Feierliche Eröffnung des EIT RawMaterials – Regional Center Freiberg

Gemeinsame Presseinformation mit der TU Bergakademie Freiberg vom 20.10.2016

Am 20. Oktober eröffneten der Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Uwe Gaul, und der Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht, das EIT RawMaterials – Regional Center Freiberg. Mit dem lokalen Büro wollen die Freiberger Wissenschaftseinrichtungen die regionale Vernetzung sowie die akademische Ausbildung im Rohstoffbereich fördern.

Die natürlichen Ressourcen unserer Erde und der nachhaltige Umgang mit diesen sind Zukunftsfragen für das Industrieland Deutschland. Sie beschäftigen sowohl den Bildungssektor und die Wirtschaft als auch die Politik. „Mit dem EIT RawMaterials – Regional Center Freiberg heben wir die regionale Vernetzung im Rohstoffbereich auf eine neue Ebene. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf bündeln wir unsere Kompetenzen und schaffen wertvolle Synergien innerhalb der Forschung und Lehre. Die Ausbildung von Fachkräften im Rohstoffsektor sowie die Förderung der Aus- und Weiterbildung ausländischer Fach- und Führungskräfte im Ressourcensektor ist dabei ein wichtiger Schwerpunkt“, erklärt Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht.

Als Kooperationsbüro der TU Bergakademie Freiberg, des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, sowie des European Institute of Innovation and Technology (EIT) ist das Regional Center Freiberg bereits seit September 2015 aktiv. Hauptaufgaben sind die zentrale Information und Beratung der Fakultäten und Einrichtungen an Universität und Helmholtz-Institut sowie der regionalen Wirtschaftsverbände und einzelnen Wirtschaftsunternehmen. Insgesamt ist die TU Bergakademie Freiberg im Rahmen des EIT RawMaterials in 20 Projekte und das Helmholtz-Institut in sechs Projekte involviert.

Geleitet wird das Projektbüro von zwei Professoren der TU Bergakademie Freiberg: Prof. Dr. Urs Peuker, Institutsdirektor Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitungstechnik, und Prof. Jens Gutzmer, Inhaber der Professur für Lagerstättenlehre und Petrologie sowie Direktor am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie.

„Mit dem Regional Center Freiberg haben die TU Bergakademie Freiberg und das Helmholtz-Institut gemeinsam eine zentrale Anlaufstelle im Ressourcenbereich geschaffen. Sie steht allen Wissenschaftlern unserer beiden Einrichtungen beratend zur Verfügung, die Förderprojekte im europäischen Ressourcennetzwerk EIT RawMaterials beantragen möchten. Dies ist eine wichtige Aufgabe, weil sich die Projektförderung durch das EIT, die auf die Umsetzung technologischer Innovationen in der europäischen Wirtschaft abzielt, deutlich von anderen öffentlichen Förderprogrammen unterscheidet“, so Prof. Gutzmer.

"Das EIT RawMaterials bietet unserer Ressourcenuniversität eine einmalige Chance, den Internationalisierungsprozess professionell anzugehen. Die Hochschule ist hier in ein hochkarätiges Netzwerk von namhaften europäischen Partnern eingebunden. Mit der finanziellen und logistischen Unterstützung des EIT wird es möglich sein, schnell weitere exzellente internationale Studiengänge und Weiterbildungsprogramme mit Freiberger Beteiligung anzubieten“, resümiert Prof. Peuker.


Weitere Informationen:

EIT RawMaterials - Regional Center Freiberg
Tel.: +49 3731 39-2286 | http://tu-freiberg.de/eitrawmaterials/regional-center-freiberg

Kontakt für Medien:

Luisa Rischer | Pressestelle TU Bergakademie Freiberg
Tel.: +49 3731 39 3801 | E-Mail: luisa.rischer@zuv.tu-freiberg.de

Anja Weigl | Pressereferentin Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie
Tel.: +49 351 260-4427 | E-Mail: a.weigl@hzdr.de