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Edgar Schach
Division of Processing

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Flotation mit Ultrafeinpartikeln

Die Schaumflotation ist oft die einzige Methode, um feine Partikelsysteme effizient voneinander zu trennen. Steigt jedoch der Anteil der ultrafeinen Partikelfraktion (100 nm - 10 µm), dann nimmt die Komplexität interpartikulärer Wechselwirkungen so stark zu, dass die konventionelle Schaumflotation an ihre Grenzen stößt. Eine Vorabtrennung dieser Fraktion ist bisher die gebräuchlichste Aufbereitungsstrategie. Sie geht allerdings mit erheblichen Wertstoffverlusten einher.

In alternativen Forschungsansätzen nutzt die Abteilung Aufbereitung ölbasierte Sortiermethoden, um die Effizienz der Partikeltrennung zu steigern. Je nach Methode kann die eingesetzte Ölphase für die selektive Partikelvergrößerung (Agglomerationsflotation) oder als Trägermedium (Flüssig/Flüssig-Flotation) eingesetzt werden.

Experimente mit der ultrafeinen Fraktion haben bereits gezeigt, dass nicht das Verhalten hydrophober Partikel prozessbestimmend ist, sondern das der hydrophilen Partikel.


Ausgewählte Publikationen

  • Leistner, T.; Peuker, U. A.; Rudolph M.
    "How gangue particle size can affect the recovery of ultrafine and fine particles during froth flotation", Minerals Engineering 109(2017), 1-9
    DOI-Link: 10.1016/j.mineng.2017.02.005