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Nathalie Kupka
Division of Processing

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Rohstoffeffizienz durch Modellierung

Um genaue Vorhersagen für eine effizientere Rohstoffgewinnung zu treffen, nutzen Wissenschaftler am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie den Ansatz der Geometallurgie. Gemeint ist damit eine interdisziplinäre Praxis, die petrografische Analyseverfahren und mathematische Modelle miteinander kombiniert.

Dabei legen die Wissenschaftler der Abteilung Aufbereitung ein besonderes Augenmerk auf die Anwendung der Geometallurgie in der Schaumflotation. Empirische Modelle werden mit fundamentalen Modellen kombiniert, um auf Basis von Partikel- und Flotationsinformationen flexible Prozessvorhersagen für die Schaumflotation zu simulieren.

Flotationsmodellierung von Wolfram- und Tantalerzen

Das Projekt OptimOre zum Beispiel zielt darauf ab, mittels Geometallurgie die Erträge von Wolfram- und Tantalerzen zu steigern. Die Geschwindigkeit von Zerkleinerungs-, Mahl- und Trennprozessen soll erhöht und die Steuerung flexibler gestaltet werden. Dazu werden neueste Softwareprogramme, Sensoren und Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung angewendet. Für das Projekt übernimmt das HIF die Prozessmodellierung und Schaumflotation.