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Jana Grämer
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Eye catcher

Das HZDR als Partner der Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst

Alljährlich bietet das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) im Programm der Seniorenakademie Dresden Führungen an unser Forschungszentrum oder Vorträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Rahmen verschiedener Themenreihen an.

Die Seniorenakademie richtet sich mit ihrem Bildungsangebot an ältere Bürger der Stadt Dresden. Das HZDR ist Partner bei der Gestaltung des Programms und bietet Führungen und/oder wissenschaftliche Vorträge in deutscher Sprache an.

Die Anmeldung erfolgt über das Büro der Dresdner Seniorenakademie.


Ionen als Kunst-Detektive

  • 09.01.2018 | Führung | 10:00 Uhr
  • Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Bautzner Landstraße 400

Was macht das Museum an einem Teilchenbeschleuniger?

Mit Ionenstrahlen kann die chemische Zusammensetzung eines Kunstwerks zerstörungsfrei bestimmt werden. Gemälde und Buchmalereien, aber auch Werke aus Porzellan, Emaille, Elfenbein, Glas oder Metallen werden untersucht und geben Kunstwissenschaftlern und Restauratoren Hinweise über die zeitliche Einordnung, Herkunft und Authentizität der Objekte. Die Aufklärung der Herstellungstechnologie, des Erhaltungszustandes und der schädlichen Materialveränderungen ermöglichen geeignete Maßnahmen zur Erhaltung der Kunstwerke.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) forschen dafür im Ionenstrahlzentrum des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR). Anhand zahlreicher Beispiele erläutert Dr. Michael Mäder (Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung am HZDR) die physikalischen Grundlagen und erzählt spannende Geschichten aus dem Museum.


Rückblick


Teilchenphysik in Bleistiftstaub: Das Wundermaterial Graphen

  • 26.10.2017 | Vortrag | 09:20 Uhr
  • TU Dresden, Toepler-Bau, Mommsenstraße 12, Hörsaal 317

Graphen besitzt faszinierende grundlegende physikalische Eigenschaften. Insbesondere weisen Elektronen in Graphen eine Energie-Impuls-Beziehung auf, wie man sie von Teilchen aus der Hochenergie-Physik kennt. Dr. Stephan Winnerl (Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung am HZDR) diskutiert, wie sich dies auf weitere physikalische Eigenschaften auswirkt, und gibt einen kurzen Überblick, wie sich die mechanischen, optischen und elektrischen Eigenschaften von Graphen von anderen Materialien unterscheiden. Daraus lassen sich Schlüsse ziehen, für welche Anwendungen Graphen interessant ist.

Abschließend folgt ein kurzer Einblick in unsere eigene Forschung an Graphen, die sich besonders mit der Dynamik von Graphen-Elektronen auf ultrakurzen Zeitskalen beschäftigt und dafür das Großgerät FELBE (Freie-Elektronen-Laser am HZDR) verwendet.


Möglichkeiten der Kreislaufwirtschaft

  • 06.11.2017 | Vortrag | 13:00 Uhr
  • TU Dresden, Toepler-Bau, Mommsenstraße 12, Hörsaal 317

Knapp 780.000 Tonnen Elektro-Altgeräte wurden laut Umweltbundesamt im Jahr 2010 in Deutschland gesammelt. Das entspricht 8,8 Kilogramm pro Einwohner und Jahr. Viele wertvolle Metalle, Legierungen, funktionale Materialien sowie Kunststoffe sind darin enthalten. Wie kann man die Wertstoffe im Sinne einer Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) bestmöglich zurückgewinnen, um neue Güter herzustellen? Was leistet Recycling schon heute? Was müsste getan werden, um es weiter zu verbessern? Und wie energetisch sinnvoll ist es überhaupt?

Prof. Markus Reuter, Direktor am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) des HZDR, widmet sich diesen Fragen. Der Metallurge und Recyclingexperte beschäftigt sich mit der Wiederverwertbarkeit von Produkten und erforscht innovative, digitale Systeme und Prozesse für optimales Recycling.