Contact

Dr. habil. Constantin Mamat
Group Leader Therapeutic Alpha-Emitter
Radionuclide Theragnostics
c.mamatAthzdr.de
Phone: +49 351 260 2805, +49 351 260 2313

Dr. Hans-Jürgen Pietzsch
Department Head
Radionuclide Theragnostics
h.j.pietzschAthzdr.de
Phone: +49 351 260 2706, +49 351 260 3045
Fax: +49 351 260 12706, +49 351 260 3232

Eye catcher

Therapeutische Alpha-Emitter

News

Der Vortrag mit dem Titel "Chelatoren für die Komplexierung schwerer Erdalkalimetalle" gewinnt Nachwuchspreis auf der Arbeitsgemeinschaftstagung Radiochemie/Radiopharmazie (AGRR) 2018.

Etablierung von alpha-emittierenden Radionukliden für Radiotherapeutika

AlphaTherapy

Radionuklide, die α-Teilchen emittieren, sind von hohem Interesse für die interne Radiotheraphie (Endoradionuklidtherapie) zur Bekämpfung von Krebs. Insbesondere Ra-223/Ra-224 besitzen hervorragende kernphysikalische Eigenschaften wie einen hohen linearen Energietransfer (LET), eine kleine mittlere Weglänge und eine hohe Ionisationsdichte. Daraus ergibt sich eine hohe relative biologische Wirksamkeit (RBW), um DNA-Doppelstrangbrüche zu induzieren. Das durch EMA (European Medicines Agency) und FDA (Food & Drug Administration) klinisch zugelassene Radium-223 beispielsweise hat eine Halbwertszeit von 11,5 Tagen, vier α-Zerfälle und zwei β--Umwandlungen, wobei eine Energie von 28 MeV freigesetzt wird.

Die Herausforderung besteht in der stabilen Bindung des Radiums als Element der zweiten Gruppe des PSE‘s, um Radiotherapeutika zu generieren. Dafür werden zwei Strategien verfolgt: die Erste basiert auf der Komplexierung von Radium mit funktionalisierten Calix[4]arenen. Generell zeigen Calixarene und außerdem Aza-Kronenether gute Komplexierungseigenschaften für Gruppe 2 Elemente. Für die Bestimmung von physikochemischen Parametern wird Barium als Surrogat verwendet. Die zweite Möglichkeit basiert auf dem stabilen Einschluss des Radiums in Nanopartikel wie zum Beispiel Polyoxopalladat-Strukturen. Mit diesem stabilen Einschluss des Radiums in die Nanopartikelstruktur soll gewährleistet werden, dass es zu keiner Freisetzung des Radiums in vitro und in vivo kommt. Ohne diese stabile Komplexierung wird das Radium im Knochen aufgenommen und eingebaut.

Referenzen:


Neue Markierungsstrategien via Staudinger Ligation und Click-Chemie

Click-Chemistry

Bioorthogonale Markierungsreaktionen sind ein wichtiges Werkzeuge zur milden Markierung von Biomakromolekülen (Peptide, Proteine, Antikörper) im wässrigen Milieu. Durch die Vielzahl an funktionellen Gruppen müssen Markierungsreaktionen etabliert werden, die es erlauben, sehr selektiv sowohl organische Radionuklide wie Fluor-18 bzw. Kohlenstoff-11 als auch Radiometalle wie Technetium-99m, Rhenium-186/-188, Radium 223/224 oder Barium-133 in bioaktive Moleküle einzuführen ohne ihre biologische/pharmakologische Wirkung zu beeinträchtigen. Dazu werden Markierungsstrategien basierend auf der spurlosen Staudinger Ligation entwickelt, die es erlauben, selektiv azid- und alkinfunktionalisierte Moleküle zu markieren.

Referenzen:


NMR-Untersuchungen neuartiger Liganden und Chelatoren für Radiometalle

Web-NMR

Das Verständnis der Konformation von Liganden und Komplexen ist wichtige Voraussetzung für die Bildung stabiler Komplexe. Außerdem werden NMR-Experimente zur Bestimmung von Komplexbildungskonstanten durchgeführt. Dafür stehen uns zwei Geräte (400 und 600 MHz) von Agilent Technologies mit ProbeOne-Probenkopf und eines im Kontrollbereich (400 MHz, Varian) zur Verfügung.

Referenzen:


Gruppenmitglieder

Ehemalige

  • Dr. Matthew Gott (PostDoc, 2015-2017)
  • Falco Reissig (Masterarbeit, HTW Dresden, 2017)
  • Janine Steinberg (Diplomarbeit, TU Dresden, 2017)
  • Sergej Stipurin (Masterarbeit, TU Dresden, 2017)
  • Jaques Pliquett (Masterarbeit, Université de Bordeaux, 2015, mit Prof. P. Fernandez)
  • Doreen Pietzsch (Dissertation, TU Dresden, 2015, mit Prof. Dr. J. Pietzsch)
  • Jens Wiemer (Masterarbeit, HTW Dresden, 2014)
  • Marc Pretze (Dissertation, TU Dresden, 2014)
  • Madelaine Müller (Bachelorarbeit, TU Dresden, 2013)
  • Jean-Noel Grad (Masterarbeit, ENSICAEN - Frankreich, 2013)
  • Maria Weißpflog (Bachelorarbeit, HTW Dresden, 2012, mit Dr. H. Stephan)
  • Elisa Kinski (Diplomarbeit, HS Zittau-Görlitz, 2012, Sonderpreis des Fördervereins der HS Zittau-Görlitz)
  • Kristin Ebert (Diplomarbeit, HS Zittau-Görlitz, 2012)
  • Marc Pretze (Diplomarbeit, TU Dresden, 2009)
  • Philipp Große-Gehling (Diplomarbeit, HTW Dresden, 2008)
  • Stefan Büttner (Diplomarbeit, Uni Greifswald, 2007, mit Prof. P. Langer)
  • Tianan Trabhardt (Diplomarbeit, Uni Rostock, 2007, mit Prof. P. Langer)
  • Mathias Lubbe (Diplomarbeit, 2006, mit Prof. P. Langer)
  • Anke Flemming (Diplomarbeit, Uni Rostock, 2005, mit Prof. R. Miethchen)

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