Upcoming Events

DRESDEN-concept:
September 26, 2018; 5:30 p.m.
Scientific Sightseeing - Tram Ride

Workshop:
September 26-28, 2018
6th ARD ST3 Workshop

The technology platform of the research alliance DRESDEN-concept.

Internationale Kooperationen

Das HZDR nimmt eine bedeutende Rolle in mehreren europäischen Forschungsnetzwerken ein. Es betreibt zudem eine eigene Beamline am Europäischen Synchrotron ESRF im französischen Grenoble. Am European XFEL entsteht derzeit im Rahmen eines internationalen Konsortiums die Helmholtz International Beamline for Extreme Fields (HIBEF). Gemeinsam mit dem Weizmann Institute of Science baut das HZDR das Weizmann-Helmholtz Laboratory for Laser Matter Interaction (WHELMI) zur Erforschung der Laser-Teilchenbeschleunigung auf. 


Das Logo der ESRF in Grenoble/Frankreich

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf betreibt als einzige deutsche Einrichtung eine eigene Beamline am Europäischen Synchrotron ESRF in Grenoble, Frankreich. An dieser Rossendorf Beamline stehen zwei Messplätze für radiochemische Experimente zur Verfü­gung.

HIer können Wissenschaftler des HZDR-Instituts für Ressourcenökologie ebenso wie Messgäste von Hochschulen und Forschungsinstituten aus aller Welt Grundlagenforschung zur Chemie der f-Elemente, zur Entsorgung radioaktiver Abfälle und im Bereich Umweltchemie betreiben.

Zwei Drittel der Strahlzeit an der Rossendorf Beamline vergibt das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf direkt ("HZDR beamtime"), das verbleibende Drittel wird von der ESRF verwaltet. ("ESRF beamtime").

Weitere Informationen zur Bewerbung um Strahlzeit


European XFEL

Logo European XFEL

Am stärksten Röntgenlaser der Welt, dem European XFEL, betreibt das HZDR gemeinsam mit dem Deutschen Elektronensynchrotron DESY die Helmholtz International Beamline for Extreme Fields (HIBEF). Dieses Extremlabor stattet die XFEL-Station für Experimente bei hohen Energiedichten – „High-Energy Density Science Instrument“, HED – mit wesentlicher Instrumentierung aus. Die Kombination des European XFEL als Analysewerkzeug mit höchsten Magnetfeldern oder den Experimentiermöglichkeiten mit verschiedenen optischen Lasersystemen verfolgt das Ziel, neue Erkenntnisse zu bisher verborgenen Vorgängen in Materie und Materialien zu gewinnen.

Ab 2019 sollen mit HIBEF Untersuchungen unter extremen Bedingungen wie hohen Drücken, Temperaturen oder elektromagnetischen Feldern möglich sein. Prof. Thomas Cowan, Direktor des HZDR-Instituts für Strahlenphysik, ist Leiter des internationalen Nutzerkonsortiums.


WHELMI-Labor

Das Weizmann-Helmholtz Laboratory for Laser Matter Interaction (WHELMI) wurde 2017 ins Leben gerufen. Dieses gemeinsame Labor von Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel, und HZDR dient der Erforschung der Teilchenbeschleunigung mit hochintensiven Laserstrahlen. WHELMI ist das erste durch die Helmholtz-Gemeinschaft mitfinanzierte Labor auf dem Campus eines ausländischen Partners.

Link zur Pressemeldung vom 26. April 2017 


LEAPS-Initiative

16 Organisationen, die insgesamt 19 Lichtquellen in Europa betreiben, haben sich in der LEAPS-Initiative (League of European Accelerator-based Photon Sources) zusammengeschlossen mit dem Ziel, ihre Zusammenarbeit zu verstärken. Bei der Vertragsunterzeichnung am 13. November 2017 waren auch Robert-Jan Smits von der Generaldirektion Forschung und Innovatoin (RTD) der Europäischen Kommission sowie Giorgio Rossi, Sprecher des ESFRI (European Strategy Forum on Research Infrastructures), zugegen.

Link zur gemeinsamen Pressemeldung vom 13. November 2017


CALIPSOplus

CALIPSOplus logo

Das vom HZDR koordinierte EU-Projekt CALIPSOplus bündelt Lichtquellen, die von Beschleunigern angetrieben sind. Dazu zählen die Synchrotron-Anlagen und die Freie-Elektronen-Laser. Europa hat hier eine Vorreiterrolle inne, wovon alle interessierten Wissenschaftler und Unternehmen profitieren sollen. Das Projekt, an dem insgesamt 19 Partner beteiligt sind, startete am 18. und 19. Mai 2017 mit einem ersten Treffen in Dresden.

Link zur Pressemeldung vom 18. Mai 2017


ERF AISBL

Der ERF-Verbund (Association of European-level Research Infrastructure Facilities) wurde 2007 ins Leben gerufen. National geförderte Einrichtungen wie das HZDR, die große Forschungsinfrastrukturen betreiben und diese für Messgäste aus aller Welt zugänglich machen, wollen in diesem Verbund enger zusammenarbeiten. Jedes Jahr nutzen mehr als 20.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Forschung und Industrie den Pool der Großgeräte.


ELI – Extreme Light Infrastructure

ELI LogoVerbund von 40 Forschungseinrichtungen aus dreizehn europäischen Ländern zum Netzwerk ELI (Extreme Light Infrastructure), mit dem Ziel, Wechselwirkungen von Materie und Laserlicht zu untersuchen und Anwendungen zu entwickeln. Dafür sollen bis 2017 vier hochmoderne Labore in Osteuropa entstehen. Das Projekt steht auf der ESFRI-Liste (European Strategy Forum on Research Infrastructures).


EMFL

Logo EMFLDie vier führenden Hochfeld-Magnetlabore in Europa (das HZDR-Institut Hochfeld-Magnetlabor Dresden sowie seine Pendants in Nijmegen, Toulouse & Grenoble) haben sich zum European Magnetic Field Laboratory mit dem Ziel zusammengeschlossen, Wissenschaftlern aus aller Welt erstklassige Infrastrukturen im Bereich hoher Magnetfelder zur Verfügung zu stellen. Das Projekt steht auf der ESFRI-Liste (European Strategy Forum on Research Infrastructures).


EIT RawMaterials

Logo des EIT Raw MaterialsDas Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) hat im Dezember 2014, ein internationales Konsortium damit beauftragt, eine sogenannte Knowledge and Innovation Community (KIC) für den Rohstoffsektor aufzubauen. Die Koordination hat das HZDR zusammen mit der Fraunhofer-Gesellschaft übernommen. EIT Raw Materials verbindet mehr als 100 europäische Einrichtungen aus dem Ressourcenbereich und wurde anfang 2016 planmäßig als eigenständige Organisation ausgegliedert. Ziel ist es, die Versorgung der europäischen Industrie mit dringend benötigten Rohstoffen zu sichern und Ausbildung, Forschung und Innovation in diesem wichtigen Feld zu verbessern.


INFACT

EU-Projekt INFACT Logo

Das EU-Projekt INFACT (Innovative, Non-Invasive and Fully Acceptable Exploration Technologies) hat das Ziel, Europa als Standort für die aktive Erkundung von Rohstoffen zu beleben und dadurch zur Versorgungssicherheit beizutragen. Die Projektpartner wollen einen Wandel in der Exploration herbeiführen, indem sie gesellschaftlich akzeptable, umweltfreundliche und technologisch fortschrittliche Methoden und Prozesse vorantreiben. INFACT wird zudem in einer Neubewertung des Rohstoffpotenzials in Europa resultieren. Das dreijährige Projekt, das Ende 2017 an den Start ging, wird vom HZDR koordiniert.

Link zur Pressemeldung vom 10. November 2017


Ions4SET

Logo: Ions4SETAm 1. Februar 2016 startete das vom HZDR koordinierte EU-Projekt Ions4SET. Gemeinsam mit Partnern aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Finnland wollen die Forscher einen Einzelelektronen-Transistor (SET) entwickeln, der bei Zimmertemperatur funktioniert und passfähig ist zu den gängigen Herstellungsprozessen in der Mikroelektronik. Ansprechpartner am HZDR ist Dr. Johannes von Borany vom Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung.

Link zur Pressemedlung vom 29. Januar 2016