Einblicke in den Untergrund des Erzgebirges
Forscher präsentieren Ergebnisse der Rohstofferkundung am 9. November 2017 in Geyer

Presseeinladung für den 09.11.2017, 17 Uhr, Huthaus an der Binge, Bingeweg 21, 09468 Geyer

Rohstofferkundung aus der Luft: Über dem Geyerschen Wald wurde in den letzten Jahren mehrfach ein Hubschrauber eingesetzt, um Methoden zur Erkundung von Rohstoffen weiterzuentwickeln.

Über dem Geyerschen Wald wurde in den letzten Jahren mehrfach ein Hubschrauber eingesetzt, um Methoden zur Erkundung von Rohstoffen weiterzuentwickeln.

Foto: HZDR/ Detlev Müller

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Dresden, 03.11.2017. Seit 2013 testen Wissenschaftler aus dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf zusammen mit Partnern im Erzgebirge neue Methoden, um schonend Rohstoffe zu erkunden. Ihre Ergebnisse stellen sie am Donnerstag, 9.11.2017, um 17 Uhr im Huthaus an der Binge in Geyer vor. Das HIF lädt die interessierte Öffentlichkeit und Medienvertreter dazu ein.

Mehrmals war in den vergangenen Jahren über dem Erzgebirge ein Hubschrauber mit einer zehn Meter langen Flugsonde zu beobachten. Damit zeichneten Forscher die elektrische Leitfähigkeit des Untergrundes auf, die Hinweise auf mineralische Rohstoffe ohne Eingriffe in den Boden liefert. Ein etwa 110 km² großes Gebiet wurde auf diese Weise untersucht. Einbezogen waren die Gemeinden Ehrenfriedersdorf-Stadt, Gelenau/Erzgeb., Lauter-Bernsbach, Grünhain-Beierfeld-Stadt, Lößnitz-Stadt, Elterlein-Stadt, Raschau-Markersbach, Thum-Stadt, Zwönitz-Stadt, Auerbach, Drebach, Geyer-Stadt und Schwarzenberg/Erzgeb.-Stadt.

Das  Forschungsprojekt hatte das Ziel, Methoden zur Erkundung von Rohstoffen aus der Luft weiterzuentwickeln. Es wurde gemeinsam durchgeführt durch das HIF, die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die TU Bergakademie Freiberg sowie in fachlicher Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG).

Die Partner stellen nun ihre Erkenntnisse über den Untergrund des Erzgebirges vor. Zudem informieren die HIF-Forscher über ein Folgeprojekt. Alle Interessenten sind recht herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, auch Medienvertreter begrüßen zu dürfen.


Datum: 9.11.2017, 17 Uhr

Ort: Huthaus an der Binge, Bingeweg 21, 09468 Geyer


Weitere Informationen:

Dr. Richard Gloaguen | Leiter Abteilung Erkundung
Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR
Tel.: +49 351 260–4424 | E-Mail: r.gloaguen@hzdr.de

Medienkontakt:

Anja Weigl | Pressereferentin
Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR
Tel. +49 351 260–4427| E-Mail: a.weigl@hzdr.de