakt zu seinen Partnern aus der internationalen For­schung und Industrie stärken und neue Projektpartner hinzugewinnen. Erstmals zeigt sich auch das im Dezember 2014 gegründete europäische Rohstoffnetzwerk EIT Raw Material­s auf dem globalen Parkett.
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2014


Foto: KIC RawMatTERS verbindet mehr als 100 Einrichtungen aus ganz Europa ©Copyright: Montanuniversität Leoben/ Dr. Alfred Maier

EU inves­tier­t 410 Millionen Euro in europäische Rohstoff­versor­gung

Grünes Licht für neues Rohstoffnetzwerk: Das Europäische Institut für Innovation und Techno­logie (EIT) hat am Dienstag, den 09. Dezember, ein internationales Konsortium damit beauftragt, eine sogenannte Knowledge and Innovation Community (KIC) für den Rohstoffsektor aufzubauen. Die Koordination übernimmt das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). 410 Millionen Euro stehen in den kommenden sieben Jahren für den Aufbau zur Verfü­gung.
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Foto: Ausgezeichnet für den Rohstoffeffizienz-Preis 2014: Oliver Zeidler (Zweiter von rechts) vom Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie ©Copyright: BGR/Uppenkamp

Neues Recycling-Verfahren von Gallium gewinnt Rohstoffeffizienz-Preis

Der Bedarf an Gallium für effizientere Elek­tronikbauteile oder Solarzellen wächst rasant. Forscher vom Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie am HZDR konnten nun mit der Firma Freiberger Compound Material­s (FCM) und der TU Bergakademie Freiberg ein Verfahren zum Recycling von Galliumarsenid aus Ferti­gungs­abwässern entwickeln, das weniger Energie und Chemikalien ­verbraucht. Das Bundesministerium für Wirt­schaft und Energie (BMWi) zeichnete die innovative Methode mit dem „Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2014“ und einer Prämie von 10.000 Euro aus.
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Foto: Materialien werden im Laborschmelzofen geschmolzen (Ref.) ©Copyright: TU Bergakademie Freiberg/Institut für Nichteisenmetallurgie und Reinststoffe

Neues Verfahren zum Recyceln von Röhren- und LCD-Bildschirmen entwickelt

Das Entsorgen von Röhren- und LCD-Bildschirmen birgt bis heute ein hohes Risiko für die Umwelt. Gleichzeitig gehen wertvolle und begehrte Inhaltsstoffe wie die Metalle Indium und Zinn dabei ­verloren. Die TU Bergakademie Freiberg hat zusammen mit dem zum HZDR gehörigen Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie ein Verfahren entwickelt, wie beide Gerättypen zusammen umweltschonen­d und gewinnbringend recycelt werden können. Dafür erhalten die Wissen­schaftler heute den mit 50.000 Euro do­tier­ten Kaiserpfalz-Preis der Metallurgie.
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Foto: In Mobiltelefonen und anderen Hightech-Produkten stecken viele wichtige mineralische und metallhaltige Rohstoffe. In der BMBF-Fördermaßnahme r3 „Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ erforschen Wissenschaftler Wege, um die Rohstoffeffizienz zu steigern. Webref. ©Copyright: Buero Quer

Strategische Metalle – innovative Res­sourcen­tech­no­logien: Forscher präsen­tier­en aktuelle Ergebnisse auf „r3-Statusseminar“

Mehr als 200 Rohstoffexperten aus Abfall- und Kreislaufwirt­schaft treffen sich am 11. und 12. Juni auf dem „r3-Statusseminar“ in Essen, um aktuelle Entwick­lungen auf dem Gebiet der innovativen Res­sourcen­tech­no­logien zu disku­tier­en. Unter der Schirmherr­schaft des Bundesministeriums für Bildung und For­schung (BMBF) findet das Seminar gemeinsam mit dem Urban Mining Kongress statt. Höhepunkt ist die Verleihung des Urban Mining Award 2014, der besonders nachhaltige Ideen und Konzepte für die Rohstoff-Rückgewinnung auszeichnet.
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Foto: KickOff EcoMetals (v.l.): BMBF-Vertreter PD Dr. Lothar Mennicken übergibt die Förderurkunde von 1,8 Mio. Euro an die leitenden Wissenschaftler Prof. Jens Gutzmer (HIF), Dr. Katrin Pollmann (HIF) und Dr. Patrick d'Hugues (BRGM) (Ref.) ©Copyright: HZDR

Nachhaltige Rohstoff­techno­logien dank Bakterien: Neues deutsch-französisches For­schungs­projekt „EcoMetals“ gestartet

Heute fand am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) die Auftakt­veranstal­tung für das deutsch-französische For­schungs­projekt EcoMetals statt. Es soll innovative, umweltfreundliche Rohstoff­techno­logien mithilfe von Bakterien im Kupferbergbau voranbringen. Das Projektkonsortium wird durch das deutsche Bundesministerium für Bildung und For­schung (BMBF) mit 4,2 Millionen Euro gefördert.
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Foto: Bakterien und andere Mikroorganismen können durch ihre Stoffwechselprozesse Metalle aus Erzkörpern herauslösen.(Ref.) ©Copyright: HZDR/ Sander Münster

Nachhaltige Rohstoff­techno­logien dank Bakterien

Pressemittei­lung vom 15. April 2014: Innovative, umweltfreundliche Rohstoff­techno­logien mithilfe von Bakterien im Kupferbergbau voranzubringen, ist das Ziel des bilateral finanzierten EcoMetals-Projekts. Der offizielle Auftakt findet am 15. April 2014 am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) statt. Das Projekt soll die Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich im Bereich der nichtenergetischen Rohstoffe, der für beide Staaten von strategischem Interesse ist, ­verstärken.
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Foto: Probematerial aus sächsischen Bergbauhalden, Foto: VNG/ Detlev Müller ©Copyright: VNG/ Detlev Müller

Strategische Rohstoffe aus Bergbauhalden in Sachsen, Foto: VNG/ Detlev Müller

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) am HZDR, die TU Bergakademie Freiberg und weitere Industriepartner suchen in sächsischen Bergbauhalden nach wirt­schaftsstrategischen Rohstoffen. Sie erforschen, ob und wie man diese wirt­schaftlich und ökologisch gewinnen kann. Die Wissen­schaftler konzentrieren sich jetzt auf Halden in Altenberg und Freiberg; seit einigen Tagen finden dort weitere Boh­rungen statt.
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Foto: Messhubschrauber und Flugsonde der BGR.(Ref.) ©Copyright: BGR/ Bernhard Siemon

Rohstoffsuche im Geyerschen Wald: Hubschrauber-Erkundung im Erzgebirge geht wei­ter

Die Bundesanstalt für Geowissen­schaften und Rohstoffe (BGR), das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und die Technische Uni­versität Bergakademie Freiberg (TU BAF) sowie weitere Partner setzen ihre Suche nach Industrierohstoffen unter dem Geyerschen Wald im sächsischen Erzgebirge fort. Vom 31. März bis 11. April 2014 findet erneut eine Beflie­gung mit dem BGR-Hubschrauber (Kennung: D-HBGR) und der Flugsonde statt. Erlaubt die Wetterlage in diesem Zeitraum keine Erkundung, sind alternativ Aufsuchungen vom 28. April bis 9. Mai 2014 vorgesehen.
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Foto: German Day at PDAC 2014 Webref. ©Copyright: DERA

„German Day“ auf der weltgrößten Bergbau-Messe PDAC 2014 - Gemeinsame Veranstal­tung von DERA, AHK Kanada und HIF

Am heutigen 4. März laden die Deutsche Rohstoffagentur DERA, die Deutsch-Kanadische Industrie- und Handelskammer sowie das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie des HZDR zu einem gemeinsamen „German Day“ auf der PDAC ein. Ziel ist es, die Beziehungen zwischen Deutschland und Kanada, einem wichtigen Rohstofflieferanten, zu fördern.
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2013


Innensanierung am neuen Standort des Helmholtz-Instituts Freiberg beginnt

Neue Recyclingexpertin für Forschung und Lehre in Freiberg

Rohstoffe im Erzgebirge: Hubschrauber-Erkundung beginnt // BGR-Hubschrauber in Geyer am 22.10.2013

Minerale und Erze im chemischen Fotolabor: Einzigartige Röntgenfarbkamera zur Analyse von Elementen startet Routinebetrieb

Chilenischer Bergbau-Präsident besucht Freiberg

Prof. Jens Gutzmer in EU-Netzwerk zu Seltenen Erden berufen

Wie mathematische Modelle bei der Rohstoffsuche helfen: Felix Chayes Prize 2013 geht ans Helmholtz-Institut Freiberg

HIF bei Sommerfest in Freiberg

Leuchtende Bakterienproteine zum Nachweis von Chemikalien im Wasser

Forscher tüfteln an der Rückgewinnung von Wertstoffen: Erste Ergebnisse der r3-Forschung in Freiberg präsentiert

Rohstoffexperten in Freiberg

Britische Botschaft am Helmholtz-Institut Freiberg

Helmholtz-Institut Freiberg wieder bei weltweit führender Bergbaumesse

Lehrer im Hörsaal: Erste Gemeinsame Fortbildung von Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und TU Bergakademie Freiberg

Freiberger Forscher erkunden Wertstoffe in alten Bergbauhalden

Neue Erkundung von metallischen Rohstoffen im Erzgebirge geplant


2012


r3-Forschung für mehr Rohstoffeffizienz geht an den Start

Gute Stimmung bei der Freiberger Langen Nacht der Wissenschaft

Helmholtz-Institut Freiberg bei "Woche der Umwelt 2012" im Schloss Bellevue

Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie bei wichtigem Branchentreff in Kanada

Rohstoffversorgung für die Zukunft: 4. Symposium "Freiberger Innovationen" am 19./20.4.2012


2011


Symbolische Schlüsselübergabe: Bundesministerin Schavan gründet Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Neue Gründung: Helmholtz-Institut Freiberg

Kooperationsvertrag zwischen TU Bergakademie Freiberg und Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf heute unterzeichnet


2010


Grünes Licht für Institut für Ressourcentechnologie Freiberg