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Antikörper-basierte Immuntherapeutika

Antikörper-basierte Immuntherapeutika

Immuneffektorzellen (T-Zellen) können über bispezifische Antikörper (bsAK) mit Tumorzellen kreuzvernetzt werden. Dabei bilden sich Immunsynapsen-ähnliche Interaktionen aus, die zur Aktivierung der Immunzellen und letztlich zur Zerstörung der Tumorzellen führen. Über die letzten Jahrzehnte wurden von zahlreichen Gruppen unterschiedliche bispezifische Antikörperformate hierzu entwickelt. Jüngst (2014) wurde erstmalig ein derartiger bispezifischer T Cell Engager (BiTE) von der amerikanischen Arzneimittelbehörde in einem sogenannten „Fast Track“ Verfahren zugelassen (Blinatumumab ®).

In einem ähnlichen BiTE-Format wurden von uns ebenfalls bsAK entwickelt. Darunter befinden sich BiTEs, die gegen das Prostate Stem Cell Antigen (PSCA) gerichtet sind, das auf Prostatatumoren, aber z. B. auch auf Mamma- und Pankreaskarzinomen überexprimiert wird. Weiterhin wurden BiTEs gegen CD33 entwickelt, welches auf Zellen von Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML), exprimiert wird. Beide BiTEs stehen kurz vor der Translation in die Klinik. Neben konventionellen BiTEs wurde auch eine modulare Plattform zur Rekrutierung von T-Zellen gegen Tumorzellen etabliert. Hierzu wurde ein bsAK als sogenanntes Effektormodul etabliert, welches mit beliebigen AK-basierten Targetmodulen (siehe auch Zelluläre Immuntherapien) kombiniert werden kann. Der resultierende Immunkomplex aus Effektor- und Targetmodul kann funktionell konventionelle BiTEs ersetzen. Der modulare Charakter erlaubt dabei nicht nur eine beschleunigte Entwicklung bsAK, sondern auch die Kombination mit TMs, welche zusätzlich z. B. costimulatorische Domänen enthalten, um z. B. das in soliden Tumoren vorherrschende immunsuppressive Milieu zu modulieren.

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